Digitalisierung

Wie E-Learning gelingt

 

von Carina Rodekohr

Eine Studie zur erfolgreichen Integration von E-Learnings

Gemeinsam mit Kooperationspartnern hat VORN eine umfassende Studie zu den Erfolgsfaktoren beim E-Learning erstellt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Beim Thema E-Learning gibt es zurzeit vielerorts noch mehr Fragen als Antworten. Zum Beispiel: In welchen Situationen machen digitale Medien Sinn und welche altbewährten Unterrichtsmethoden bleiben unersetzbar? Wie schafft man eine barrierefreie, für alle hilfreiche digitale Plattform? Wie können verschiedene Angebote genutzt werden, ohne dass man sich im Wirrwarr von Apps, Websites und Programmen verheddert?

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Health 4.0

 

von Berrak Sue Sarikaya und Carolin Bremer

Innovative Trends im Gesundheitswesen

Schonendere Medikamente, entspanntere Ärzte und schnellere Hilfe: Durch moderne Technik wird die Medizin in Zukunft vor allem eines: menschlicher. Wir geben einen Überblick über aktuelle Trends.

Ein OP-Roboter, der einen Schnitt auf den Mikrometer genau setzt und nie müde wird oder die Konzentration verliert: Was vor ein paar Jahrzehnten noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist heute schon fast Normalität; Die Digitalisierung des Gesundheitssystems ist in vollem Gange. Prozesse und Abläufe werden durch Technik vereinfacht und immer neue Innovationen helfen Medizinern, effektiver und erfolgreicher zu arbeiten. Das Potential ist riesig: Einerseits in Form von Technik wie 3D-Druckern oder Wearables, andererseits aber in Form von neuen Strategien und Herangehensweisen durch das Sammeln und Zentralisieren von Daten, zum Beispiel in den Krankenkassen. 

Die Digitalisierung birgt das Potential, die Medizin noch einmal völlig umzukrempeln: Hin zu einem klareren, effektiveren und für alle Beteiligten gesünderen System mit schonenderen Medikamenten, entspannteren Ärzten und schnellerer Hilfe. Durch moderne Technik wird die Medizin – so widersprüchlich es klingt – wohl vor allem eines werden: menschlicher.

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Mit Marketingbudgets Gutes tun

 

von Mike Arnus

Warum die Markenkommunikation der Zukunft unsere Welt ein kleines Stückchen besser machen wird

  • Markenkommunikation bedeutet heute mehr als schöne Bilder und aktivierende Claims – immer häufiger geht es um gesellschaftlich relevante Haltungen.
  • Anstatt das eigene Produkt zu bewerben, investieren immer mehr Marken Budget in Kampagnen zu sozialen Themen wie Menschenrechten oder Umweltschutz und positionieren sich damit klar im gesellschaftspolitischen Kontext.
  • Authentizität und Verantwortungsbewusstsein sind dem kritischen Konsumenten wichtig. Sie fordern echtes Engagement.

Liebevoll hält Tennisikone Serena Williams ihre kleine Tochter im Arm und redet mit sanfter Stimme auf sie ein: „I won’t mind if you choose to never pick up a tennis racquet, but I beg you – in this game of life keep playing my girl!“ Es geht um die Schönheit des Sports und die Kraft, die Sport für die Entwicklung junger Mädchen bedeuten kann. Wir sehen Szenen junger Frauen, die Körbe werfen, Rennen laufen oder Lacrosse spielen. Mädchen, die lachend gewinnen, tränenreich scheitern und sich tapfer wiederaufrichten. Am Ende des rund eineinhalbminütigen Spots erscheint in der Mitte des Bildes ein „G“ – dann ist Schluss.

Was war das? Eine Privatproduktion von Serena Williams? Oder der Ausschnitt aus einer Dokumentation? Weder noch – hinter dem Spot steht der Hersteller des neonfarbenden Sportgetränks Gatorade. Es handelt sich also um einen Werbespot. Doch was ist das für Werbung, in der nicht ein einziges Mal ein Produkt der Marke zu sehen ist?

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Datengetriebenes Marketing

 

von Jonas Gorris

Zahlenjongleure statt kreativer Köpfe?

Gießkannen-Prinzip adé: Statt zu hoffen, dass eine möglichst breite Streuweite möglichst viele Konsumenten anspricht, haben Marketing-Abteilungen heute weitaus bessere Möglichkeiten. Big Data bereitet den Weg für effektives datengetriebenes Marketing.

Datengetriebenes Marketing verspricht effektive, zielorientierte, individualisierte Werbung, die den Unternehmen nutzt und den Konsumenten gefällt. Durch die Digitalisierung gibt es immer mehr Konsumentendaten und mit ihnen tut sich eine völlig neue Herangehensweise an Werbung auf.

Doch welche Aufgaben gilt es hier zu lösen und welche Prozesse und Kompetenzen sind notwendig? Wir erklären die Möglichkeiten, damit Sie datengetriebenes Marketing optimal für sich nutzen können.

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Tschüss, Overheadprojektor!

 

von Carina Rodekohr und Carolin Bremer

eLearning und Internet 4.0 an deutschen Schulen

Der Übergang in das digitale Zeitalter fällt den deutschen Schulen schwer: Lehrer sind schlecht ausgebildet, die vorhandene Technik ist oft mangelhaft oder ungenutzt. Dabei fehlt es nicht an guten Ideen.

Ein Gedankenspiel: Während der Sommerferien beschließt die Bundesregierung, alle Schulen zu digitalisieren. Die Agenda „Lernen 4.0“ wird in Windeseile umgesetzt. Wenn Kinder und Jugendliche im August in ihre Schulen zurückkehren, werden sie diese nicht wiedererkennen: In jeder Stunde können sie Lerneinheiten mit dem Smartphone herunterladen. Die kleinen Informationshappen sind mit spielerischen Elementen wie z.B. Quizzes aufbereitet.
Die Lehrer waren allesamt auf Schulungen und sogar der kurz vor der Pensionierung stehende Herr Müller weiß, wie er mit wenigen Mausklicks das Content-Management-System bedienen kann, um schnell und einfach eLearning-Kurse zu erstellen. Aus einer riesigen Datenbank wählt er noch schnell ein passendes Video aus und stellt die Inhalte dann in die Cloud, auf die alle Schüler zugreifen können – in der Schule und zu Hause. Digital noch versiertere Lehrer experimentieren bereits mit Augmented Reality und VR-Brillen.
Die alten Overhead-Projektoren sind ausrangiert worden, stattdessen: Leinwände und integrierte Technik in jedem Klassenraum. Der antiquierte Medienwagen, der Wochen im Voraus reserviert werden muss, ist passé. An jedem Schultisch ist nun ein Tablet montiert.

Hier endet das Gedankenexperiment. Denn die Realität sieht leider anders aus.

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