Allgemein

Neuromarketing – der magische Kauf-Button

 

von Antonia Schlotfeldt

Die wahren Treiber der Kaufentscheidungen

Dieser Artikel gibt einen kleinen Einblick in die Funktionsweisen des menschlichen Hirns und erklärt, warum das Unterbewusstsein die Hauptrolle bei unseren Entscheidungen spielt. Wir werden von Emotionen geleitet, die wesentlich zu einer Kaufentscheidung beitragen. Um Kunden richtig anzusprechen ist es aus diesem Grund wichtig, ihre Bedürfnisse und ihr Handeln zu verstehen.

Zu viele Informationen überfordern unser Gehirn

Wenn der Mensch denkt, muss das Gehirn Unmengen an Energien aufbringen. Um dies zu reduzieren, versucht das Gehirn das Denken größtenteils zu vermeiden. Pro Sekunde werden wir mit circa elf Millionen Informationsbits konfrontiert. Dies können Wörter, Buchstaben, Zahlen oder ähnliches sein. Der Teil im Gehirn, mit dem wir bewusst denken, kann jedoch nur 40 Bits pro Sekunde aufnehmen. Der Rest läuft unbewusst ab. Viele Reize führen zu einer Reaktion, ohne dass das Bewusstsein davon überhaupt erfährt. Signale, die das Gehirn empfängt, werden zuerst implizit verarbeitet und bewertet. Danach erreichen sie das Bewusstsein. Es wäre unmöglich alle Eindrücke, die wir erhalten, bewusst zu verarbeiten. Daher überlassen wir den Großteil der Arbeit dem Unterbewusstsein. So gelingt es uns einfache Dinge zu handhaben, ohne groß darüber nachdenken zu müssen.

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VORN sucht Digital Strategy Director in Hamburg und Berlin!

 

Wir sind Strategen mit den unterschiedlichsten Charakteren: vom Detailverliebten bis zum Netzwerker, vom Tech-Nerd bis zum Prozess-Hero. Aber alle vereint eins: Bock auf gute Strategien, die funktionieren! Hierfür sind wir immer auf der Suche nach den smartesten, inspirierendsten und furchtlosesten Menschen, die mit uns die Herausforderungen unserer Kunden meistern wollen. Bist Du dabei?

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Künstliche Intelligenz im Marketing

 

 

von Julia Zimmermann

Sind Algorithmen die besseren Berater?

Ein Harley-Davidson-Händler aus New York konnte mithilfe künstlicher Intelligenz seine Verkäufe um 2.930 Prozent steigern. Sind menschliche Berater bald überflüssig?

Ein Blick in den Berateralltag: Im Browser sind reihenweise Tabs mit den Websites der Wettbewerber des Kunden geöffnet, ein Ordner voller Trendanalysen liegt noch unangetastet auf dem Desktop und gerade landet eine Mail des Auftraggebers mit umfangreichen Marktforschungsunterlagen im Postfach. In solchen Situationen dachten wohl bereits Generationen von Beratern und Strategen: „Wie schön wäre es, wenn jemand die Daten für mich aufbereiten würde?“

In Zukunft könnte es so jemanden tatsächlich geben. Denn ebenso, wie Amazons KI-Produkt Alexa bereits in vielen Haushalten Aufgaben übernimmt, könnte künstliche Intelligenz bald auch den Alltag von Beratern erleichtern. Martin Scholich, Partner bei PwC prognostiziert, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz schneller zum Berateralltag gehören wird als viele glauben. Bernd Kreutzer, Leiter der Strategieberatung von Accenture bestätigt, dass der Einsatz von KI im Berateralltag in den nächsten 24 Monaten allgegenwärtig sein wird.

Sind Produkte wie Alexa also in Zukunft der stärkste Mitbewerber um Einstiegspositionen in der Strategieberatung? Wo liegen die Potentiale und Grenzen von künstlicher Intelligenz? Und wodurch zeichnet sich strategische Beratung in Zukunft aus?

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Health 4.0

 

von Berrak Sue Sarikaya und Carolin Bremer

Innovative Trends im Gesundheitswesen

Schonendere Medikamente, entspanntere Ärzte und schnellere Hilfe: Durch moderne Technik wird die Medizin in Zukunft vor allem eines: menschlicher. Wir geben einen Überblick über aktuelle Trends.

Ein OP-Roboter, der einen Schnitt auf den Mikrometer genau setzt und nie müde wird oder die Konzentration verliert: Was vor ein paar Jahrzehnten noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist heute schon fast Normalität; Die Digitalisierung des Gesundheitssystems ist in vollem Gange. Prozesse und Abläufe werden durch Technik vereinfacht und immer neue Innovationen helfen Medizinern, effektiver und erfolgreicher zu arbeiten. Das Potential ist riesig: Einerseits in Form von Technik wie 3D-Druckern oder Wearables, andererseits aber in Form von neuen Strategien und Herangehensweisen durch das Sammeln und Zentralisieren von Daten, zum Beispiel in den Krankenkassen. 

Die Digitalisierung birgt das Potential, die Medizin noch einmal völlig umzukrempeln: Hin zu einem klareren, effektiveren und für alle Beteiligten gesünderen System mit schonenderen Medikamenten, entspannteren Ärzten und schnellerer Hilfe. Durch moderne Technik wird die Medizin – so widersprüchlich es klingt – wohl vor allem eines werden: menschlicher.

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Data does not go viral. Stories do.

 

von Henrik Dohms

Wie Storytelling unsere Kaufentscheidung beeinflusst

Storytelling gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen; Es kann so simpel wie die Geschichte eines Buches sein, oder als Mittel in politischen Reden wie z.B. der „Yes we can“-Kampagne von Barack Obama verwendet werden.

Heutzutage wird vor allem digitales Storytelling, insbesondere in Form von Videos in der Werbung, immer bedeutender. Es ist eine Möglichkeit, in Märkten mit vielen Wettbewerbern aufzufallen, indem man auf emotionale, persönliche Weise auf den Konsumenten zugeht. Unternehmen wie Apple, Pepsi und Samsung setzen im Rahmen ihrer Werbevideos bereits auf jene interaktive Technik und erzählen eine Geschichte rund um ihr Produkt.

Marken, die digitales Storytelling betreiben, können beim Zuschauer Emotionen auslösen, welche in direktem Bezug zum Produkt stehen: Durch das Konsumieren, Abrufen und Weitererzählen von Geschichten entwickelt der Konsument sog. Archetypen – psychische Strukturdominanten – die sein Bewusstsein sowie Verhalten beeinflussen und Glücksgefühle auslösen können. Jene Archetypen können mithilfe einer guten Geschichte erzeugt werden und die Kaufentscheidung entscheidend beeinflussen. Eine gute Geschichte zu entwickeln und in ein Format zu verpacken, ist jedoch nicht gerade einfach. Folgende Aspekte machen gutes Storytelling aus:

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