Im Startup-Lab von der Idee bis zum Prototypen – 5 Learnings aus dem Burda Bootcamp

Unser Junior Strategy Consultant Uli Drömann studiert Brand Management an der Brand Academy und widmet sich derzeit seiner persönlichen Weiterbildung im Burda Bootcamp.

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von Uli Drömann

Ein kurzer Einblick ins Bootcamp

Seit drei Wochen bin ich nun im Burda Bootcamp, einem zweimonatigen Startup-Lab in München.
Die Aufgabe: Entwicklung von Startups. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Das Team: Journalisten, Entrepreneure, Entwickler und Designer. Alle wurden in einem Auswahlprozess rekrutiert.
In der ersten Woche stand alles im Zeichen von Ideation. Mittels Design Thinking Methoden haben wir in unterschiedlichen Teams Ideen entwickelt und diese anschließend durch unterschiedliche Befragungstechniken validiert.

Im gesamten Prozess stehen uns Produktmanager aus verschiedenen Bereichen des Burda-Verlags zur Seite, um in technischen und marktspezifischen Fragestellungen zu assistieren oder mit Reichweite zu unterstützen. Am Ende der ersten Woche haben die Teams ihre erarbeiteten Konzepte bereits vor dem Advisory Board von Burda gepitcht – vier von neun Teams durften anschließend weitermachen, die Anderen wurden aufgelöst und die Teilnehmer auf die erfolgreichen Teams aufgeteilt. Seitdem arbeiten wir in Teams von acht Personen weiter und validieren derzeit das neunte Geschäftsmodell (nach 15 Arbeitstagen). Agiles Projektmanagement schreiben wir hier sehr groß – alles nach dem Motto „Fail fast – fail cheap“. Jede Woche gibt es zwei Meetups mit den Mentoren und am Freitag einen Pitch, bei dem das Konzept durch das Advisory Board auf Herz und Nieren geprüft wird.

Bis zur finalen Präsentation vor Dr. Hubert Burda und verschiedenen Vorstandsmitgliedern haben wir noch sechs Wochen Zeit. In dieser kurzen Zeit müssen wir unser Konzept konkretisieren, einen Namen und ein Design entwickeln, einen App-Prototypen bauen, testen und veröffentlichen und ganz nebenbei Markteintritts-, Marketing- und Content-Strategie ausarbeiten.

 

Hier sind meine 5 großen Learnings, die ich aus dem Burda Boot Camp mitnehme:

  1. Fail fast – fail cheap! Kämpfe für deine Idee als sei sie dein Baby, aber wenn der Konsument sie nicht will – lass sie fallen und verschwende keine Zeit darauf ihr hinterherzutrauern.
  2. Denke nicht in Lösungen, wenn du das Problem noch nicht vollständig identifiziert hast.
  3. Brüte nicht die eine geniale Idee aus,  sondern sprich mit den Menschen sobald du etwas in der Hand hast, über das man sprechen kann und sei es auch nur eine These.
  4. Blende den Kulturpessimismus aus! Nur weil dein Gegenüber es sich nicht vorstellen mag und es für ihn unbequem ist, musst du nicht gleich alles hinschmeißen.
  5. Bleib realistisch und fordere das Unmögliche! Nur weil es noch keiner gemacht hat, heißt das nicht, dass es nicht geht.

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