Monat: Februar 2018

Digitalisierung: Nachhaltiger Wandel statt Prestigeprojekte

Viele Unternehmen hinken bei der Digitalisierung hinterher. Wie Führungskräfte und Mitarbeiter den Wandel gemeinsam gestalten.

von Leonie Hogrefe

  • 80 Prozent der Berufstätigen in Deutschland fürchten die Digitalisierung.
  • Digitalisierung ist kein Selbstzweck; jedes digitale Produkt sollte vor dem Einsatz kritisch hinterfragt werden.
  • Mit einer guten Digitalisierungsstrategie können auch skeptische Mitarbeiter in den Wandel einbezogen werden.
Die Digitalisierung, ein Segen? Nicht, wenn es nach Marc-Uwe Kling geht. In seinem aktuellen Roman QualityLand blickt der Bestsellerautor mit düsterem Humor in die Zukunft. Menschen küssen darin ihre Tablets, Roboter bewerben sich um das Amt des Regierungschefs und Algorithmen richten Schritt für Schritt das Leben der Menschen zugrunde.
Nicht nur Buchautoren, auch die Mehrheit der Berufstätigen in Deutschland steht der technischen Entwicklung kritisch gegenüber. Laut einer Umfrage im Auftrag des Bundesbildungsministeriums erwarten 80 Prozent der Befragten, dass durch die Digitalisierung mehr Menschen beruflich abgehängt werden. Nur 16 Prozent teilen diesen Pessimismus nicht. 
Für Unternehmen wird dies zunehmend zum Problem. Wer „Digitalisierung in Unternehmen“ googelt, liest Schlagzeilen wie „Wirtschaft verschläft Digitalisierung“ oder „Unternehmenskultur behindert Digitalisierung“. Doch die gute Nachricht ist: Es gibt Wege, auch skeptische Mitarbeiter in die Digitalisierung des Unternehmens einzubeziehen. 

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Dickes B: Warum sich jede Marke mit Blockchains beschäftigen sollte.

Blockchains sind einer der größten Trends der Technikszene. Nicht nur, weil sie die Grundlage der Internet-Währung Bitcoin bilden – sie können noch viel mehr.

 

von Mathias Kowalik

Blockchains sind Datenbanken, die dezentral in einem Netzwerk verteilt sind. Die Datensätze werden verkettet, was sie besonders sicher macht.

• 47 Prozent der deutschen Unternehmen prüfen aktuell den Einsatz von Blockchain, 21 Prozent arbeiten an Proto­typen.

• Konzerne wie Walmart und Kodak nutzen die Technik schon heute.

So mancher Börsianer staunte nicht schlecht, als der Aktienkurs der „Long Island Iced Tea Corp.“ im vergangenen Dezember binnen weniger Stunden von 2,44 US-Dollar auf 6,91 US-Dollar schoss – und sich damit fast verdreifachte. Zuvor hatte der Getränkehersteller angekündigt, sich in „Long Blockchain Corp.“ umzubenennen: Ab sofort wolle man sich nicht mehr nur Getränken, sondern auch der Blockchain-Technologie widmen, teilte das Unternehmen mit.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Aktien eines Unternehmens dank Blockchains in die Höhe schnellen. Anleger und IT-Experten sind sich längst einig: Die Datenbanktechnologie wird Marken und Unternehmen nachhaltig verändern.

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