Everywhere Commerce

Luxus-Marketing verlangt digitale Exzellenz

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Premiumprodukte nicht
angemessen im Internet präsentiert werden können. Doch es tut sich was!

von Vincent Schmidlin, Managing Director VORN Strategy Consulting / Chief Strategy Officer der Hirschen Group und Hilger Voss, Strategy Consultant VORN Strategy Consulting

Die Digitalisierung erfasst alle Branchen und lässt kaum einen Bereich so, wie er „schon immer“ war. Viele Branchen – darunter Musik und Handel – haben sich zuviel Zeit mit der Digitalisierung gelassen und konnten dann sehen, wie Online-Anbieter ihr Geschäft übernahmen. Luxus boomt und es gibt auch Luxus-Marktplätze – wie James Edition oder Net-A-Porter – auf denen Luxusautos, Yachten, Privatjets und Haute Couture online verkauft werden.chandelier-203510_640

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Theresa Schleicher (VORN Strategy Consulting & Zukunftsinstitut) über THE NEW RETAILITY

Nicht verpassen: Heute Abend on stage im Adlon, Berlin: Theresa Schleicher, Strategy Consultant bei VORN Strategy Consulting und Referentin beim Zukunftsinstitut über THE NEW RETAILITY – Warum der Handel von morgen Veränderungen braucht.

The New Retaility

„The New Retaility“

Mobilität als Schlüsselfaktor der digitalen Kommunikation

Die Anzahl der Mobilfunknutzer bewegt sich (in Deutschland) schon seit Jahren im Bereich knapp unter 100 Prozent. Der Anteil der Smartphone-Nutzer steigt weiter an, gleichzeitig gibt es inzwischen mehr Haushalte mit mindestens einem Mobiltelefon als mit Festnetzanschluss. Jüngere Zielgruppen bezeichnen ihr Handy schon längst nur noch als „Telefon“, ohne „Mobil“. Dieser Weg scheint auch für das Smartphone vorgezeichnet: Die Anzahl der Nutzer liegt schon jetzt über der Hälfte aller Mobilfunknutzer, für viele sind Telefon, Handy und Smartphone schon jetzt gleichbedeutend.

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Einfach mobil bezahlen – per Fingerabdruck

Apple hat ein digitales Portemonnaie in das iPhone integriert. Mit dem neuen iPhone 6 soll die Zahlung über einen Fingerabdruck-Sensor, mittels NFC-Nahfunk bestätigt werden. Dies ist allerdings keine Neuheit, seit 2010 verfügten Android-Smartphones über einen NFC-Chip. Jedoch konnte sich die neue Zahlungsmethode nicht durchsetzen.

Warum sollte es mit Apple Pay anders aussehen?
Apple hat bereits Vereinbarungen mit Kreditkartenfirmen wie Mastercard geschlossen, die ab dem Januar 2015 in Deutschland mit ihren neu aufgestellten Kassen auch kontaktloses Bezahlen möglich machen wollen. Jedoch ist unbekannt, ob sich die Kunden diese Neuheit wünschen. Zwar entfiele die Eingabe der Geheimnummer, dennoch muss die Zahlung durch mehrere Klicks bestätigt werden.
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Das Amazon Fire Phone: Everywhere Commerce wird alltäglich

Als im Februar über Amazons App „Flow“ berichtet wurde, mit der Produkte per Smartphone erkannt und direkt bei Amazon bestellt werden können, ließ sich dies noch als Spielerei abtun.
Nun hat sich die Lage geändert: ab 30. September 2014 soll das „Amazon Fire Phone“ in Deutschland verfügbar sein.
„Flow“ heisst jetzt „Firefly“ und soll 50 Millionen Produkte erkennen können – darunter auch Musik und Filme (und nicht nur deren Verpackungen). Die App muss weder extra installiert werden, noch soll ihre Bedienung kompliziert sein; sie wird einfach über einen seitlich angbrachten Knopf gestartet. So kann der Nutzer auf einfachste Art im Einzelhandel dessen Preise mit Amazon vergleichen und auch sonst Produkte – zu jeder Zeit, an jedem Ort – identifizieren und bestellen. Durch die für ein Jahr inbegriffene Amazon-Prime-Mitgliedschaft entfallen noch dazu die Versandkosten.
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