State of Digital Transformation

 

von André Maier

Seit fünf Jahren analysiert der „State of Digital Transformation“-Report jährlich den Stand der digitalen Transformation in Unternehmen. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Die Digitalisierung der Unternehmenswelt ist in vollem Gange. Die Budgets und Potentiale sind hoch wie nie und die Liste disruptiver Technologien, die an der Börse beobachtet werden, wird immer länger. Investiert wird dabei vor allem in Customer Experience (CX) und insgesamt wird deutlich, dass digitale Transformation sich über die IT-Abteilungen hinaus auf die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens auswirkt.

Das zweite Jahr in Folge sind es vor allem die CIOs, die Initiativen für die digitale Transformation in Gang setzen (28 Prozent), doch zunehmend mischen auch die CEOs mit (23 Prozent), da die digitale Transformation zu einer unternehmensweiten Bewegung heranreift. 51 Prozent der befragten Unternehmen geben an, bei der Digitalisierung von Wachstumschancen angetrieben zu sein, für 41 Prozent ist es die wachsende Konkurrenz.

Obwohl den meisten Unternehmen zunehmend die Wichtigkeit menschlicher Faktoren – wie etwa der Unternehmenskultur – bewusst wird, geht es bei den meisten Digitalprojekten zumeist um Berührungspunkte mit dem Kunden. 54 Prozent der Unternehmen befassen sich entsprechend mit der Modernisierung des Kundenkontakts und einer verbesserten Infrastruktur dafür.

Auch die Definition der digitalen Transformation wandelt sich

Trotz allem gibt die Hälfte der Befragten an, dass sich in ihrem Unternehmen ein Kulturwandel vollzieht, und dass eigene Innovations-Abteilungen allmählich die Norm werden, um einem Teil der künftigen Herausforderungen zu begegnen. Mit dieser Entwicklung und dem Fortschreiten der digitalen Transformation von der IT in alle Unternehmensbereiche sowie zum Wandel des gesamten Geschäftsmodells, entwickelt sich auch die Definition weiter:

“Digital transformation is the evolving pursuit of innovative and agile business and operational models — fueled by evolving technologies, processes, analytics, and talent capabilities — to create new value and experiences for customers, employees, and stakeholders.“

28 Prozent der befragten Unternehmen geben jedoch an, die Digitalisierung auch als zusätzlichen Kostenpunkt zu sehen. 26 Prozent haben darüber hinaus mit Widerstand hinsichtlich des digitalen Wandels sowie mit rechtlichen und Compliance-Bedenken zu kämpfen.

Dabei zeigt sich ein Makel: 41 Prozent der Unternehmen investieren in die digitale Transformation, ohne hierbei auf Kundenumfragen zurückzugreifen. Der Report stellt dies als Problem heraus, da nicht genug getan werde, um die Kunden zu verstehen und damit einen der wichtigsten Faktoren zu berücksichtigen, um auch künftig erfolgreich in der Transformation zu bestehen.

 

Quelle: 

http://content.prophet.com/the-state-of-digital-transformation-2018-2019

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