#EURO2016

Fussball-EM: Warum Marketer bei diesem Hashtag aufpassen müssen

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Von Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek, Miriam Klein

Die UEFA hat die Markenrechte auf den Namen „EURO 2016“. Das heißt, dass dieser Name als Wortmarke beim deutschen Patent- und Markenamt registriert und geschützt ist. Er darf nicht ohne Erlaubnis für gewerbliche Zwecke genutzt werden. Doch was heißt das für den Gebrauch in Medien, als Hashtag und für die Markenkommunikation?

Begriffe wie „EM“, „EM 2016“ und „Europameisterschaft“ sind nicht geschützt und dürfen offiziell für alle Zwecke genutzt werden. Das Markenrecht regelt in Bezug auf „EURO 2016“, dass der Begriff nicht ohne Erlaubnis zum Bewerben von Produkten und Dienstleistungen genutzt werden kann. Unzulässig sind demnach auch Formulierungen, die einen Imagetransfer der Marke auf fremde Leistungen nahelegen – beispielsweise „EURO 2016 Gewinnspiel“. Dieser Verstoß kann zur Abmahnung und Kosten in Höhe von 3.000 Euro und mehr führen. Wenn der Begriff aber so genutzt wird, dass es lediglich eine kommunikative und beschreibende Funktion hat, wie auch in diesem Artikel, darf er verwendet werden. Möchte also jemand unter dem Hashtag #EURO2016 auf Twitter mitdiskutieren, kann er das selbstverständlich machen – aber nur ohne Werbezwecke.

Quellen: Deutsches Patent- und Markenamt; Schwenke Rechtsanwaltskanzlei

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