Allgemein

Bye bye Bildschirm

 

von Tom Davis

Alternativen zum klassischen Graphical User Interface (GUI) versprechen eine effizientere und dem Menschen besser zugängliche Nutzung und Oberfläche. Sie könnten die Art, wie wir mit Technik umgehen, revolutionieren. 

  • Über fast ein Jahrhundert hinweg haben wir uns an Bildschirme gewöhnt – doch womöglich sind sie gar nicht der beste Weg, mit technischen Geräten zu interagieren.
  • Ein Ersatz für das klassische GUI wird schon lange gesucht und seit einigen Jahren auch vertrieben. Die Kundenreaktionen auf Produkte wie Alexa, Amazon Home oder Cortana sind überaus positiv – und das Potential dieser Branche riesig.
  • Entwicklungen wie Zero Interface, No Interface oder Voice Interface öffnen dem Nutzer neue Möglichkeiten, wenngleich man sich erst einmal an sie gewöhnen muss.

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Wir suchen Nachwuchs in der Strategie!

 

Du bist hervorragend organisiert, recherchierst, analysierst und schreibst gern, kennst Dich in der deutschen Startup- und Markenwelt aus und wächst an neuen Aufgaben? Außerdem bist Du neugierig und begeisterst Dich für die digitale Welt und neue Technologien? Gute Englischkenntnisse erleichtern Dir und uns den Alltag. Du studierst mit Schwerpunkt Wirtschaft, Kommunikation, Medienwissenschaften und das Entwickeln von Digitalstrategien würde Dich reizen? Klasse!

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Autonomes Fahren: Die letzten Hürden der Revolution

Sie wollen einem Autofahrer den Vogel zeigen, und merken, dass es gar keinen gibt: Willkommen in der Welt der selbstfahrenden Autos. Wir zeigen den Status Quo – und erklären, was der Technologie zum Durchbruch verhelfen wird.

 

von Jonas Gorris

  • Autonomes Fahren wird sich sehr wahrscheinlich durchsetzen – die Frage ist vor allem, wie lange es noch dauern wird.
  • Viele Unternehmen arbeiten an der Weiterentwicklung der autonomen Mobilität, allerdings kann bislang keines von ihnen ein abgeschlossenes Ökosystem  selbstfahrender Autos anbieten.
  • Wie bei allen technischen Revolutionen, müssen sich die Menschen an die neue Technologie erst gewöhnen. Außerdem stehen ethische Fragen im Raum, etwa wer bei von Robotern verursachten Unfällen die Verantwortung trägt.

Menschen, die in technisch angetriebenen Kisten durch die Gegend fahren – der Gedanke sei doch wirklich absurd, fand Wilhelm II. Und so verkündete der letzte deutsche Kaiser voller Überzeugung: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

Er war nicht das erste mal in der Geschichte, dass Technikskepsis und Verklärung des Status Quo zu aus heutiger Sicht lustig anmutenden Fehleinschätzungen führten. Ganz ähnlich hatten sich schon die ersten Zugpassagiere geäußert: Die Bahnen führen so schnell, dass man die Landschaft überhaupt nicht genießen könne. Die Kutsche sei wirklich das geeignetere Verkehrsmittel.

Wer diese Geschichten kennt, betrachtet so manchen Skeptiker selbstfahrender Autos mit anderen Augen – auch, wenn es denen nicht an Argumenten mangelt: Was ist mit dem Freiheitsgefühl beim Autofahren? Was mit der persönlichen Entscheidung, das Tempolimit auszureizen oder in einer schönen Landschaft langsamer zu fahren, um den Ausblick zu genießen? Oder zu einem Date im Cabrio vorzufahren, in dem man selbst hinterm Steuer sitzt und auf die Hupe drücken kann?

