Community Management: Warum es sich für Unternehmen lohnt, sie zu hegen und zu pflegen!

Von Constantin Dederbeck

Sein Produkt heutzutage zu verkaufen ist dank E-Commerce, Globalisierung und Digitalisierung nicht mehr ganz so schwer wie noch vor 30 Jahren. Schon den kleinsten Unternehmen ist es möglich, ihre Produkte global anzubieten um so ihre Verkaufszahlen anzukurbeln. Doch die Entwicklung schreitet stets voran. Mittlerweile reichen einfache Click and Buys nicht mehr aus, Unternehmen wollen mehr. Viel öfter wird nun auf Längerfristiges gesetzt.

Community ist hier das Schlagwort!

Bei dem Wort Community denken wahrscheinlich viele Leute sofort an Apple. Der Technologie-Gigant aus Cupertino und seine teils sektenhaft anmutenden Kunden zeigen deutlich die Vorteile einer starken Gemeinschaft gegenüber eines einfachen Click and Buys.

Doch der Aufbau eines solchen Konstrukts ist überaus arbeitsintensiv und mit viel Planung und gezielten Maßnahmen verbunden. Auch gibt es keine alleinige Erfolgsformel zum Aufbau solch intensiver Gemeinschaften. Dies hängt schlicht zu sehr von Unternehmen und Leistung ab.

Und doch gibt es gewisse Grundprinzipien nach welchen sich Unternehmen richten können:

Zum Start sind Planung und Strategie das A und O. Wird im Vorhinein zu wenig Zeit auf die Ausarbeitung der Zielgruppe, in Abstimmung mit den verwendeten Tools oder Maßnahmen gelegt, kann das gesamte Konstrukt schnell auf die schiefe Bahn geraten.

Haben Unternehmen schon eine kleine Basis an „Fans“ aufgebaut, so ist dann im zweiten Schritt das Hochhalten des Engagements umso wichtiger. Hier ist vor allem die gute Kommunikation zwischen dem Marketing, der PR und in manchen Fällen auch des Support-Teams der Schlüsselfaktor zum Erfolg.

Sinnvolle, informative Kommunikation, die verständliche Übermittlung der Markenbotschaft  sowie einfacher Support für Kunden bei Fragen und Problemen, die Betreuung einer Community ist viel Arbeit!

Data-Management

Auch im Community Management gilt der Grundsatz, „ohne Daten nur raten“. So wird das Sammeln und Überwachen der erhobenen Daten immer wichtiger. Auch um genau zu verstehen, welche Handlungen innerhalb der Gemeinschaft ankommen, welche nicht und was für Maßnahmen daraus abgeleitet werden sollten.

Dabei sollten Unternehmen stets die neuesten Technischen Entwicklungen und Trends im Auge behalten. So testen Facebook und Instagram beispielsweise schon die Abschaffung des Likes-Buttons, DEM Indikator für Erfolg oder Misserfolg auf Social Media. Dies könnte zu einer großen Verlagerung der Tracking-Relevanz auf den Sozialen Medien führen. Daraus folgend  gewinnen nun andere Analyse Indikatoren immer mehr an Fahrt. Es werden nun nicht mehr die Likes, sondern die „gespeicherten Beiträge“ analysiert. Im Gegensatz zu den Likes setzen diese ein weitaus höheres Engagement der Community voraus. 

 

Unternehmen stehen heute vor einer großen Aufgabe wenn es um den Aufbau effizienter Communities oder deren Management geht. Neben einer klar definierten Strategie ist es absolut notwendig stets auf dem neuesten Stand von Trends und Technik zu bleiben und sich jedesmal aufs neue in die Köpfe der Kunden hinein zu denken.

 

Quellen:

https://www.netpress.de/de/blog/6-tipps-fuer-nachhaltiges-und-wirksames-community-management

Community Management – So geht es richtig

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