21 Köpfe denken Zukunft

Ein Ausblick auf künftige Kommunikationsszenarien

VORN_21 Köpfe denken Zukunft

Von Carolin Bremer & Franziska Mülling

VORN gelingt ein Auftritt im Museum für Kommunikation Frankfurt. In der aktuellen Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt“ präsentieren unter anderem 21 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik ihre Perspektiven auf die Kommunikation im 21. Jahrhundert. Einer von ihnen ist unser Academic Director Thomas Schildhauer.

Stetiger Wandel im Museum für Kommunikation in Frankfurt

Das Museum für Kommunikation in Frankfurt glänzt nicht nur durch seinen bereits mehrfach preisgekrönten Museumsbau. Besucherinnen und Besucher erhalten hier einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Bereits 1958 als Unternehmensmuseum der Deutschen Bundespost errichtet, erlebte es den stetigen und in den letzten Jahren stark beschleunigten Wandel der Kommunikation live mit. Heute gehört es zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Das Publikum erlebt hier auf 2.500 qm in besonders lebendiger Weise die Entwicklung der Kommunikation von den ersten Anfängen bis hin zu einem Ausblick in die Zukunft.

Von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille

Mit über 500 Originalobjekten und 30 interaktiven Stationen spannt die Schau einen Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille (Museumsstiftung Post und Telekommunikation). Teil der Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt“, die am 10. September 2017 eröffnete, ist das Projekt „21 Köpfe denken Zukunft“. 21 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik geben aus ihrer Perspektive einen Ausblick auf zukünftige Funktionen und Trends der Kommunikation. Aufgearbeitet in Interviews und facettenreiche Videostatements können sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung umfangreiche Informationen zu ebendiesen Trends anhören und ansehen. Fragen, die unter anderem beantwortet werden, sind: Wie wird ein Kind in 30 Jahren kommunizieren? Werden unsere Gehirne technisch vernetzt? Haben wir genug Ressourcen für die Zukunft? So entsteht ein Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und ein Ausblick auf mögliche Zukunftsszenarien unserer Kommunikation.

Werden wir Privatheit künftig kaufen müssen?

Schildhauer

Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, Academic Director von VORN Strategy Consulting, ist einer der 21 Experten und hat verschiedene Beiträge für die Ausstellung erstellt. Zum einen gibt er den Besucherinnen und Besuchern des Museums für Kommunikation Frankfurt Informationen zu Smart Machines. Darüber hinaus hat er sich mit der Frage beschäftigt, wem diese vielen Daten im Netz eigentlich gehören und wie viel Privatheit wir in Zeiten der Digitalisierung überhaupt noch haben. Thomas Schildhauer macht deutlich, wie wichtig es ist, Regularien zu schaffen, mit dem Internet im Allgemeinen und den daraus resultierenden Datenmengen im Speziellen korrekt umzugehen. Privatheit, oder in anderen Worten: das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, gilt heute als Grundbedürfnis der Menschen. Doch schon in 30 Jahren kann dieses Bedürfnis zu einem Gut geworden sein, für das bezahlt werden muss. Viele Menschen gehen leichtfertig mit ihren Daten um, teilen sie unbedacht auf sozialen Netzwerken. Dass diese Informationen noch in vielen Jahren hinterlegt und für immer zugänglich sein werden, gerät dabei in Vergessenheit. Aus diesem Grund betont Thomas Schildhauer wiederholt, dass der Schutz von privaten Daten ein Thema sein muss, das in den nächsten Jahren verstärkt und international Aufmerksamkeit erfährt.

Zukunfts- und Trendforschung als Grundlage unserer Arbeit

Der wissenschaftliche Aspekt und die gesellschaftlichen Diskussionen um Zukunftsthemen sind uns in unserer täglichen Arbeit sehr wichtig. Nur so behalten wir für Sie immer den richtigen Fokus und können Sie in Zeiten der Digitalisierung zukunftssicher beraten. Wir sind stolz darauf, mit unserem Academic Director, Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, in der Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt“ des Museums für Kommunikation Frankfurt vertreten zu sein.

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