Monat: Mai 2016

Hyper-Accountability: wenn Bewertungen Bewertungen bewerten

VORN Bewertungen

Von Robert Schneider, Julia Zimmermann, Vincent Schmidlin

Eine der ersten Websites im Netz, bei denen Ratings einen essenziellen Stellenwert immer ausgemacht haben, ist schon über 20 Jahre alt und heißt eBay. Der Clou: bei eBay wurden von Anfang an sowohl Käufer als auch Verkäufer bewertet. Heute ist das Alltag, damals war es der Anfang einer Revolution. So sind Reputationen auf beider Seiten des Marktes maßgeblich an der Erfolgsgeschichte der Peer-to-Peer-Economy beteiligt. (mehr …)

Stell dir vor, es gibt Freibier und keiner sagt es dir

VORN_Freibeer_Hackday

 

Von Uli Drömann, Junior Strategy Consultant

Das Prinzip ist einfach. Die App hat nur einen Button. Dieser sendet bei Aktivierung die Koordinaten des Users und ein Foto der Location an alle App­-Nutzer, die sich in der Nähe befinden. Entwickelt wurde die App auf dem Burda Hackday, einem sog. Hackathon. Dort trafen etwa 100 Entwickler, Designer und Entrepreneurs aufeinander, um innerhalb von 24 Stunden eine App zu entwickeln. Schnell war klar, dass der Proof of Concept nicht mit einer so einfachen App erbracht wäre. Bereits nach 2 Stunden waren Website, Facebook Seite, Twitter und Instagram angelegt und in den darauf folgenden 22 Stunden konnte unser Team eine Fan-Gemeinschaft von über 300 Fans aufbauen, die stündlich über die Fortschritte des Projektes informiert wurden. Auch die App war nach 24 Stunden bereits im Google Play Store bereit zum Download. Anders als die meisten Hackathon Projekte wird Freibeer auch in Zukunft weiterentwickelt. Wir arbeiten derzeit an einer nativen Android App und wollen möglichst bald auch in den Apple App-Store.

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Warum Marken jetzt whatsappen sollten.

3 Möglichkeiten, mit denen mobile Messenger in Zukunft stärkere Markenerlebnisse schaffen können.

VORN_Messenger

von Mathias Kowalik, Sarah Perlick und Kirsten Pöltl 

Haben Sie heute schon Alfred Biolek per WhatsApp gefragt, welcher Wein am besten zu Ihrem Abendessen passt? Oder mit Nick Tschiller seinen letzten Fall im Tatort diskutiert? Was bisher noch ungewöhnlich oder merkwürdig klingt, kann bald schon zur Realität gehören. Messaging Apps wie WhatsApp, WeChat und der Facebook Messenger sind inzwischen auch im Marketing auf dem Vormarsch. Ein Blick in die Zukunft und auf drei Anwendungsfelder für Produkte und Marken. (mehr …)

Wie definiert man digitale Freiheit?

Eine nachdenkliche re:publica sucht Antworten.

VORN_republica_digitale Freiheit

Von Eyleen Grinda, Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek

Diese Woche hat in Berlin die zehnte Ausgabe der re:publica stattgefunden, eines der global größten und wichtigsten Events zu digitalen Themen. Die diskutierten Inhalte betreffen schon lange nicht mehr nur Geeks und Blogger – dieses Jahr war sogar Edward Snowden per Video zugeschaltet. Publikumswirksam ging es um virtuelle Realität, theoretisch und praktisch. So hat Google am Dienstag einen Flashmob mit VR-Cardboard-Brillen veranstaltet, bei dem die Teilnehmer mit ihren eigenen Smartphones 360° Grad-Videos live erleben konnten.

Neben Hypes und Zukunftsvisionen beschäftigte sich die Szene allerdings auch mit Selbstreflexion und Selbstkritik: Was hat die re:publica in den zehn Jahren ihrer Existenz denn nun wirklich bewirken können? Die einstige Internet-Avantgarde des re:publica-Publikums ist zum Mainstream geworden. Sasha Lobo nennt sie auch die „Lost Generation“ des Internets, die ehemaligen Vordenker, die aber netzpolitisch nur wenig bewirken konnten. Als hätte es Edward Snowden nie gegeben – denn umfassende Vorratsdatenspeicherung ist heutzutage längst etabliert.

Wie definiert man digitale Freiheit?

Das war eine der zentralen Fragen der diesjährigen re:publica. Wie definiert sich Meinungsfreiheit im Netz? Ist das Kuratieren und gezielte Löschen von digitalen Inhalten richtig bzw. zulässig? Was ist Zensur? Und wie geht man mit Hass-Kommentaren um, die – oft im Schutz der Anonymität – die sozialen Median überschwemmen?
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