WORK WORK WORK WORK WORK! AND THE REST I DON’T UNTERSTAND.

Warum wir anstatt von ‚Work-Life-Balance‘ von einer Integration sprechen sollten.

Work Flexicurity-Prinzip

Von Theresa Schleicher, Sebastian Neis, Anna von Dallwitz

 

Die heutige Arbeitswelt ist flexibler geworden. Selbständige, Gründer, Co-Worker, Projektarbeiter, Self-Entrepreneure – all diese Arbeitsmodelle drängen und beweisen sich auf dem Markt. Ein Phänomen, das auch in Zukunft nicht Halt macht. So heißt es in vielen Generation Z-Studien: die Generationen von morgen werde in Jobs arbeiten, die wir heute noch nicht einmal kennen. Hier und jetzt sind wir in der komplett flexiblen Arbeitswelt noch nicht angekommen. Abhängige Lohn-Arbeit ist immer noch die zentrale kulturelle Matrix. Die Angst vor dem Sicherheitsverlust ist teilweise sogar noch größer geworden – Debatten um „Burnout“, „Prekariat“ und Billiglöhne katalysieren eher Ängste, als den Freiheitsdrang zu bestärken.

Und dennoch wird sich einiges verändern. Der Zukunftsforscher Matthias Horx spricht dabei vom FLEXICURITY-Prinzip. Besonders in Skandinavien pflege man heute eine dynamische Mischung von Job-Training und Individualisierung der Arbeit, die Sicherheit mit Mobilität kombiniert. Arbeitswelten werden individueller, Strukturen und Hierarchien flacher. Die Suche nach Selbstbestimmung und Talentförderung macht ‚Lohnempfänger’ zu ‚Intrapreneuren’. An Stelle der Work-Life Balance tritt die Work-Life Dynamik, die weniger den Versuch postuliert, Balance in unberechenbare Strukturen und Gesellschaftsströmungen zu bekommen, sondern  das Arbeits- und Berufsleben miteinander zu fluiden, selbstbestimmten Systemen integriert. Für diese selbstbestimmte Arbeit sind neue Kulturtechniken notwendig: „Emotionale Intelligenz. Kommunikations-Intelligenz. Netzwerk-Intelligenz“. Und ein Loslösen des starren Denkens. Und doch birgt die gewonnene Freiheit der Selbstbestimmung natürlich auch eine große Aufgabe, denn die Beantwortung der Frage ‚Wie wollen wir arbeiten?’ liegt bei uns selbst.

QUELLEhttps://www.zukunftsinstitut.de/artikel/tup-digital/03-from-strategy-to-culture/01-longreads/fuenf-thesen-zur-zukunft-der-arbeit/

 

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