STATEMENT

Handel im Wandel?

Wie digitaler Darwinismus dem kleinen Händler das Leben schwer macht.

Handel im Wandel?

Von Jan Gerkens

Der deutsche Handel besonders der stationäre Handel hat mittlerweile erkannt welch eine Gefahr Pure Player in der heutigen Zeit auch für ihr Geschäft sein können. E-Commerce Umsätze steigen weiterhin rasant an und glaubt man Prognosen sollen sich diese in den nächsten zehn Jahren sogar noch verdoppeln. Unsicherheit besteht allerdings weiterhin welche Digitalstrategie angewandt und welche die richtigen Schritte speziell für ihr Unternehmen sind. (mehr …)

Wichtige Puzzleteile in Beratungsprozessen

absatzwirtschaft.de hat unseren Managing Director Matthias Breitschaft zu agiler Marktforschung und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Kommunikationsbranche interviewt.

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Wie ist es möglich, mehr Inhalte mit immer geringerem Zeitaufwand zu meistern?
Früher wurden über Wochen Charts ausgewertet und analysiert. Doch in Zeiten digitaler Disruptionen müssen neue Maßnahmen Unterstützung liefern. Insbesondere neue Technologien ermöglichen Kundennähe sowie schnellere Reaktionszeiten auf Feedback. Aber bleibt die richtige Idee bei all den technologischen Entwicklungen und Innovationen nicht auf der Strecke?

Matthias Breitschaft, Managing Director, beleuchtet dieses Thema in einem Interview mit absatzwirtschaft:

Ohne die richtigen Ideen kommt erfolgreiches Marketing natürlich auch in Zeiten digitaler, agiler und umfassender Marktforschungssoftware nicht aus. Aber die Technik hilft zum Beispiel Agenturen wie VORN Strategy Consulting enorm dabei, die eigenen Projekte und damit die Marken ihrer Kunden voranzutreiben.

„Vorher ist der Mensch wichtig, um die richtigen Fragen zu formulieren – und nachher ist der Mensch wichtig, um die richtigen Schlüsse aus den Ergebnissen zu ziehen“, betont Matthias Breitschaft. Der Managing Director von VORN, den Strategie- und Digitalisierungsexperten in der Hirschen Gruppe, hält dennoch große Stücke auf schnelle, agile Software, die in der Phase dazwischen unkompliziert und rasch für die passenden Insights sorgt. „Marktforschung war natürlich immer schon Bestandteil solider Markenentwicklung“, so Breitschaft. „Aber in den vergangenen Jahren hat sich die Taktung enorm verdichtet, immer schneller müssen Entscheidungen getroffen werden, wie es mit einer Marke weitergeht.“ Da könne man eben nicht mehr wie früher – „ich bin ja schon einige Zeit im Geschäft“ – umfangreiche Berichte mit hunderten von Excel-Sheets durchgehen. Um dann doch vor großen Problemen zu stehen, wenn der Kunde anmerke, das sei alles interessant, man wolle aber gern auch mal sehen, wie sich das bei einer anderen Altersgruppe verhalte. Früher kaum möglich, könnten heute Instrumente wie quantilopes Software die gewünschten neuen Blickwinkel innerhalb kurzer Zeit liefern. Breitschaft: „Eine echte Arbeitserleichterung“. Er nennt ein Beispiel aus dem Agenturalltag. „Bei einer Aufgabe im Touristikbereich hatten wir eine Zielgruppe während des Analyseprozesses noch enger selektiert und sind so zu Produktanforderungen gekommen, auf die wir sonst nicht oder nicht so schnell gestoßen wären.“

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DIE KUNST DES BRÜCKENBAUENS

Was Design und Management miteinander zu tun haben

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Von Jutta Bärenfaller

Seit ich mich dazu entschieden habe, Design Management zu studieren, werde ich gefragt, was das denn eigentlich sei. „Gute Frage“, erwidere ich dann meistens, obwohl sich vor meinem inneren Auge immer schon eine Brücke als Verbindung zwischen Design und Management bildet. Denn bei all den existierenden Definitionen von Design Management sind sich alle in genau dem Punkt einig, dass Design Management die dringend notwendige Brücke zwischen den beiden Bereichen darstellt. Leider sagt dies noch nicht allzu viel aus, darum folgt hier ein Versuch, Design Management und seine Aufgabe in der Welt kompakt zu erklären.

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Schreibt ein Kind die bessere Markenvision?

Was Markenverantwortliche von Kindern lernen können

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Von Uli Drömann 

Wird ein Zehnjähriger danach gefragt, was er sich für das Jahr 2100 vorstellt, ist er in der Lage einen Aufsatz zu schreiben, der von Vision, Zuversicht und Ehrlichkeit bzgl. menschlicher Bedürfnisse nur so strotzt. Erwachsene haben das belächelt. Was früher, im Jahr 2000, nur in kühnen Abenteuer-Comics vorstellbar schien, ist jedoch heute teils Realität und wurde mit Kindesaugen als selbstverständlicher Bestandteil der Zukunft betrachtet.  (mehr …)

Freunde mit gewissen Vorzügen

Wie Content-Macher und Produktmanager gemeinsam digitale Turbulenzen überwinden können

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von André Hörmeyer

„Ich sehe weinende Menschen.“ schreibt der Journalist Thilo Mischke. Er meint seine Kollegen bei deutschen Qualitätsmedien wie dem Stern oder dem Focus. „Weil diese Menschen etwas gelernt haben, was nicht mehr gebraucht wird“, spürt Mischke auf den Fluren deutscher Medienhäuser pure Verzweiflung. Ein Gefühl, das leider auch die Zahlen bestätigen: Der Verlagsriese Gruner + Jahr etwa streicht 400 Stellen. Anderswo läuft es nicht besser. Dass die gegenwärtige Medienkrise vor allem mit der Digitalisierung zu tun hat, ist dabei kein Geheimnis. Kostenloser Online Content, Blogger, Influencer, Native Content. Im Hintergrundrauschen dieser Generation von hyperventilierenden Youtube-Stars, deren Gedanken eben so schnell springen wie die Jump-Cuts in ihren „Beiträgen“, hört man das kollektive Zähneknirschen erfahrener Reporter und Medienmacher. Sie alle quält eine Frage: Wie kann man journalistischen Anspruch und Qualität aufrecht erhalten, wenn er sich einfach nicht mehr rentiert?

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