Digitale Transformation

Was digitale Marken noch beweisen müssen

Bislang sind viele digitale Marken in neuen, wachsenden Märkten unterwegs. Doch auch hier wird der Wettbewerb härter und Wachstum kommt zunehmend aus der Verdrängung. Digitale Marken müssen erst noch beweisen, dass sie in solchen Umfeldern bestehen können. Analoge Marken zeigen das schon lange, meint Vincent Schmidlin von der Hirschen Group.

Dieser Artikel erschien zuvor bei haufe.de
Autor: Heiko Burrack

„Die Marke ist tot? Lang lebe die Marke!“ In dieser Serie soll 1 Schwerpunkt auf der Frage liegen, was denn die traditionellen Unternehmen und ihre Marken von den digitalen lernen können. 1 Antwort darauf soll natürlich auch umgekehrt gegeben werden. Über die erste Frage habe ich mit Vincent Schmidlin gesprochen, der bei der Hirschen Group in Hamburg als Chief Strategy Officer arbeitet. Er sagt dazu: „Schaut man sich die traditionellen Marken an und sieht, in welchen Märkten sie sich bewegen, so stellt man fest, dass die meisten Märkte nur noch in 1 geringen Maße wachsen oder von Stagnation gar Rückgang geprägt sind. Viele digitale Marken bewegen sich aber in Märkten, die durchaus noch stark wachsen. Dieser Prozess ist natürlich endlich und der Verdrängungswettbewerb wird sich zuspitzen, trotz stetiger Expansion in immer neue Märkte. Dies wird 1 neue, schwierigere Situation für die digitalen Marken darstellen. Traditionelle Unternehmen haben es schon bewiesen, dass sie auch unter solchen Bedingungen bestehen können. Genau das müssen die digitalen aber noch zeigen.”

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Plattformbasierte Smart Home Lösungen wachsen um 58%

VORN_Smarthome

Von Mathias Kowalik, Sarah Perlick, Kirsten Pöltl

Ende 2015 gab es rund 536.000 Smart Home Haushalte in Deutschland. Davon waren 307.000 „echte“, also plattformbasierte Smart Homes, die über ein zentrales Gateway gesteuert werden, und 229.000 Insellösungen, sprich smarte Einzelanwendungen. Bei den echten Smart Homes ist laut Statista in Deutschland bis 2018 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 58% auf insgesamt 1,2 Mio. zu rechnen. Die Insellösungen steigen bei einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 38% auf 600.000 an.
Die Schere zwischen Insel- und Plattformlösungen schließt sich im Verhältnis betrachtet also zunehmend.

Statista, 2016: Smart Home – Nachfragestruktur und Umsatzpotenzial

5 E-Learning Trends, die für Unternehmen wichtig werden

VORN_E-LearningTrendsVon Eyleen Grinda, Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek, Miriam Klein

Digitales Lernen ist nicht nur eine spannende Möglichkeit für den Einzelnen, sich nach seinen persönlichen Interessen weiterzubilden. Es ist auch ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor. Dabei sind Großunternehmen  die mit Abstand wichtigsten Kunden im Bereich des E-Learnings. Während hier früher IT-Schulungen den Großteil ausmachten, werden diese in den kommenden Jahren von „Compliance“ als dominierendes Thema abgelöst – derartige Schulungen sind schließlich in vielen Unternehmen heutzutage bereits Pflicht. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Trendstudie „mmb Learning Delphi“ des mmb Instituts. Betrachtet man die E-Learning-Formen, werden kollaborative und soziale Lernformen eine immer größere Rolle spielen. Darüber hinaus wird zunehmend Bewegbildmaterial in Form von „How to“-Videos eingesetzt werden.

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In der deutschen Startup Hauptstadt nutzen 25% aller Unternehmen keine digitalen Kanäle

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von Robert Schneider, Julia Zimmermann, Vincent Schmidlin

Mit zwei Milliarden Dollar Wagniskapital, die allein im Jahr 2014 nach Berlin gingen, hat die Stadt selbst die Finanzmetropole London überrundet. In der deutschen Startup-Hauptstadt gibt es in Sachen Digitalisierung allerdings noch viel Luft nach oben.

So erwirtschaften mittlerweile ein Viertel der Berliner Unternehmen mehr als die Hälfte ihres Umsatzes über digitale Kanäle, aber 25% nutzen bisher überhaupt keine digitalen Vertriebswege. Märkte verändern sich, Produkte, Dienstleistungen werden von Innovationen verdrängt. Auch für die wirtschaftliche Entwicklung Berlins wird es ein zentraler Faktor sein, wie gut die hiesigen Unternehmen die Chancen der Digitalisierung in Zukunft nutzen – und das gilt nicht nur für die vielen Berliner Startups, sondern vor allem für die etablierten Wirtschaftszweige und  Unternehmen in der Hauptstadt.

Der aktuelle Status Quo der IHK Berlin gibt Auskunft darüber, wie weit die Berliner Wirtschaft in den unterschiedlichen Branchen für die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet ist und welche Handlungsempfehlungen sich daraus für die Unternehmen und die Politik ableiten.

Quelle: IHK Berlin, Studie: Digitalisierung der Berliner Wirtschaft

Drei Gründe, warum die digitale Transformation nur von oben gelingen kann

Laut einer aktuellen Studie der etventure GmbH muss die Digitalisierung zur Chefsache werden – bevor Deutschland den Anschluss verliert.

 

Warum digitale Transformation nur von oben gelingen kann

Von Sebastian Neis, Theresa Schleicher, Dorothea Stanjek

Die digitale Transformation ist noch nicht hinreichend in der Chefetage angekommen. Eine aktuelle Deutschlandstudie der GfK und des Company Builders, etventure GmbH, zeigt: Obwohl die wachsende Bedeutung des Themas durchaus erkannt wird, bekommt die digitale Transformation in der Regel nicht den entsprechenden Stellenwert. Lediglich sechs Prozent der befragten Top-Manager in Deutschland betrachten die digitale Transformation in ihrem Unternehmen als wichtigstes Thema. Und das, obwohl der Stellenwert und die Wertschöpfung der digitalen Transformation in den letzten 12 Monaten deutlich gestiegen sei. Diese Passivität lähmt nicht nur die Transformation, sondern macht die Großunternehmen zunehmend angreifbar. Die Studie kommt zu dem Schluss: „Wer jetzt nicht digitalisiert, überlasst die Wertschöpfung anderen.“

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