Facebook

Chatbots auf dem Vormarsch

85 Prozent der Kundenservice-Anfragen werden bis 2020 von Chatbots geklärt werden

 

von Jan Gerkens

Künstliche Intelligenz (KI) mit all ihren Forschungsfeldern ist ein Bereich, der nicht an Fahrt zu verlieren scheint. Die Möglichkeiten, KI einzusetzen, reichen von autonom fahrenden Fahrzeugen bis hin zur Krebsfrüherkennung. Für Unternehmen wie Facebook oder Google sind insbesondere die sprachgesteuerten Systeme und Chatbots interessant, die Künstliche Intelligenz ermöglicht.

In einer aktuellen Studie von Gartner, einem Marktforschungs- und Analyse-Unternehmen, wurden Prognosen getroffen, die uns überraschen aber auch neugierig stimmen. Demnach sollen Chatbots im Jahr 2020 bereits an 85 Prozent aller Interaktionen zwischen Unternehmen und Kunden beteiligt sein. Zwar sind jene Interaktionen noch sehr simpel, sollen aber Kunden-Wartezeiten auf ein Minimum reduzieren und Mitarbeitern langfristig die Möglichkeit geben, sich komplexeren Aufgaben zu widmen. Die Studie geht sogar noch einen Schritt weiter und prognostiziert, dass eine Durchschnittsperson in Zukunft mehr Unterhaltungen mit einem Chatbot führen wird, als mit ihrem Ehepartner.

Derweil arbeitet das Forschungsteam von Facebook daran, die Qualität der Unterhaltungen zu verbessern und den Chatbots eine gewisse Menschlichkeit zu verleihen.  Ein wichtiger Zwischenschritt hierbei ist es, den Programmen beizubringen, verhandeln zu können. In vergangenen Tests sollten Chatbots beispielsweise erörtern, wie sie verschiedene Gegenstände untereinander aufteilen. Im Rahmen eines Dialogs lernten die Chatbots hierbei ihren gegenüberstehenden Chatbot kennen, um seine Präferenzen zu erfahren. Das Ergebnis war, dass sich die Chatbots auf Deals einigten und die Gegenstände nach Vorlieben aufteilten.

Eine Eigenschaft, von der wir uns noch einiges abschauen können.

 

Quellen:
https://www.gartner.com/smarterwithgartner/gartner-predicts-a-virtual-world-of-exponential-change/
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/chatbot-projekt-von-facebook-kuenstliche-intelligenz-ausser-kontrolle/20133670.html

5 PRINCIPLES THAT MAKE A PRODUCT INDISPENSABLE FOR THE CUSTOMER

In his book Hooked: How to Build Habit-Forming Products, Nir Eyal explains the basic criteria for product and service development that need to be fulfilled in order to promote customers’ regular usage and cause a positive addiction.

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By Matthias Breitschaft, Jonas Gorris and Ruben Best

Products and services as solutions to our daily problems

We use various digital products and services every day without thinking about why we actually do so. But if we wouldn’t use those services, there would be something missing for us. Dramatically said: We are addicted.

There are some really obvious examples for these kinds of addictive products: We use Facebook and Instagram to tackle boredom, Google against uncertainty and Amazon due to our hunting instinct for the cheapest products. Besides those omnipresent examples, everyone uses individual products and services in order to solve tiny to major problems in their daily life.

And this is where we get to the bottom of it: A business that manages to spot the problem of customers or offers a solution in the form of a brand or product experience will nearly run successfully by itself. Especially when spontaneous interaction with customers is an essential part of the business model, it is necessary to develop these kinds of products to stay competitive on the market.

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