FACT

Schnelligkeit trumpft Perfektion

 

von Antonia Schlotfeldt

In der Anfang 2019 veröffentlichen Studie von Intershop wurden weltweit 400 B2B-Organisationen zum Thema E-Commerce befragt. Deutlich wurde, dass sich B2B-Händler schneller und stärker an die Digitalisierung anpassen müssen: Bislang sind nur 56 Prozent aller Abteilungen in B2B-Unternehmen voll digitalisiert. (mehr …)

E-Sport

von Tim Lösse

Eine vielversprechende Marketing-Plattform

eSport wird zunehmend zum globalen Massenphänomen und zur attraktiven Marketingplattform. Unternehmen können die Aufbruchsstimmung nutzen und sich als Vorreiter positionieren.

Die Wachstumsprognosen sprechen eine klare Sprache: Laut des Global eSports Market Report steigen die weltweiten Einnahmen der Branche derzeit jährlich um 38 Prozent.

Einige Unternehmen haben das Potenzial bereits erkannt und bringen sich ein, zum Beispiel als Sponsoren, Investoren oder Schirmherren. So hat beispielsweise Mercedes-Benz die Partnerschaft mit dem eSports-Veranstalter ESL ausgebaut und präsentiert sich künftig als dessen Mobilitätspartner.

Für Marketingverantwortliche stellt sich die Frage: Welches Verhalten zeichnet die wettbewerbsorientierte Gaming-Community aus und welche Stolpersteine lauern im dynamischen eSport-Markt? (mehr …)

Neuromarketing – der magische Kauf-Button

 

von Antonia Schlotfeldt

Die wahren Treiber der Kaufentscheidungen

Dieser Artikel gibt einen kleinen Einblick in die Funktionsweisen des menschlichen Hirns und erklärt, warum das Unterbewusstsein die Hauptrolle bei unseren Entscheidungen spielt. Wir werden von Emotionen geleitet, die wesentlich zu einer Kaufentscheidung beitragen. Um Kunden richtig anzusprechen ist es aus diesem Grund wichtig, ihre Bedürfnisse und ihr Handeln zu verstehen.

Zu viele Informationen überfordern unser Gehirn

Wenn der Mensch denkt, muss das Gehirn Unmengen an Energien aufbringen. Um dies zu reduzieren, versucht das Gehirn das Denken größtenteils zu vermeiden. Pro Sekunde werden wir mit circa elf Millionen Informationsbits konfrontiert. Dies können Wörter, Buchstaben, Zahlen oder ähnliches sein. Der Teil im Gehirn, mit dem wir bewusst denken, kann jedoch nur 40 Bits pro Sekunde aufnehmen. Der Rest läuft unbewusst ab. Viele Reize führen zu einer Reaktion, ohne dass das Bewusstsein davon überhaupt erfährt. Signale, die das Gehirn empfängt, werden zuerst implizit verarbeitet und bewertet. Danach erreichen sie das Bewusstsein. Es wäre unmöglich alle Eindrücke, die wir erhalten, bewusst zu verarbeiten. Daher überlassen wir den Großteil der Arbeit dem Unterbewusstsein. So gelingt es uns einfache Dinge zu handhaben, ohne groß darüber nachdenken zu müssen.

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Online-Commerce oder Offline-Handel?

von Pavel Kukushkin

Im Zuge der Dotcom-Blase im Jahre 2000 wurde der Tod der stationären Händler vorhergesagt.

Eine Prophezeiung, die auch fast 20 Jahre später noch weit von der Realität entfernt ist: 2018 befinden sich laut eMarketer noch immer 89,8% des weltweiten Einzelhandelsmarktes in der Offline-Welt. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich der stationäre Handel auf dieser Zahl ausruhen kann. Denn durch die Ausbreitung von E-Commerce und das Heranwachsen innovativer Online-Riesen schrumpfen die Marktanteile der eingesessenen Einzelhändler bereits seit Jahren.

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Chatbots auf dem Vormarsch

85 Prozent der Kundenservice-Anfragen werden bis 2020 von Chatbots geklärt werden

 

von Jan Gerkens

Künstliche Intelligenz (KI) mit all ihren Forschungsfeldern ist ein Bereich, der nicht an Fahrt zu verlieren scheint. Die Möglichkeiten, KI einzusetzen, reichen von autonom fahrenden Fahrzeugen bis hin zur Krebsfrüherkennung. Für Unternehmen wie Facebook oder Google sind insbesondere die sprachgesteuerten Systeme und Chatbots interessant, die Künstliche Intelligenz ermöglicht.

In einer aktuellen Studie von Gartner, einem Marktforschungs- und Analyse-Unternehmen, wurden Prognosen getroffen, die uns überraschen aber auch neugierig stimmen. Demnach sollen Chatbots im Jahr 2020 bereits an 85 Prozent aller Interaktionen zwischen Unternehmen und Kunden beteiligt sein. Zwar sind jene Interaktionen noch sehr simpel, sollen aber Kunden-Wartezeiten auf ein Minimum reduzieren und Mitarbeitern langfristig die Möglichkeit geben, sich komplexeren Aufgaben zu widmen. Die Studie geht sogar noch einen Schritt weiter und prognostiziert, dass eine Durchschnittsperson in Zukunft mehr Unterhaltungen mit einem Chatbot führen wird, als mit ihrem Ehepartner.

Derweil arbeitet das Forschungsteam von Facebook daran, die Qualität der Unterhaltungen zu verbessern und den Chatbots eine gewisse Menschlichkeit zu verleihen.  Ein wichtiger Zwischenschritt hierbei ist es, den Programmen beizubringen, verhandeln zu können. In vergangenen Tests sollten Chatbots beispielsweise erörtern, wie sie verschiedene Gegenstände untereinander aufteilen. Im Rahmen eines Dialogs lernten die Chatbots hierbei ihren gegenüberstehenden Chatbot kennen, um seine Präferenzen zu erfahren. Das Ergebnis war, dass sich die Chatbots auf Deals einigten und die Gegenstände nach Vorlieben aufteilten.

Eine Eigenschaft, von der wir uns noch einiges abschauen können.

 

Quellen:
https://www.gartner.com/smarterwithgartner/gartner-predicts-a-virtual-world-of-exponential-change/
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/chatbot-projekt-von-facebook-kuenstliche-intelligenz-ausser-kontrolle/20133670.html