IN A NUTSHELL

Markenführung

von Tim Lösse

Die Marke als Steuerungsinstrument des Unternehmens

Nicht zuletzt die Digitalisierung führt zu Orientierungslosigkeit bei Unternehmen und Kunden. Ein Umfeld, in dem die Marke als verlässlicher Partner genutzt werden kann.

Anfang Oktober gab der ehemalige Versandkatalog Otto bekannt, die Bereiche Unternehmensstrategie, Markenführung und Social Media als neuen Bereich „Strategy & Brand“ zusammenzuführen. Begründet wurde dieser Schritt mit der Wandlung des Geschäftsmodels hin zur Plattform und der damit einhergehenden Veränderungen in der Wahrnehmung der Marke Otto.

Fakt ist: Markenführung und Unternehmensstrategie sind eng miteinander verwoben.  Die markenzentrierte Unternehmensführung – wie sie nun auch Otto institutionalisiert – ist daher ein Ansatz, den es sich näher anzuschauen lohnt. (mehr …)

Good Strategy / Bad Strategy

 

von André Maier

Der Unterschied und warum er wichtig ist

The kernel of a strategy contains three elements: a diagnosis, a guiding policy, and coherent action.” – Richard Rumelt

“Wir brauchen eine Strategie!” oder „Das müssen wir strategisch angehen!“ Solche Sätze hören wir nahezu täglich von Marken-, Marketing-, und Kommunikationsschaffenden – vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer. Doch was ist eine gute Strategie? Allzu oft fällt auf, dass sich der Strategiebegriff fernab der Vorlesungssäle verselbständigt hat. Und das nicht unbedingt hin zu einem klaren und eindeutigen Verständnis. (mehr …)

Health 4.0

 

von Berrak Sue Sarikaya und Carolin Bremer

Innovative Trends im Gesundheitswesen

Schonendere Medikamente, entspanntere Ärzte und schnellere Hilfe: Durch moderne Technik wird die Medizin in Zukunft vor allem eines: menschlicher. Wir geben einen Überblick über aktuelle Trends.

Ein OP-Roboter, der einen Schnitt auf den Mikrometer genau setzt und nie müde wird oder die Konzentration verliert: Was vor ein paar Jahrzehnten noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist heute schon fast Normalität; Die Digitalisierung des Gesundheitssystems ist in vollem Gange. Prozesse und Abläufe werden durch Technik vereinfacht und immer neue Innovationen helfen Medizinern, effektiver und erfolgreicher zu arbeiten. Das Potential ist riesig: Einerseits in Form von Technik wie 3D-Druckern oder Wearables, andererseits aber in Form von neuen Strategien und Herangehensweisen durch das Sammeln und Zentralisieren von Daten, zum Beispiel in den Krankenkassen. 

Die Digitalisierung birgt das Potential, die Medizin noch einmal völlig umzukrempeln: Hin zu einem klareren, effektiveren und für alle Beteiligten gesünderen System mit schonenderen Medikamenten, entspannteren Ärzten und schnellerer Hilfe. Durch moderne Technik wird die Medizin – so widersprüchlich es klingt – wohl vor allem eines werden: menschlicher.

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Data does not go viral. Stories do.

 

von Henrik Dohms

Wie Storytelling unsere Kaufentscheidung beeinflusst

Storytelling gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen; Es kann so simpel wie die Geschichte eines Buches sein, oder als Mittel in politischen Reden wie z.B. der „Yes we can“-Kampagne von Barack Obama verwendet werden.

Heutzutage wird vor allem digitales Storytelling, insbesondere in Form von Videos in der Werbung, immer bedeutender. Es ist eine Möglichkeit, in Märkten mit vielen Wettbewerbern aufzufallen, indem man auf emotionale, persönliche Weise auf den Konsumenten zugeht. Unternehmen wie Apple, Pepsi und Samsung setzen im Rahmen ihrer Werbevideos bereits auf jene interaktive Technik und erzählen eine Geschichte rund um ihr Produkt.

Marken, die digitales Storytelling betreiben, können beim Zuschauer Emotionen auslösen, welche in direktem Bezug zum Produkt stehen: Durch das Konsumieren, Abrufen und Weitererzählen von Geschichten entwickelt der Konsument sog. Archetypen – psychische Strukturdominanten – die sein Bewusstsein sowie Verhalten beeinflussen und Glücksgefühle auslösen können. Jene Archetypen können mithilfe einer guten Geschichte erzeugt werden und die Kaufentscheidung entscheidend beeinflussen. Eine gute Geschichte zu entwickeln und in ein Format zu verpacken, ist jedoch nicht gerade einfach. Folgende Aspekte machen gutes Storytelling aus:

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Vision, weshalb, warum?

Wie eine Vision Mitarbeitern als Entscheidungskorridor dienen, Innovation fördern und Prozesse effizienter gestalten kann

von Uli Drömann

Menschen sind ein treibender Faktor für den Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens. Ein entscheidendes Kriterium ist, ob sie im Stande sind, instinktiv und effizient im Interesse des Unternehmens Entscheidungen zu treffen. In Entscheidungsprozessen sollten immer die übergreifenden Ziele berücksichtigt werden. Doch nicht alle Mitarbeiter sind in der Lage und daran interessiert, die Vision eines Unternehmens im Entscheidungsprozess einfließen zu lassen. Das kann sie dazu verleiten, ihren persönlichen und politischen Interessen ein zu großes Gewicht zukommen zu lassen. In Anlehnung an den Golden Circle von Simon Sinek können Mitarbeiter drei Entscheidungskompetenzen aufweisen: (mehr …)