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Datenschutz: Was Unternehmen über die neue EU-Verordnung wissen müssen

Digitalisierung bedeutet häufig das digitale Speichern und Sammeln von Daten. Die EU begegnet den daraus entstehenden Datenschutz-Fragen mit einer neuen, strengeren Verordnung. Wir erklären die wichtigsten Punkte.

von Franziska Mülling

  • Am 25. Mai 2018 kommt die vor zwei Jahren in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zur Anwendung. Sie sieht neue, strengere Richtlinien für Unternehmen vor.
  • Es geht vor allem um mehr Transparenz beim Umgang mit Daten. Dazu gehört unter anderem die vollständige Dokumentation der Datennutzung, das Einholen von Einwilligungen und die Aufklärung der Nutzer.
  • Unternehmen sollten sich jetzt darum kümmern, ihren Datenschutz rechtssicher zu gestalten.

Sie klingt nach Fachsprache und Anwaltsdeutsch, riecht nach Bergen von Papier und löst wahlweise Langeweile oder Abscheu aus: Die Rede ist von der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai dieses Jahres zur Anwendung kommt. Viel ausladender kann ein Wort nicht klingen, viel unattraktiver ein Thema für einen Artikel nicht sein. Und wir schreiben dennoch darüber. Warum? Weil es wichtig ist.

Das sehen wir etwa bei Facebook, das gerade eine seiner schwersten Glaubwürdigkeitskrisen erlebt. Vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass die Facebook-Spitze wusste, dass die Daten von 50 Millionen Nutzern an das Datenanalyseunternehmen Cambridge Analytica geflossen sind. Die Profile sollen genutzt worden sein, um Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahlen 2016 zu nehmen.

Digitalisierung und digitale Transformation bedeuten fast zwangsläufig das Sammeln von Daten. Deshalb spielt der Datenschutz eine neue, bisher nicht dagewesene Rolle. Bereits ein Handwerksbetrieb, der Mitarbeiter- und Kundendaten nicht mehr in Telefonbüchern oder Karteien ablegt, sondern digital speichert, unterliegt der neuen Datenschutz-Grundverordnung.

Wir klären die wichtigsten Fragen. (mehr …)

Die Jagd auf die IT-Crowd

Wie der starke Wettbewerb um IT-Fachkräfte Employer Branding und Personalmarketing einen neuen Code diktiert.

von Sebastian Neis

Könige – nicht Kellerkinder

Wer kennt es nicht? Das alte Klischee des seltsamen IT-Nerds? Doch Achtung: Es könnte von der Realität auf dem Arbeitsmarkt kaum weiter entfernt sein! Denn seit Jahren sind Software Spezialisten eine der am meisten nachgefragte Zielgruppe der Wirtschaft und auf einmal möchte jeder mit dem „Geek“ zum Abschlussball. Egal ob Graduate oder Professional, der Bedarf in der Wirtschaft ist enorm. So geben z.B. drei von vier Unternehmen in der IT- und Telekommunikationsbranche an, dass aktuell ein großer Mangel an diesen Fachkräften herrscht. Über 50% der Unternehmen gehen sogar davon aus, dass sich diese Situation noch weiter verschärfen wird (bitkom Studie 2017). Denn eins ist klar: Die Unternehmen brauchen die Expertise dieser Fachkräfte mehr als je zuvor, denn sie sind der notwendige Treibstoff in den großen Transformationsprozessen der Branchen. Der starke Wettbewerb um diese sehr spezielle Zielgruppe stellen HR Abteilungen vor viele neue Herausforderungen und verlangen gleichzeitig auch einen neuen Code, um sie überzeugen zu können.

Wir sprechen mit Spezialisten mit einem speziellen Mindset

„Software Spezialist“ oder „IT-Fachkraft“ sind am Ende nur Begrifflichkeiten, um die unglaublich große Vielfalt an Berufsbildern in diesem Bereich fassen zu können. Den einen Typus, der repräsentativ für alle steht, gibt es nicht. Das erkennt man schon, wenn man nur einen kurzen Blick auf einige der unterschiedlichen Titel wirft: Mobile Developer, System Architekten, Machine Learning Spezialisten und diese Liste ließe sich noch sehr lange fortsetzen. Doch eins konnten wir in in Studien, zahlreichen Interviews und Fokusgruppen mit der Zielgruppe lernen: Bei aller Spezialisierung teilen sie im Punkto Arbeit doch ein verbindendes Mindset. (mehr …)