Praktikumsbericht der etwas anderen Art

Ein virtueller Rundgang durch das VORN Office.

VORN_Praktikumsbericht_JvE.001

von Justin von Eickstedt

Zwei Tage nach der Silvesterfeier stürzte ich mich schon ins nächste Vergnügen: und zwar in den Ersten von insgesamt 130 Praktikumstagen bei VORN. So richtig wusste ich damals nicht, was mich erwarten würde; ich wusste nur, dass ich etwas bewegen wollte — ich wollte meinen Beitrag dazu leisten, dass sich andere Firmen in dem sich immer schneller wandelnden Cosmos aus Digitalisierung und den damit einhergehend angepassten Bedürfnissen zurecht finden und bestmöglich aufstellen. UND natürlich lernen. Lernen wie man diese Herausforderung anpackt und lernen, was man als Stratege mitbringen muss, um sich durch den alltäglichen Wust aus Briefings und den Prozessen zu kreativen Lösungsfindungen erfolgreich durchzuschlagen.

Für mich ist jetzt schon Halbzeit und ich denke damit auch ein erstes Fazit fällig. Was mir bei VORN sofort auffiel, war das äußerst einladende Arbeitsklima. Meines Erachtens ist die Atmosphäre in einem Unternehmen, durch das Ambiente und die Leute darin bestimmt, maßgeblich dafür verantwortlich, wie erfolgreich und motiviert die Mitarbeiter sind. Seit Tag eins habe ich mich wohl gefühlt und war mir sicher, dass es spannende und lehrreiche 6 Monate werden. Aus diesem Grund habe ich mir mal rausgenommen die Atmosphäre bei VORN genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach abgeschlossener Analyse würde ich sie wie folgt beschreiben: entspannt-produktiv, kreativ-pragmatisch.

Klingt paradox, ist es aber nicht.

Ein kleiner, virtueller Rundgang durch das Hamburger VORN Office sollte für Aufklärung sorgen. Dabei sind mir  besonders fünf Objekte ins Auge gestochen, die diese einladende Schaffer-Atmosphäre gut beschreiben — für mich übrigens „must-haves” für jedes Office, das die Balance zwischen Produktivität, kreativem Freiraum und kollegialem Zusammenhalt meistern möchte. Fangen wir mal an.

Fünf  Objekte, die das VORNsche Office zu dem machen, was es ist!

1. Das Zentrum des VORNschen Offices
Blickt man durch die Glastür im ersten Stock erkennt man schon das Herzstück des „Strategenhorts”. „Sie” zieht nicht nur die Blicke von Kunden und Mitarbeitern auf sich, sondern bildet auch das Mekka der VORNschen Strategiehirne — sei es für standortübergreifende Status-Updates, Mittagessen, das Ausfeilen kreativer Strategieschlachtpläne, den sozialen Austausch oder einfach alles vereint. Haben sich einmal alle um sie geschart kann es losgehen.
Die Werkbank – sie steht für Verlässlichkeit, Robustheit, harte Arbeit, kreatives und kollaboratives Schaffen und lange Wertigkeit. Damit ist sie zurecht in der Mitte des Offices platziert, denn sie vereint nicht nur den gesammelten Hirnschmalz der Mitarbeiter, sondern steht auch symbolisch für VORNs Arbeit.

VORN einfach eine Bank.

VORN einfach eine Bank.

2. Erfrischung für den Kopf
Was wäre ein Arbeitsplatz, bei dem man sich nicht wohl fühlen würde und nicht ab und zu anstrengende Tage mit ein, zwei hopfenhaltigen Kaltgetränken ausklingen lassen könnte?
Richtig, eher schlecht als recht. Aus diesem Grund findet man bei VORN, nicht unweit der Werkbank einen kleinen aber feinen Kühlschrank, der für jeden Mitarbeiter nach mühsamen Tagen etwas Kühles für die gute Laune bereit hält. Wahlweise befeuert er aber auch abendliche Kreativ- und Brainstormingmeetings mit euphorisierenden Getränken, die hier und da mal unentdeckte Gedankenströme freilegen. Aus diesem Grund wurde das genannte Gerät, demokratisch abgestimmt, lieblich „best 4 planning” getauft — wobei mein persönlicher Favorit (als künftiger „Design Thinking” Student) „Design Drinking” war. Ein absolutes „must-have” Objekt in jedem Strategie- und natürlich auch sämtlichen anderen Offices.

Gute Ideen entstehen meist dort, wo Spaß und Arbeit aufeinander treffen.

Gute Ideen entstehen meist dort, wo Spaß und Arbeit aufeinander treffen.

