STATEMENT

Recruiting: Z wie Zombie?

von Maximilian Greis

Z – der letzte Buchstabe im Alphabet. Beinahe ein apokalyptischer Titel. Sie kommen, um… ja was genau wollen die jungen Leute der Generation Z eigentlich? Es gibt unzählige Berichte, Artikel und Studien zu der neuen Generation. Sie sagen, bei den Zlern handle es sich nicht mehr einfach nur um junge Leute, die nach ihrem Schulabschluss eine Karriere beginnen wollen. Ja, was wollen sie denn dann?

Scheinbar aus dem Nichts sind nun diese jungen Bewerber erschienen, die zum Beispiel den Arbeitsplatz einfach früher verlassen, sobald die Aufgaben erledigt sind.

In den HR-Abteilungen munkelt man, sie seien anders, hätten neue Fähigkeiten – aber man würde nicht wirklich verstehen, was in ihnen vorgeht. Oder ob überhaupt etwas in ihnen vorgeht? Z wie Zombie?

Das ungewohnte Verhalten der zukünftigen Arbeitnehmer sorgt für Fragezeichen und setzt Diskussionen in Gange: Was unterscheidet die Generation Z von ihren Vorgängern? Was steuert ihr Verhalten und wie stellen wir sie als Unternehmen zufrieden? 

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Deutschland, der Dinosaurier – Digitalisierung im öffentlichen Sektor

 

von Vivian Belz

Neue Technologien haben unseren Komfort in vielen Bereichen gesteigert. Doch der öffentliche Sektor – ein Feld, in dem die Digitalisierung sinnvolle und erleichternde Dienste leisten könnte – hat den Aufsprung verpasst.

Wie oft haben wir uns, zum fünften Mal in zwei Jahren dasselbe Formular ausfüllend, schon gefragt, wo die Digitalisierung eigentlich steckt, wenn man sie wirklich braucht. Neue Technologien haben unser Datingverhalten und politisches Engagement revolutioniert und unseren Komfort beim Essen bestellen, shoppen gehen und Sport machen beinahe ins Absurde gesteigert. Aber wenn wir zum Arzt oder zum Einwohnermeldeamt gehen, fühlen wir uns wie in einer Zeitkapsel der 80er Jahre gefangen. 

Der öffentliche Sektor in Deutschland – ein Feld, in dem die Digitalisierung sinnvolle und erleichternde Dienste leisten könnte – hat den Aufsprung verpasst. Deshalb müssen wir trotz Krankenkassenkarte beim Arzt jedes Mal wieder unsere gesamte Krankheitsgeschichte runterbeten. Und immer wieder Formular A zu Person B und wieder zurück tragen, um anschließend vier Wochen auf eine Antwort zu warten. Währenddessen sind alle anderen Dienstleistungen doch nur ein Wischen auf dem Smartphone entfernt. Was ist da also los bei den Behörden? Und wann ändert sich endlich was?

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Video-Chat – der neue Standard im Kundenservice?

von Jonas Gorris

  • Ob als Informationsquelle oder Kommunikationsmittel: Videos werden immer populärer. Allein der WhatsApp Videocall verzeichnet 55 Millionen Anrufe täglich. Zusätzlich informieren sich Millionen User täglich in Internet-Tutorials, wie sie die kleinen und großen Aufgaben des Alltags bewältigen können.
  • In der Arbeitswelt, insbesondere im Kundenservice, fängt der Video-Trend gerade erst an. Doch schon bald könnte er zum vielversprechenden Zusatztool werden.
  • Statt Hotlines oder anonymer Online-Chats nutzen immer mehr Unternehmen Video-Chats für mehr Transparenz, um ihren Kunden ein Gefühl von Nähe und Persönlichkeit zu vermitteln – und profitieren von verstärkter Kundenloyalität.

Zwanzig Minuten Warteschleifenmusik hören. Fünf E-Mails abschicken, um immer nur die gleiche automatisierte Antwort zu erhalten. All das ist heute Realität im Kundenservice. Dabei ist ein Medium bislang fast völlig außer Acht gelassen worden: der Video-Chat. Er birgt das Potential den Kundenservice nachhaltig zu verbessern.  

Während wir als Privatpersonen das Video schon längst als gängiges Informations- und Kommunikationsmittel nutzen, ist es im Kundenservice bislang kaum angekommen. Nur sechs Prozent der Kommunikation zwischen Händlern und Kunden läuft heute über Videos. 

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Power Shift – Die Aushöhlung deutscher Qualitätsmarken

 

von André Maier

  • Insbesondere in der Automobilbranche findet derzeit eine Machtverschiebung vom Hersteller zum Zulieferer statt, die nach aktuellen Entwicklungen vor allem im Zuge der sich anbahnenden Elektromobilität noch prägnanter werden wird.
  • Durchschnittlich 75 Prozent eines Fahrzeugs werden nicht mehr vom Hersteller selbst produziert, sondern zugeliefert. Marken verlieren auf der Produktebene mehr und mehr ihre identitätsprägenden Merkmale und stellen perspektivisch kaum mehr als eine formschöne Hülle.
  • Die deutschen Automarken, als einstige Mobilitätspioniere und -vordenker, laufen den Entwicklungen in der Wahrnehmung zunehmend nur noch hinterher.

Bosch macht es aktuell vor und zeigt den einstigen Motorpionieren, wie der Diesel tatsächlich sauber fahren kann. Und das ist nur das aktuellste Beispiel, wie sich die Rolle deutscher Automobilmarken wie Daimler, BMW und VW mehr und mehr in die zweite Reihe verschiebt. Auch die Produktion eigener Batteriezellen – wie etwa Tesla es vormacht – wurde bislang abgelehnt und steht beispielsweise bei VW erst wieder seit dem Wechsel an der Führungsspitze zur Diskussion. Unabhängig der Beweggründe hinter den Entwicklungen: Die  deutschen Qualitäts- und Vorzeigemarken setzen ihre über 100 Jahre hinweg aufgebaute Identität zunehmend aufs Spiel.

Deutschland steht für Qualität, Vielfalt und Effektivität, was seine Automarken und Autos betrifft; nur, dass die Voraussetzungen dafür momentan zu verschwinden drohen. Durch eine vermehrte Auslagerung von identitätsprägenden Merkmalen an Zulieferer werden sich Marken nicht nur immer ähnlicher, sie höhlen sich auch buchstäblich aus – nicht zuletzt, wenn es jetzt mit um das Herzstück geht: den Motor. Wir geben einen Überblick über Fakten und neueste Entwicklungen.

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Bye bye Bildschirm

 

von Tom Davis

Alternativen zum klassischen Graphical User Interface (GUI) versprechen eine effizientere und dem Menschen besser zugängliche Nutzung und Oberfläche. Sie könnten die Art, wie wir mit Technik umgehen, revolutionieren. 

  • Über fast ein Jahrhundert hinweg haben wir uns an Bildschirme gewöhnt – doch womöglich sind sie gar nicht der beste Weg, mit technischen Geräten zu interagieren.
  • Ein Ersatz für das klassische GUI wird schon lange gesucht und seit einigen Jahren auch vertrieben. Die Kundenreaktionen auf Produkte wie Alexa, Amazon Home oder Cortana sind überaus positiv – und das Potential dieser Branche riesig.
  • Entwicklungen wie Zero Interface, No Interface oder Voice Interface öffnen dem Nutzer neue Möglichkeiten, wenngleich man sich erst einmal an sie gewöhnen muss.

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