Digitale Strategien

Was digitale Marken noch beweisen müssen

Bislang sind viele digitale Marken in neuen, wachsenden Märkten unterwegs. Doch auch hier wird der Wettbewerb härter und Wachstum kommt zunehmend aus der Verdrängung. Digitale Marken müssen erst noch beweisen, dass sie in solchen Umfeldern bestehen können. Analoge Marken zeigen das schon lange, meint Vincent Schmidlin von der Hirschen Group.

Dieser Artikel erschien zuvor bei haufe.de
Autor: Heiko Burrack

„Die Marke ist tot? Lang lebe die Marke!“ In dieser Serie soll 1 Schwerpunkt auf der Frage liegen, was denn die traditionellen Unternehmen und ihre Marken von den digitalen lernen können. 1 Antwort darauf soll natürlich auch umgekehrt gegeben werden. Über die erste Frage habe ich mit Vincent Schmidlin gesprochen, der bei der Hirschen Group in Hamburg als Chief Strategy Officer arbeitet. Er sagt dazu: „Schaut man sich die traditionellen Marken an und sieht, in welchen Märkten sie sich bewegen, so stellt man fest, dass die meisten Märkte nur noch in 1 geringen Maße wachsen oder von Stagnation gar Rückgang geprägt sind. Viele digitale Marken bewegen sich aber in Märkten, die durchaus noch stark wachsen. Dieser Prozess ist natürlich endlich und der Verdrängungswettbewerb wird sich zuspitzen, trotz stetiger Expansion in immer neue Märkte. Dies wird 1 neue, schwierigere Situation für die digitalen Marken darstellen. Traditionelle Unternehmen haben es schon bewiesen, dass sie auch unter solchen Bedingungen bestehen können. Genau das müssen die digitalen aber noch zeigen.”

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