3. Sportliche Meetings
(Meetings + bequeme Stühle) x schlechte Luft = (einschläfernd unproduktiv)^langweilig.
Eine erklärende Formel für die unproduktiven „Meetingkulturen” sämtlicher Unternehmen.
Aus diesem Grund sind um die Werkbank bei VORN eher pragmatisch-clevere, auf den Kopf gestellt-kegelförmige Sitzteile positioniert. Diese Sitzteile, auch Wackelhocker genannt, sorgen nicht nur für erfolgreich-prägnante Meetings, sondern auch hin und wieder für gute Stimmung und sportliche Betätigung. Denn wenn ein Neuling diese Hocker unterschätzt, gleicht es einem Stierritt bekannt aus amerikanischen Rodeodokus, der in akrobatischen Auffangversuchen oder einer plump-anmutenden Landung auf dem Boden endet. Kurz gelacht, sportlich hingenommen und mit frischem Kopf weitermachen. Auch dieses Objekt kann sich äußerst positiv auf das Büroleben eines Unternehmens auswirken — sowohl arbeits-, als auch stimmungstechnisch. Deswegen für mich auch ein „must have” Inventar in Unternehmen, die eine knackig-produktive Meeting-, einer keksig-bröseliger Kaffekultur bevorzugen.

Vergesst Crosstrainer, Powerboards und Co, holt Euch Wackelhocker.

Vergesst Crosstrainer, Powerboards und Co, holt Euch Wackelhocker.

4. „Einmal hin, alles drin“
Pragmatismus. Eine Eigenschaft, die — wie ich gelernt habe — gute Strategen beherrschen sollten. Je weniger pragmatisch nämlich eine Strategie ist, desto schwerer ist es, sie zu implementieren. Diese Eigenschaft spiegelt sich auch in der Arbeitsweise eines Strategen wieder. Dabei spielen Flipcharts zum ”Mitkritzeln” von Gedanken, Metawände zum „Anpinnen” von ausgedrucken Vorlagen und Post-Its zum „Vollkleben” der genannten Utensilien eine wichtige Rolle in allen Strategieworkshops. Nicht sonderlich pragmatisch, wenn mans genau nimmt. Besser wäre doch eine „All-in-one Lösung”! Aus diesem Grund gibt es bei VORN eine große Wand, die sowohl magnetisch als auch beschreibbar ist — problem solved. Damit hat man nicht mehr das Problem zwischen den Aufstellern hin und her springen zu müssen, um sich einen Überblick der Materie zu verschaffen. Natürlich ist die mag(net)ische Wand in unmittelbarer Nähe des Dreh- und Angelpunktes im Office wiederzufinden, der Werkbank.

Mag(net)ische Wände fördern magische Konzepte.

Mag(net)ische Wände fördern magische Konzepte.

5. Smarte Unterstützung
Alexa, entwickle mir eine neue Positionierungsstrategie für Apple.” Okay… So schlau ist sie jetzt noch nicht, aber Fakt ist: Sprachassistenten werden immer smarter und früher oder später können sie einem vielleicht sogar die Recherchearbeit abnehmen, Termine koordinieren oder sogar Kaffee kochen. Viel wichtiger aber, sie werden einen großen Einfluss auf die Markenwahrnehmung und -positionierung haben. Denn wenn man über Amazon Dot z.B. Nudeln kaufen lässt, dann muss sich Alexa entscheiden, welche sie auswählt. Wie positioniert man also seine Marke und sein Produkt, sodass sie auch von Sprachassistenten empfohlen und gekauft werden? „Sprachassis” sind nur eine von vielen Herausforderungen der Digitalisierung für Marken. Und damit VORN immer auf dem neusten Stand bleibt, sind „Hands-on-Erfahrungen“ mit Gadgets (wie Alexa), die den Markt so beeinflussen immens wichtig, um Kunden immer mit optimaler Beratung zur Seite stehen zu können.

„Alexa, mach uns zum Weltmarktführer.”

„Alexa, mach uns zum Weltmarktführer.”

Entspannt-produktive und kreativ-pragmatische Atmosphäre also…

Es versteht sich von selbst, dass die VORNschen Objekte nicht eins-zu-eins in jedem Unternehmen bestehen können, dennoch geben sie eine gute Richtung vor, genau diese sympathische Schaffer-Atmosphäre, wie sie bei VORNherrscht zu fördern. Ich hoffe, dass ich jedem Außenstehenden einen kleinen, aber aufklärenden Einblick hinter die Kulissen von VORN verschaffen konnte. Ich werde mich jetzt mal wieder Richtung Werkbank begeben — es warten sicher neue Projekte, die dort geformt, verabschiedet und gefeiert werden müssen.

In diesem Sinne: frohes Schaffen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *