Customer Experience

Channel Planning – 3 zentrale Schritte zum Erfolg

VORN_ChannelPlanningVon Ruben Best und Mathias Kowalik  

Wir Strategen hören es immer wieder: Neue Devices wie Smartphones, Tablets und immer höhere Bandbreiten haben Fernsehen und Co. in unserer täglichen Mediennutzung ergänzt oder längst abgelöst. Das Positive: Je fragmentierter die Medienwelt ist, desto mehr und bessere Möglichkeiten besitzen Marken, mit ihren Kunden zu sprechen. Die Herausforderung: Nur wer die Kanäle zielgenau nutzt, wird auch wahrgenommen. 

Mit ihrem Workshop zum Thema Channel Planning hat sich die APG genau das zum Ziel gesetzt. Die Macher wollen nicht nur einen strukturierten Einblick in die Kanalplanung ermöglichen, sondern uns Strategen auch hilfreiche Werkzeuge an die Hand geben, die wir in unserer täglichen Arbeit auch direkt nutzen können.   

Wir waren persönlich vor Ort und haben drei zentrale Schritte mitgebracht, die Channel-Planning zum Erfolg machen. 

Ohne genaues Zielgruppenverständnis ist Channel Planning sinnlos

Bevor man sich mit der Auswahl der Medien und der Botschaften auseinandersetzen kann, ist es unabdingbar die Zielgruppe kompromisslos verstanden zu haben. Dazu gehören vor allem die Beschreibung der Zielgruppe über die sozio-und psychografischen Merkmale, aber auch die Identifikationen von Barrieren gegenüber der Marke oder dem Produkt und die Mediennutzung im Tagesverlauf. Nur wenn ein genaues Bild der Zielgruppe gezeichnet wird, lassen sich die Botschaften mit dem richtigen Inhalt versehen und an den richtigen Kontaktpunkten inszenieren.   

Die Zielgruppe sollte nicht alleine gelassen werden

Der Mensch beschreitet auf dem Weg zum Kaufabschluss einen Prozess, auf dem er an sich an verschiedenen Kontaktpunkten mit der Marke oder dem Produkt auseinandersetzt – mal oberflächlich, mal intensiver.  Fakt ist, dass der Kunde an jedem Kontaktpunkt plötzlich vor einer Hürde stehen kann, die ihn davon abhält, näher zum Kauf des Produktes zu kommen. Diese Hürden gilt es in den einzelnen Phasen des Kaufprozesses zu identifizieren, den Kunden an die Hand zu nehmen, und mit der richtigen Botschaft nahtlos in die nächste Phase zu überführen.  

Kenne nicht nur deine Zielgruppe, sondern auch deine Kanäle

Und nicht jeder Kanal ist für jedes Ziel geeignet. Reichweite lässt sich nur teuer über Mailings erkaufen. Advertorials entfalten ihre größte Kraft eher in späteren Phasen des Kaufprozesses. Und vor allem: Jeder Kanal hat seine eigenen Regeln. Bewegtbild im TV funktioniert deutlich anders, als bei Facebook. Gehen Mediennutzung der Zielgruppe und Formate zu stark auseinander, verpufft der Aufwand womöglich ins Leere. Hier hilft es, sich einen guten Überblick zu verschaffen, Stärken der Kanäle und Ziele pro Phase gegeneinander abzuprüfen und die gewählten Maßnahmen entlang des Kaufprozesses schlau zu verknüpfen.

Eines der hilfreichsten Tools auf dem Workshop haben die Teilnehmer übrigens selbst mitgebracht: Den Austausch unter Kollegen. Denn so gut die Theorie auch oft klingt, jeder Stratege kennt seine eigenen Tricks und Kniffe, um sich durch den Dschungel an Modellen, Journeys, Studien und Zählungen durchzuschlagen.  

In dem Sinne: Frohes Planen!

Das Goldfisch-Phänomen

Wie unsere Aufmerksamkeitsspanne zunehmend schwindet und warum wir das als Chance begreifen sollten

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Von Jonas Gorris

Der zunehmend digitalisierte Medien-Konsum verändert die Art, wie wir Informationen begegnen, wie wir sie aufnehmen und verarbeiten. Wir werden immer besser darin, Informationen in kürzester Zeit zu bewerten und zu priorisieren. Für Unternehmen, die in diesen virtuellen Welten mit potenziellen Kunden kommunizieren wollen, birgt das Herausforderungen. Herausforderungen, die man auch als Chance begreifen kann. Und sollte.

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Die Dmexco 2016 – 5 Trends und Eindrücke

160916_vornsights_dmexco_trends-001Von Lisa Hartmann

Die letzten zwei Tage hat die Dmexco, die größte deutsche Digitalmesse, wieder in Köln stattgefunden und VORN war natürlich auch vor Ort. Bei sommerlichen 30 Grad sind mehr als 50.000 Besucher gekommen, um sich gemeinsam in den 2 Tagen auszutauschen, interessanten Vorträgen zu folgen und zahlreiche Kontakte zu knüpfen. Es gab dieses Jahr auch wieder sehr viele internationale Vorträge und Aussteller. Internationale CEOs, motivierte Start-Up Gründer, debatierfreudige Kreativchefs… bei dem gut gefüllten Programm mit 570 Speaker war es gar nicht so leicht sich für Vorträge zu entscheiden ohne etwas zu verpassen. Hier ist ein kleiner Überblick mit den wichtigsten und neusten Themen der Dmexco: (mehr …)

Ganze 90 % der Apps sind Zombie-Apps: unbeachtet und nur durch eine konkrete Namenssuche im Appstore zu finden.

VORN_Fact_90% Zombie-AppsVon Lisa Hartmann, Jonas Gorris

Mittlerweile gibt es mehr als zwei Millionen Apps im Apple Store, doch nur ein Bruchteil davon taucht im Appstore auf. Grund dafür ist das App-Rankingprinzip. Es lässt neuen und unbekannten Apps kaum die Möglichkeit auf einem der begehrten Rankingplätze angezeigt zu werden. Nur wenige Unternehmen treten dominant im Appstore auf, wie zum Beispiel Facebook. Es gehört mit seinen Apps Facebook, Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram zu den 5 erfolgreichsten Apps. Dagegen haben Apps von Start-Ups und kleinen Entwicklern wenig Chancen aufzufallen, ohne dafür viel Geld auszugeben. Abhilfe könnten aber neue Rankinglisten schaffen, die nicht nach Downloadanzahl, sondern nach Alter der App oder nachlassenden Downloadzahlen filtern, um neuen Apps im Ranking Platz zu machen.

Quellen: onlinemarketingrockstars.de, t3n.de

Hotels vs. Airbnb. Der Kampf ums beste Erlebnis hat begonnen.

5 Möglichkeiten, wie klassische Hotels es mit der Sharing Economy aufnehmen können.

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von Mathias Kowalik, Sebastian Neis und Sarah Perlick

Schenkt man der aktuellen Werbung von Airbnb Glauben, würde niemand mehr in den Urlaub fahren. Vielmehr wäre man in den Städten dieser Welt gleich zu Hause und würde sie wie ein Local erleben. Die Versprechen einzigartiger, authentischer Erlebnisse scheint sich zu lohnen. Im Jahr 2015 gab es rund 2 Millionen Angebote auf Airbnb. Im Vergleich: 2011 waren es nur 0,12 Millionen. Gleichzeitig lag der Marktanteil von Airbnb an der Zahl der Gästebetten in Berlin bereits bei 25%. Früher von den klassischen Anbietern belächelt, hat sich Airbnb inzwischen zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz entwickelt. (mehr …)