Die 6 VR Content Principles

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Von Uli Drömann

Nachdem erst kürzlich im Kraftwerk Berlin das Konzert der Red Hot Chili Peppers (Das erste in in Deutschland aufgenommene 360° YouTube Konzert) stattgefunden hat, war es eine Woche später die Bühne für das YouTube Festival Deutschland. Auf diesem Festival wurden neben zahlreichen Cases, Virals und Zahlen auch viele interessante Aspekte von Virtual Reality Content beleuchtet. Die Eintrittsbarrieren für den Markt der VR-Content Produzenten sind gering. Einsteiger-Geräte kosten nur noch wenige hundert Euro. Nikon hat mit der Key Mission 360 eine weitere Kamera vorgestellt, die es auch Amateuren ermöglicht professionelle Aufnahmen zu machen. Doch die neuen Technologien und Möglichkeiten stellen Regisseure und Dramaturgen vor bisher ungekannte Herausforderungen. Die Kameraführung liegt (zumindest zum Teil) beim Rezipienten und kann nicht nur Schwindelgefühle hervorrufen, sie ist darüber hinaus auch nicht zwangsläufig der Handlung zugewandt. Daher hat YouTube den Markenverantwortlichen die VR Content Principles mit auf den Weg gegeben:

6 VR Content Principles: 

  • No hiding – the viewer sees all.
    Tontechniker, Lichtstative und Regisseure können nicht hinter der Kamera versteckt werden.
  • Don’t rush (and aim for 4-6 minutes).
    Der User braucht Zeit um sich auf das 360° Erlebnis vollkommen einzustellen.
  • Ground your viewer (nobody does).
    Der User sieht durch eine VR-Brille seinen eigenen Körper in der Regel nicht. Das erschwert das Eintauchen in das Erlebnis und die Story.
  • Imagine you are holding someones head in your hands – be gentle.
    Schnelle Bewegungen erzeugen Schwindelgefühle und Angst. Sie können schnell zu einem Abbruch der VR-Experience führen.
  • Transitions are important – do them well.
    Nur weiche Schnitte und Übergänge sind zu empfehlen, da der User sich immer wieder neu orientieren muss.
  • Give directional cues with sound, time, movement and direction.
    Die Handlung zu verfolgen ist im VR-Erlebnis deutlich schwieriger als im TV. Der User muss durch die Story geleitet werden und erahnen können, wo der nächste Handlungspunkt ist.

5 richtig gute VR Cases:

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