Das Amazon Fire Phone: Everywhere Commerce wird alltäglich

Als im Februar über Amazons App „Flow“ berichtet wurde, mit der Produkte per Smartphone erkannt und direkt bei Amazon bestellt werden können, ließ sich dies noch als Spielerei abtun.
Nun hat sich die Lage geändert: ab 30. September 2014 soll das „Amazon Fire Phone“ in Deutschland verfügbar sein.
„Flow“ heisst jetzt „Firefly“ und soll 50 Millionen Produkte erkennen können – darunter auch Musik und Filme (und nicht nur deren Verpackungen). Die App muss weder extra installiert werden, noch soll ihre Bedienung kompliziert sein; sie wird einfach über einen seitlich angbrachten Knopf gestartet. So kann der Nutzer auf einfachste Art im Einzelhandel dessen Preise mit Amazon vergleichen und auch sonst Produkte – zu jeder Zeit, an jedem Ort – identifizieren und bestellen. Durch die für ein Jahr inbegriffene Amazon-Prime-Mitgliedschaft entfallen noch dazu die Versandkosten.

Der Einzelhandel wird sich nun wirklich etwas einfallen lassen müssen: aber Smartphoneverbote in den Verkaufsräumen wird doch wohl niemand ernsthaft in Erwägung ziehen…

„Everywhere Commerce“ ist einer der Schlüsselfaktoren der digitalen Kommunikation.

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Mit der Allgegenwärtigkeit des Internet ist Konsum eine Tätigkeit, die unabhängig von Geschäftszeiten jederzeit und überall erledigt werden kann. So wird aus „E(lectronic) Commerce“ „Everywhere Commerce“ und schließt sämtliche Vertriebskanäle ein – offline und online.
Dadurch, dass ein großer Teil der Konsumenten sein Smartphone praktisch immer bei sich trägt, verwandelt sich im Grunde jeder Point of Interest in einen Point of Sale: Sobald Interesse an einem Produkt entsteht, kann dieses gekauft werden, inklusive Abruf von Zusatzinformationen und Vergleich von Konditionen und Preisen. Neue Formen der Zahlungsabwicklung werden integraler Bestandteil des Everywhere Commerce sein.

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