Branding

Alexa und Co. – Wie sich Marken Gehör verschaffen (sollten)

 

von Bastian Bakeberg

  • Voice ist schon seit längerem im Kommen; und der Trend weist exponentiell nach oben. Grund genug, sich auf die kommenden Veränderungen einzustellen und zu den Innovatoren zu gehören.
  • Voice darf nicht nur als kurzfristige Strategie gesehen werden, sondern muss in den globalen Kontext eingeordnet werden – als ebenso wichtiges Phänomen wie mobile Geräte oder Apps.
  • Marken müssen ihre Strategie gut durchdenken, wenn sie sich auf dem Feld der Voice-Anwendungen eine Position erarbeiten wollen.

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The great uncertainty – Zeit für einen Wandel.

von André Maier

Konsumenten sind so unsicher wie nie – Unternehmen auch.                  Zeit für einen Wandel.

Der Konsument hat Angst…

Gut, sind wir ehrlich: Nicht jeden treibt täglich die Angst um. Dennoch: Konsumenten sind so unsicher und ängstlich wie wahrscheinlich selten zuvor. Ob es finanzielle Unsicherheit,  Angst um den Arbeitsplatz oder um die Karriere oder nachvollziehbare politische Faktoren sind: Stress- und Angstauslöser sind zum einen allgegenwärtig, zum anderen vielfältiger als selten zuvor.   (mehr …)

Does it spark joy?

 

von Marietta Meister

Was wir von „Ausmisten mit Marie Kondo“ für die Arbeit mit Marken lernen können

2013 veröffentlichte die Organisations- und Aufräumberaterin Marie Kondo ihr Ordnungsmanifest „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“. Die 34-jährige Japanerin ist weltweit als „Aufräumguru“ bekannt und wurde 2015 sogar zu den Top 100 der einflussreichsten Menschen vom TIME Magazine gewählt. Ihr Buch wurde international gefeiert und führte wochenlang die Bestsellerliste des New York Times-Magazins an. Auch wenn die Veröffentlichung bereits 2013 erfolgte, erfährt das Thema „Aufräumen“ in Zeiten von Konsumkritik und Minimalismus einen regelrechten Hype. Spätestens seit der neuen Dokumentations-Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“, die seit Januar 2019 auf Netflix zu sehen ist, ist das Thema wieder brandaktuell. (mehr …)

Mit Marketingbudgets Gutes tun

 

von Mike Arnus

Warum die Markenkommunikation der Zukunft unsere Welt ein kleines Stückchen besser machen wird

  • Markenkommunikation bedeutet heute mehr als schöne Bilder und aktivierende Claims – immer häufiger geht es um gesellschaftlich relevante Haltungen.
  • Anstatt das eigene Produkt zu bewerben, investieren immer mehr Marken Budget in Kampagnen zu sozialen Themen wie Menschenrechten oder Umweltschutz und positionieren sich damit klar im gesellschaftspolitischen Kontext.
  • Authentizität und Verantwortungsbewusstsein sind dem kritischen Konsumenten wichtig. Sie fordern echtes Engagement.

Liebevoll hält Tennisikone Serena Williams ihre kleine Tochter im Arm und redet mit sanfter Stimme auf sie ein: „I won’t mind if you choose to never pick up a tennis racquet, but I beg you – in this game of life keep playing my girl!“ Es geht um die Schönheit des Sports und die Kraft, die Sport für die Entwicklung junger Mädchen bedeuten kann. Wir sehen Szenen junger Frauen, die Körbe werfen, Rennen laufen oder Lacrosse spielen. Mädchen, die lachend gewinnen, tränenreich scheitern und sich tapfer wiederaufrichten. Am Ende des rund eineinhalbminütigen Spots erscheint in der Mitte des Bildes ein „G“ – dann ist Schluss.

Was war das? Eine Privatproduktion von Serena Williams? Oder der Ausschnitt aus einer Dokumentation? Weder noch – hinter dem Spot steht der Hersteller des neonfarbenden Sportgetränks Gatorade. Es handelt sich also um einen Werbespot. Doch was ist das für Werbung, in der nicht ein einziges Mal ein Produkt der Marke zu sehen ist?

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