Digitalisierung

Alles anders in der digitalen Welt?

Drei Erkenntnisse zu Effektivität von Werbekampagnen

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Von Jonas Gorris

Viel hat sich in den letzten Jahren getan. Social Media ist zum Mainstream-Medium geworden. Internet und Mobile durchdringen unser Leben und verändern die Art wie wir Informationen konsumieren und wie Kommunikation funktioniert. Also alles anderes? Müssen wir radikal umdenken und die Spielregeln neu definieren?

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Channel Planning – 3 zentrale Schritte zum Erfolg

VORN_ChannelPlanningVon Ruben Best und Mathias Kowalik  

Wir Strategen hören es immer wieder: Neue Devices wie Smartphones, Tablets und immer höhere Bandbreiten haben Fernsehen und Co. in unserer täglichen Mediennutzung ergänzt oder längst abgelöst. Das Positive: Je fragmentierter die Medienwelt ist, desto mehr und bessere Möglichkeiten besitzen Marken, mit ihren Kunden zu sprechen. Die Herausforderung: Nur wer die Kanäle zielgenau nutzt, wird auch wahrgenommen. 

Mit ihrem Workshop zum Thema Channel Planning hat sich die APG genau das zum Ziel gesetzt. Die Macher wollen nicht nur einen strukturierten Einblick in die Kanalplanung ermöglichen, sondern uns Strategen auch hilfreiche Werkzeuge an die Hand geben, die wir in unserer täglichen Arbeit auch direkt nutzen können.   

Wir waren persönlich vor Ort und haben drei zentrale Schritte mitgebracht, die Channel-Planning zum Erfolg machen. 

Ohne genaues Zielgruppenverständnis ist Channel Planning sinnlos

Bevor man sich mit der Auswahl der Medien und der Botschaften auseinandersetzen kann, ist es unabdingbar die Zielgruppe kompromisslos verstanden zu haben. Dazu gehören vor allem die Beschreibung der Zielgruppe über die sozio-und psychografischen Merkmale, aber auch die Identifikationen von Barrieren gegenüber der Marke oder dem Produkt und die Mediennutzung im Tagesverlauf. Nur wenn ein genaues Bild der Zielgruppe gezeichnet wird, lassen sich die Botschaften mit dem richtigen Inhalt versehen und an den richtigen Kontaktpunkten inszenieren.   

Die Zielgruppe sollte nicht alleine gelassen werden

Der Mensch beschreitet auf dem Weg zum Kaufabschluss einen Prozess, auf dem er an sich an verschiedenen Kontaktpunkten mit der Marke oder dem Produkt auseinandersetzt – mal oberflächlich, mal intensiver.  Fakt ist, dass der Kunde an jedem Kontaktpunkt plötzlich vor einer Hürde stehen kann, die ihn davon abhält, näher zum Kauf des Produktes zu kommen. Diese Hürden gilt es in den einzelnen Phasen des Kaufprozesses zu identifizieren, den Kunden an die Hand zu nehmen, und mit der richtigen Botschaft nahtlos in die nächste Phase zu überführen.  

Kenne nicht nur deine Zielgruppe, sondern auch deine Kanäle

Und nicht jeder Kanal ist für jedes Ziel geeignet. Reichweite lässt sich nur teuer über Mailings erkaufen. Advertorials entfalten ihre größte Kraft eher in späteren Phasen des Kaufprozesses. Und vor allem: Jeder Kanal hat seine eigenen Regeln. Bewegtbild im TV funktioniert deutlich anders, als bei Facebook. Gehen Mediennutzung der Zielgruppe und Formate zu stark auseinander, verpufft der Aufwand womöglich ins Leere. Hier hilft es, sich einen guten Überblick zu verschaffen, Stärken der Kanäle und Ziele pro Phase gegeneinander abzuprüfen und die gewählten Maßnahmen entlang des Kaufprozesses schlau zu verknüpfen.

Eines der hilfreichsten Tools auf dem Workshop haben die Teilnehmer übrigens selbst mitgebracht: Den Austausch unter Kollegen. Denn so gut die Theorie auch oft klingt, jeder Stratege kennt seine eigenen Tricks und Kniffe, um sich durch den Dschungel an Modellen, Journeys, Studien und Zählungen durchzuschlagen.  

In dem Sinne: Frohes Planen!

Brands On Air

Wie sich Marken auf Facebook Live zeigen können

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Von Aurélie Hepper und Theresa Schleicher

Man kann der Zusatzfunktion von Facebook nur schwer entkommen. Die Invasion der Live-Video Funktion hat nicht nur Privatnutzer, sondern auch Unternehmen erreicht. Seit dem Rollout Ende 2015 haben sich neue Formate und Nutzungsmöglichkeiten eröffnet, die für Marketingstrategien von Relevanz sein können. Eine bilanzierende Beobachtung, die Entscheidungsträgern  Orientierung verschaffen soll.

Markenkommunikation auf Facebook – jetzt in live

Jeder kennt mittlerweile Facebook Live. Hinter Facebook Live verbirgt sich eine neue Art sozialer Direktkommunikation und Interaktion. In Sekundenschnelle werden aktuelle Videoinhalte millionenfach und sekundenschnell verbreitet. Während der Aufnahme und der simultanen Übertragung wird die aktuelle Zuschaueranzahl angezeigt, die mit Kommentaren live interagieren kann.

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Die Dmexco 2016 – 5 Trends und Eindrücke

160916_vornsights_dmexco_trends-001Von Lisa Hartmann

Die letzten zwei Tage hat die Dmexco, die größte deutsche Digitalmesse, wieder in Köln stattgefunden und VORN war natürlich auch vor Ort. Bei sommerlichen 30 Grad sind mehr als 50.000 Besucher gekommen, um sich gemeinsam in den 2 Tagen auszutauschen, interessanten Vorträgen zu folgen und zahlreiche Kontakte zu knüpfen. Es gab dieses Jahr auch wieder sehr viele internationale Vorträge und Aussteller. Internationale CEOs, motivierte Start-Up Gründer, debatierfreudige Kreativchefs… bei dem gut gefüllten Programm mit 570 Speaker war es gar nicht so leicht sich für Vorträge zu entscheiden ohne etwas zu verpassen. Hier ist ein kleiner Überblick mit den wichtigsten und neusten Themen der Dmexco: (mehr …)

PropTech – Shaking the bricks!

Wie disruptiv sind PropertyTech-Start-ups für die Immobilienwirtschaft?

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Von Theresa Schleicher und Anna von Dallwitz

Nach FinTechs, HealthTechs und CleanTechs sind PropTechs nun der neue Hype der Start-up-Welt. Im letzten Jahr wurden laut cbinsights.com weltweit 1,7 Milliarden US-Dollar in Property Technology bzw. Real Estate Tech Start-ups investiert, Tendenz steigend. Der Inbegriff des Analogen – die Immobilie, wird ins Digitale verlagert. Nicht ohne Grund, denn die Wohnräume in den größeren Städten werden immer knapper und teurer. Und wo eine Nachfrage nach der Restrukturierung von alteingesessenen Prozessen entsteht, wittern junge Gründer ihre Chance.

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