Digitale Medien

Wie E-Learning gelingt

 

von Carina Rodekohr

Eine Studie zur erfolgreichen Integration von E-Learnings

Gemeinsam mit Kooperationspartnern hat VORN eine umfassende Studie zu den Erfolgsfaktoren beim E-Learning erstellt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Beim Thema E-Learning gibt es zurzeit vielerorts noch mehr Fragen als Antworten. Zum Beispiel: In welchen Situationen machen digitale Medien Sinn und welche altbewährten Unterrichtsmethoden bleiben unersetzbar? Wie schafft man eine barrierefreie, für alle hilfreiche digitale Plattform? Wie können verschiedene Angebote genutzt werden, ohne dass man sich im Wirrwarr von Apps, Websites und Programmen verheddert?

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Marke im Ohr

 

von Sabine Paletta

Mit Podcasts in den Alltag der Menschen

Podcasts gibt es schon lange, doch erst jetzt entdecken Firmen ihr wahres Marketingpotential. Wir zeigen, wie Unternehmen das Medium Podcast nutzen können.

Marken mit rein klassischen Werbestrategien haben das Problem, in der mobilen Welt der Menschen schlichtweg übersehen zu werden. Podcasts sind nicht das Allheilmittel aber eine Möglichkeit, Hörbarkeit im Alltag der Menschen zu erlangen.  

Vor gut 10 Jahren gab es schon einmal einen Hype um die Online-Audiobeiträge. Doch während der Content früher eher eine kleine Hörerschaft begeisterte, kann man heute behaupten, dass Podcasts in der breiten Masse angekommen sind: Fast jeder dritte Deutsche hört Podcasts – ob im Auto auf dem Weg zur Arbeit, beim Putzen, Joggen, Shoppen oder zum Einschlafen. Vor allem für Männer zwischen 18 und 29 Jahren ersetzen Podcasts einen Teil der bisherigen Unterhaltungsmedien, inklusive Spotify und Netflix. Warum? Podcasts bilden das perfekte on-the-go Medium für unseren on-the-go Lifestyle. Sowohl die (eigentlich) schwer erreichbare Zielgruppe als auch das besondere Umfeld birgt großes Potential. 

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Tschüss, Overheadprojektor!

 

von Carina Rodekohr und Carolin Bremer

eLearning und Internet 4.0 an deutschen Schulen

Der Übergang in das digitale Zeitalter fällt den deutschen Schulen schwer: Lehrer sind schlecht ausgebildet, die vorhandene Technik ist oft mangelhaft oder ungenutzt. Dabei fehlt es nicht an guten Ideen.

Ein Gedankenspiel: Während der Sommerferien beschließt die Bundesregierung, alle Schulen zu digitalisieren. Die Agenda „Lernen 4.0“ wird in Windeseile umgesetzt. Wenn Kinder und Jugendliche im August in ihre Schulen zurückkehren, werden sie diese nicht wiedererkennen: In jeder Stunde können sie Lerneinheiten mit dem Smartphone herunterladen. Die kleinen Informationshappen sind mit spielerischen Elementen wie z.B. Quizzes aufbereitet.
Die Lehrer waren allesamt auf Schulungen und sogar der kurz vor der Pensionierung stehende Herr Müller weiß, wie er mit wenigen Mausklicks das Content-Management-System bedienen kann, um schnell und einfach eLearning-Kurse zu erstellen. Aus einer riesigen Datenbank wählt er noch schnell ein passendes Video aus und stellt die Inhalte dann in die Cloud, auf die alle Schüler zugreifen können – in der Schule und zu Hause. Digital noch versiertere Lehrer experimentieren bereits mit Augmented Reality und VR-Brillen.
Die alten Overhead-Projektoren sind ausrangiert worden, stattdessen: Leinwände und integrierte Technik in jedem Klassenraum. Der antiquierte Medienwagen, der Wochen im Voraus reserviert werden muss, ist passé. An jedem Schultisch ist nun ein Tablet montiert.

Hier endet das Gedankenexperiment. Denn die Realität sieht leider anders aus.

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