STATEMENT

Green Marketing

von Berrak Sue Sarikaya

Tue nicht nur Gutes, kommuniziere es auch

Und schon wieder ist es soweit: 2018 hat sein Ende gefunden und neue Vorsätze werden freudig angepackt. Endlich können Angewohnheiten abgelegt und neue Ziele in Angriff genommen werden. Für Marken gibt es sicherlich keine bessere Zeit, über alternative Strategien nachzudenken. Mehr Verantwortung zeigen, Vertrauen schaffen, Glaubwürdigkeit aufbauen: Nachhaltigkeitsmarketing verspricht all das zusammenzubringen und lässt sich bereits in vielen Kampagnen wiederfinden. (mehr …)

Was Marken von Beyoncé lernen können

von Leyoncé Hogrefe

Das Surprise Marketing der Queen B

Immer wieder schafft es Beyoncé, mit unscheinbaren, aber enorm wirkungsvollen Strategien ihr öffentliches Auftreten zu revolutionieren. Marketingverantwortliche können sich dabei etwas abschauen.

Was für eine Erfolgsgeschichte: Beyoncé ist nicht nur mit ihrem Album Lemonade, sondern auch mit allen fünf vorherigen Alben sofort auf Platz eins der Billboard 200 Charts gelandet – das hat noch keine andere Musikerin und kein Musiker vor ihr geschafft. Mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern, 22 gewonnenen Grammys und einem Vermögen von 440 Millionen Dollar ist Beyoncé eine der erfolgreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. (mehr …)

Wie E-Learning gelingt

 

von Carina Rodekohr

Eine Studie zur erfolgreichen Integration von E-Learnings

Gemeinsam mit Kooperationspartnern hat VORN eine umfassende Studie zu den Erfolgsfaktoren beim E-Learning erstellt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Beim Thema E-Learning gibt es zurzeit vielerorts noch mehr Fragen als Antworten. Zum Beispiel: In welchen Situationen machen digitale Medien Sinn und welche altbewährten Unterrichtsmethoden bleiben unersetzbar? Wie schafft man eine barrierefreie, für alle hilfreiche digitale Plattform? Wie können verschiedene Angebote genutzt werden, ohne dass man sich im Wirrwarr von Apps, Websites und Programmen verheddert?

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Künstliche Intelligenz im Marketing

 

 

von Julia Zimmermann

Sind Algorithmen die besseren Berater?

Ein Harley-Davidson-Händler aus New York konnte mithilfe künstlicher Intelligenz seine Verkäufe um 2.930 Prozent steigern. Sind menschliche Berater bald überflüssig?

Ein Blick in den Berateralltag: Im Browser sind reihenweise Tabs mit den Websites der Wettbewerber des Kunden geöffnet, ein Ordner voller Trendanalysen liegt noch unangetastet auf dem Desktop und gerade landet eine Mail des Auftraggebers mit umfangreichen Marktforschungsunterlagen im Postfach. In solchen Situationen dachten wohl bereits Generationen von Beratern und Strategen: „Wie schön wäre es, wenn jemand die Daten für mich aufbereiten würde?“

In Zukunft könnte es so jemanden tatsächlich geben. Denn ebenso, wie Amazons KI-Produkt Alexa bereits in vielen Haushalten Aufgaben übernimmt, könnte künstliche Intelligenz bald auch den Alltag von Beratern erleichtern. Martin Scholich, Partner bei PwC prognostiziert, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz schneller zum Berateralltag gehören wird als viele glauben. Bernd Kreutzer, Leiter der Strategieberatung von Accenture bestätigt, dass der Einsatz von KI im Berateralltag in den nächsten 24 Monaten allgegenwärtig sein wird.

Sind Produkte wie Alexa also in Zukunft der stärkste Mitbewerber um Einstiegspositionen in der Strategieberatung? Wo liegen die Potentiale und Grenzen von künstlicher Intelligenz? Und wodurch zeichnet sich strategische Beratung in Zukunft aus?

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Mit Marketingbudgets Gutes tun

 

von Mike Arnus

Warum die Markenkommunikation der Zukunft unsere Welt ein kleines Stückchen besser machen wird

  • Markenkommunikation bedeutet heute mehr als schöne Bilder und aktivierende Claims – immer häufiger geht es um gesellschaftlich relevante Haltungen.
  • Anstatt das eigene Produkt zu bewerben, investieren immer mehr Marken Budget in Kampagnen zu sozialen Themen wie Menschenrechten oder Umweltschutz und positionieren sich damit klar im gesellschaftspolitischen Kontext.
  • Authentizität und Verantwortungsbewusstsein sind dem kritischen Konsumenten wichtig. Sie fordern echtes Engagement.

Liebevoll hält Tennisikone Serena Williams ihre kleine Tochter im Arm und redet mit sanfter Stimme auf sie ein: „I won’t mind if you choose to never pick up a tennis racquet, but I beg you – in this game of life keep playing my girl!“ Es geht um die Schönheit des Sports und die Kraft, die Sport für die Entwicklung junger Mädchen bedeuten kann. Wir sehen Szenen junger Frauen, die Körbe werfen, Rennen laufen oder Lacrosse spielen. Mädchen, die lachend gewinnen, tränenreich scheitern und sich tapfer wiederaufrichten. Am Ende des rund eineinhalbminütigen Spots erscheint in der Mitte des Bildes ein „G“ – dann ist Schluss.

Was war das? Eine Privatproduktion von Serena Williams? Oder der Ausschnitt aus einer Dokumentation? Weder noch – hinter dem Spot steht der Hersteller des neonfarbenden Sportgetränks Gatorade. Es handelt sich also um einen Werbespot. Doch was ist das für Werbung, in der nicht ein einziges Mal ein Produkt der Marke zu sehen ist?

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