Dynamic Pricing: Wenn die Preise Achterbahn fahren 

von Mathias Kowalik

Ein uraltes Konzept bekommt durch die Digitalisierung Aufwind: Dynamic Pricing. Wir erklären, wie Unternehmen die flexiblen Preise für sich nutzen – und warum zu viel Dynamik eventuell auch schaden kann.

Zwei Schalen Erdbeeren zum Preis von einer! Wenn sich der Wochenmarkt gegen Mittag dem Ende neigt, versuchen die Händler mit Sonderangeboten schnell noch ihre letzten Waren loszuwerden. Kunden wissen: Jetzt können sie richtig sparen und greifen zu – selbst, wenn sie vielleicht gar keine Erdbeeren kaufen wollten.

Dieses uralte Prinzip, Preise zum Beispiel nach Angebot und Nachfrage auszurichten, kannte schon Tante Emma. Doch durch die Digitalisierung erfährt das Dynamic Pricing – so die moderne Bezeichnung – Aufwind: Mittels entsprechender Software können Preise zeitabhängig, nachfrageabhängig oder wettbewerbsabhängig gestaltet werden. Zudem lassen sich im Onlinehandel weitere Regeln und Filter aktivieren. Klassisches Beispiel: Die Nutzung eines Apple-Geräts suggeriert mehr Kaufkraft, entsprechend könnten die Preise höher angesetzt werden.

Beim Dynamic Pricing gibt es viele Positivbeispiele. Im Januar 2017 etwa führten zwei Schweizer Skigebiete einen Tages-Skipass mit Schlechtwetterrabatt ein. Je nach Prognose des Schweizer Fernsehens gibt es bis zu 50 Prozent Nachlass auf den Normalpreis. Der Rabatt wird bei der Bestellung über die Website automatisch abgezogen. Medien und Wintersportfans waren begeistert – eine Win-Win-Situation für Skifahrer wie Unternehmer.  

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Big Data Brains und die Macht der Assoziationen

 

von Carolin Becker und  Leonie Hogrefe

Wie semantische Big Data Brains die Zukunft der strategischen Markenkommunikation revolutionieren

Künstliche Intelligenz und Smart Data haben in den letzten Jahren die technologische Landschaft bereits revolutioniert. Von digitalen Assistenten über Bilderkennungssoftware bis hin zu selbstfahrenden Autos ist das, was früher bestenfalls Science Fiction war, nun zur Realität geworden. Auch in der Marketing-Branche befinden sich KI, Machine Learning und Smart Data in einer erstaunlichen Phase des Wachstums. Marketeers erhoffen sich durch die neuen Technologien, Kampagnen und Kundeninteraktion über alle Phasen hinweg relevanter zu gestalten – von der strategischen und kreativen Planung über Media Targeting bis hin zum Erlebnis am Point of Sale. 

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VORN sucht Senior Strategy Consultant in Hamburg und Berlin!

Wir sind Strategen mit den unterschiedlichsten Charakteren: vom Detailverliebten bis zum Netzwerker, vom Digitalo bis zum Prozess-Hero. Aber alle vereint eins: Bock auf gute Strategien, die funktionieren! Hierfür sind wir immer auf der Suche nach den smartesten, inspirierendsten und furchtlosesten Menschen, die mit uns die Herausforderungen unserer Kunden meistern wollen. Bist Du dabei?

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Senior Strategy Consultant (m/w) für unsere Offices in Hamburg und Berlin.

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Recruiting: Z wie Zombie?

von Maximilian Greis

Z – der letzte Buchstabe im Alphabet. Beinahe ein apokalyptischer Titel. Sie kommen, um… ja was genau wollen die jungen Leute der Generation Z eigentlich? Es gibt unzählige Berichte, Artikel und Studien zu der neuen Generation. Sie sagen, bei den Zlern handle es sich nicht mehr einfach nur um junge Leute, die nach ihrem Schulabschluss eine Karriere beginnen wollen. Ja, was wollen sie denn dann?

Scheinbar aus dem Nichts sind nun diese jungen Bewerber erschienen, die zum Beispiel den Arbeitsplatz einfach früher verlassen, sobald die Aufgaben erledigt sind.

In den HR-Abteilungen munkelt man, sie seien anders, hätten neue Fähigkeiten – aber man würde nicht wirklich verstehen, was in ihnen vorgeht. Oder ob überhaupt etwas in ihnen vorgeht? Z wie Zombie?

Das ungewohnte Verhalten der zukünftigen Arbeitnehmer sorgt für Fragezeichen und setzt Diskussionen in Gange: Was unterscheidet die Generation Z von ihren Vorgängern? Was steuert ihr Verhalten und wie stellen wir sie als Unternehmen zufrieden? 

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Online-Commerce oder Offline-Handel?

von Pavel Kukushkin

Im Zuge der Dotcom-Blase im Jahre 2000 wurde der Tod der stationären Händler vorhergesagt.

Eine Prophezeiung, die auch fast 20 Jahre später noch weit von der Realität entfernt ist: 2018 befinden sich laut eMarketer noch immer 89,8% des weltweiten Einzelhandelsmarktes in der Offline-Welt. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich der stationäre Handel auf dieser Zahl ausruhen kann. Denn durch die Ausbreitung von E-Commerce und das Heranwachsen innovativer Online-Riesen schrumpfen die Marktanteile der eingesessenen Einzelhändler bereits seit Jahren.

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