Health 4.0

 

von Berrak Sue Sarikaya und Carolin Bremer

Innovative Trends im Gesundheitswesen

Schonendere Medikamente, entspanntere Ärzte und schnellere Hilfe: Durch moderne Technik wird die Medizin in Zukunft vor allem eines: menschlicher. Wir geben einen Überblick über aktuelle Trends.

Ein OP-Roboter, der einen Schnitt auf den Mikrometer genau setzt und nie müde wird oder die Konzentration verliert: Was vor ein paar Jahrzehnten noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist heute schon fast Normalität; Die Digitalisierung des Gesundheitssystems ist in vollem Gange. Prozesse und Abläufe werden durch Technik vereinfacht und immer neue Innovationen helfen Medizinern, effektiver und erfolgreicher zu arbeiten. Das Potential ist riesig: Einerseits in Form von Technik wie 3D-Druckern oder Wearables, andererseits aber in Form von neuen Strategien und Herangehensweisen durch das Sammeln und Zentralisieren von Daten, zum Beispiel in den Krankenkassen. 

Die Digitalisierung birgt das Potential, die Medizin noch einmal völlig umzukrempeln: Hin zu einem klareren, effektiveren und für alle Beteiligten gesünderen System mit schonenderen Medikamenten, entspannteren Ärzten und schnellerer Hilfe. Durch moderne Technik wird die Medizin – so widersprüchlich es klingt – wohl vor allem eines werden: menschlicher.

Die größten Trends

Daten stehen wie so häufig im Mittelpunkt der Entwicklungen. Nicht nur präzisere Diagnosen und schnellere Behandlungen, sondern auch bessere Prävention können durch Big Data erreicht werden. So können etwa Risikofaktoren von Patienten modelliert werden und so vorausgesagt werden, wie wahrscheinlich eine Rückeinlieferung ins Krankenhaus ist. 

Auch das bereits erwähnte Versicherungssystem mit seinen elektronischen Gesundheitsdaten ist dabei, sich neu zu erfinden. In Deutschland wird seit Jahren an einer neuen „Daten-Infrastruktur“ gefeilt, durch die Informationen weitergegeben werden können – zum besseren Überblick, zur schnelleren Behandlung und zum tieferen Verständnis der Patienten. Die elektronischen Krankenakten könnten dann sowohl die Patienten selbst, als auch Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken einsehen, wodurch Transparenz und Effektivität gefördert wird. 

Zuletzt können Menschen durch die sogenannte Telemedizin bald Diagnosen über WhatsApp oder per Video bekommen, was gerade in ländlichen Gegenden sehr hilfreich sein kann. In einigen Ländern ist diese Praktik bereits Alltag. Und wenn doch mal ein Krankenhausaufenthalt oder Arzttermin erforderlich sein sollte, wird dieser bald mit Unterstützung von Social Media, KI und Virtual Reality geplant und durchgeführt werden.

Das Fazit

Es bewegt sich was in der uralten Branche der Medizin – und das Schönste ist, dass wir bei dem Tempo der Innovationen alle noch davon profitieren können.

Quellen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.