Disruption

Wichtige Puzzleteile in Beratungsprozessen

absatzwirtschaft.de hat unseren Managing Director Matthias Breitschaft zu agiler Marktforschung und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Kommunikationsbranche interviewt.

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Wie ist es möglich, mehr Inhalte mit immer geringerem Zeitaufwand zu meistern?
Früher wurden über Wochen Charts ausgewertet und analysiert. Doch in Zeiten digitaler Disruptionen müssen neue Maßnahmen Unterstützung liefern. Insbesondere neue Technologien ermöglichen Kundennähe sowie schnellere Reaktionszeiten auf Feedback. Aber bleibt die richtige Idee bei all den technologischen Entwicklungen und Innovationen nicht auf der Strecke?

Matthias Breitschaft, Managing Director, beleuchtet dieses Thema in einem Interview mit absatzwirtschaft:

Ohne die richtigen Ideen kommt erfolgreiches Marketing natürlich auch in Zeiten digitaler, agiler und umfassender Marktforschungssoftware nicht aus. Aber die Technik hilft zum Beispiel Agenturen wie VORN Strategy Consulting enorm dabei, die eigenen Projekte und damit die Marken ihrer Kunden voranzutreiben.

„Vorher ist der Mensch wichtig, um die richtigen Fragen zu formulieren – und nachher ist der Mensch wichtig, um die richtigen Schlüsse aus den Ergebnissen zu ziehen“, betont Matthias Breitschaft. Der Managing Director von VORN, den Strategie- und Digitalisierungsexperten in der Hirschen Gruppe, hält dennoch große Stücke auf schnelle, agile Software, die in der Phase dazwischen unkompliziert und rasch für die passenden Insights sorgt. „Marktforschung war natürlich immer schon Bestandteil solider Markenentwicklung“, so Breitschaft. „Aber in den vergangenen Jahren hat sich die Taktung enorm verdichtet, immer schneller müssen Entscheidungen getroffen werden, wie es mit einer Marke weitergeht.“ Da könne man eben nicht mehr wie früher – „ich bin ja schon einige Zeit im Geschäft“ – umfangreiche Berichte mit hunderten von Excel-Sheets durchgehen. Um dann doch vor großen Problemen zu stehen, wenn der Kunde anmerke, das sei alles interessant, man wolle aber gern auch mal sehen, wie sich das bei einer anderen Altersgruppe verhalte. Früher kaum möglich, könnten heute Instrumente wie quantilopes Software die gewünschten neuen Blickwinkel innerhalb kurzer Zeit liefern. Breitschaft: „Eine echte Arbeitserleichterung“. Er nennt ein Beispiel aus dem Agenturalltag. „Bei einer Aufgabe im Touristikbereich hatten wir eine Zielgruppe während des Analyseprozesses noch enger selektiert und sind so zu Produktanforderungen gekommen, auf die wir sonst nicht oder nicht so schnell gestoßen wären.“

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Tech Open Air 2017

Die Tech-Welt zu Gast in Berlin. Und VORN mittendrin.

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Von André Maier & Franziska Mülling

Bereits beim Betreten des Veranstaltungsgeländes wird klar: Das ist keine Konferenz, wie sie hundertfach in Berlin, Deutschland und der Welt stattfindet. Beim Tech Open Air 2017 strotzt bereits das Ambiente vor Disruption.

Das geschichtsträchtige Gelände des Funkhauses Berlin weist genau den morbiden Charme auf, den Berlin so einzigartig macht. Bauarbeiten auf den Dächern, Sperrmüll an verschiedenen Ecken des Geländes. Und mittendrin Hightech, Startups und Technologietrends von morgen. Das Konferenz-Programm ist voll mit spannenden Impulsen, Sessions, Mitmach-Angeboten, Fireside-Chats, Satteliten-Events und im Kontrast dazu Festival-Gefühl auf den Freiflächen. (mehr …)

PropTech – Shaking the bricks!

Wie disruptiv sind PropertyTech-Start-ups für die Immobilienwirtschaft?

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Von Theresa Schleicher und Anna von Dallwitz

Nach FinTechs, HealthTechs und CleanTechs sind PropTechs nun der neue Hype der Start-up-Welt. Im letzten Jahr wurden laut cbinsights.com weltweit 1,7 Milliarden US-Dollar in Property Technology bzw. Real Estate Tech Start-ups investiert, Tendenz steigend. Der Inbegriff des Analogen – die Immobilie, wird ins Digitale verlagert. Nicht ohne Grund, denn die Wohnräume in den größeren Städten werden immer knapper und teurer. Und wo eine Nachfrage nach der Restrukturierung von alteingesessenen Prozessen entsteht, wittern junge Gründer ihre Chance.

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Wir sind noch nicht so weit …

Weltweit nutzen 51% der Menschen soziale Medien als Nachrichtenquelle. In Deutschland ist der Anteil nur ungefähr halb so hoch.

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Von Jonas Gorris, Lisa Hartmann und Julia Zimmermann

Wir leben in einer global vernetzten Welt, in der (scheinbar) immer mehr passiert, in der dank digitaler Medien rund um die Uhr Informationen auf uns einprasseln, in der es immer schwieriger wird, den Überblick zu behalten, Nachrichten zu priorisieren, Relevantes von Irrelevantem und Glaubwürdiges von Unglaubwürdigem zu trennen. Kurzum: Wir fühlen uns zunehmend überfordert.

Um der Lage Herr zu werden, haben wir uns einen gesunden Pragmatismus im Umgang mit der fordernden, aber gleichzeitig so anziehenden digitalen Medienwelt angeeignet. Zugegeben nicht ganz ohne Vorbehalte, begeben wir uns in die Hände der Algorithmen, die Millionen von Nachrichten für uns erfassen, filtern und selektieren. Dieses personalisierte Aggregat wird uns dann übersichtlich und leicht verdaubar in Newsportalen oder unseren Social Media Feeds präsentiert. Vor allem letztere gewinnen dabei rasant an Bedeutung. (mehr …)