Monat: Juni 2016

3 Zeichen lassen Frankreichs Wahrzeichen leuchten

Header_Template_3 Zeichen.001Von Miriam Klein, Jonas Gorris, Julia Zimmermann

Auch die diesjährige Europameisterschaft können Fans dank unzähliger und vielseitiger Smartphone-Anwendungen immer und überall erleben. Neben speziellen Sport-Apps, wird aber vor allem in den Sozialen Medien wie Facebook, Snapchat, aber auch Twitter über Europa’s größtes Sportevent diskutiert. Der Nachrichten-Dienst Twitter hat sich etwas Außergewöhnliches überlegt, um die Nutzer zu motivieren, möglichst häufig über die Europameisterschaft in Frankreich zu berichten.

Zehn Minuten vor Anpfiff des letzten Spiel des Tages wertet Twitter die Häufigkeit der an diesem Tag genutzten Länderkürzel aus und lässt den Eiffelturm in den Nationalfarben des am meisten genannten Landes erleuchten. Zudem werden die besten Tweets des Tages an das Wahrzeichen projiziert.
Der Nachrichtendienst schafft es so, die Schwelle der virtuellen in die reale Welt zu passieren und den Nutzer dabei als Entscheider mitzunehmen und zu begeistern.

Wenn wir das 300 Meter hohe Weltkulturerbe so einfach in den deutschen Farben erstrahlen lassen können, sollte also spätestens jetzt ein #GER häufiger in unseren Tweets erscheinen. Nach aktuellem Stand liegt hier bisher die Türkei (16,6%) auf Platz 1, gefolgt von den ausgeschiedenen Engländern (8,8%). Die Deutschen besetzen den 4. Platz (6,6%) – erst ein Mal erstrahlte der Eiffelturm in schwarz-rot-gold.
Wenn das Twitters Weg in die reale Welt ist, wie schaffen es auch andere digitale Marken in der Offline-Welt präsenter zu sein?

Quellen: Twitter BlogShow Your Colours

Werbung nervt!

3 Gründe für Adblocker-Apps & 2 Lösungsansätze für Advertiser

VORN_WerbungAdblocker.001Von Miriam Klein, Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek

Bereits 70% der Smartphone-Besitzer blockieren aktiv Werbung auf ihrem Smartphone oder interessieren sich dafür dies in Zukunft zu tun, ergab eine US-Studie von globalwebindex. Adblocker gewinnen damit immer mehr an Bedeutung, besonders für mobile Endgeräte. Sollte sich der aktuelle Trend zum Adblocker mit ähnlichen Wachstumsraten wie im letzten Jahr fortsetzen, hätte schon Ende diesen Jahres die Mehrheit der Smartphone-Nutzer einem Adblocker auf ihrem Smartphone installiert.

Ein Hoffnungsschimmer bleibt der Werbebranche dennoch… (mehr …)

#EURO2016

Fussball-EM: Warum Marketer bei diesem Hashtag aufpassen müssen

160614_VORN_EURO2016.001

Von Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek, Miriam Klein

Die UEFA hat die Markenrechte auf den Namen „EURO 2016“. Das heißt, dass dieser Name als Wortmarke beim deutschen Patent- und Markenamt registriert und geschützt ist. Er darf nicht ohne Erlaubnis für gewerbliche Zwecke genutzt werden. Doch was heißt das für den Gebrauch in Medien, als Hashtag und für die Markenkommunikation?
(mehr …)

Faul zu sein bedarf es wenig, und wer faul ist, ist ein König.

Fünf Gründe für die Faulheit.
Faulheit

Von Theresa Schleicher, Sebastian Neis, Anna von Dallwitz

46% der Deutschen sind der Meinung, dass sie ihre verabscheuungswürdigste Eigenschaft ist. Der Schwiegersohn von Karl Marx hingegen, Paul Lafargue, forderte ein Recht auf sie und Sokrates bezeichnete sie sogar als „Schwester der Freiheit“. Die Faulheit!

Faulheit ist nach wie vor negativ konnotiert, dabei gibt es doch so viele Vorteile…
(mehr …)

Warum 12.000 Menschen Farbe beim trocknen zusehen.

Warum Slow Marketing funktioniert und neue Chancen für Marken bietet.

Header_Template_event.001

Von Hans Willems, Tom Davis und Laura Garbe

Die Supermarkt-Kette „Waitrose“ warb mit einer Live-Übertragung von ihren Bauernhöfen und der englische Farbenhersteller „Ronseal“ schaltete Ende April  einen 3-minütigen Spot, der einen Mann beim Streichen seines Zauns zeigt. Der Spot, eine ruhige, gemütliche und meditative Abwechslung zum zunehmend hektischen Alltag der Menschen, kam unter #RonsealAdBreak sogar unter die Top Trends auf Twitter.

Es gibt drei wesentliche Erklärungen für den Erfolg von Slow-Marketing und Schlüsse die Marken daraus ziehen können:

1. Ruhe in Zeit der Schnelllebigkeit

In einer Zeit, in der Burnout zur Volkskrankheit wird, ist das Verlangen nach Ruhe und Entspannung groß. Das zeigen u.a. die unzähligen Stressreduzierungs-Apps und Devices. Auch eine Werbung kann entspannend wirken.

2. Kennenlernen statt plakativer Verkaufe

Wenn die Kunden nicht direkt mit dem Produkt konfrontiert werden, sich aber trotzdem damit auseinander, kann das die Beziehung des Kunden zu Produkt und Marke verstärken.

3. Reden ist Silber, schweigen ist Gold

Slow-Marketing hebt sich ab von lauten Kampagnen. In Werbeunterbrechungen können die ruhigen Slow-Marketing-Spots wie ein geschenkter Moment von Balance und Ausgleich wirken.

Aber Slow-Marketing muss natürlich zu Marke und Zielgruppe passen. Ist das der Fall, kann man schonmal 45 Minuten mit seinen Zuschauern Whiskey trinken, wie eine Schottische Whiskeymarke 2015.

QUELLE: Campaign Magazin (UK) vom 23. Mai 2016 

http://www.campaignlive.co.uk/article/why-slow-marketing-going-mainstream/1395451?bulletin=campaign_1805&utm_medium=EMAIL&utm_campaign=eNews%20Bulletin&utm_source=20160523&utm_content=#