Flexibilisierung der Arbeitswelt

Wie E-Learning gelingt

 

von Carina Rodekohr

Eine Studie zur erfolgreichen Integration von E-Learnings

Gemeinsam mit Kooperationspartnern hat VORN eine umfassende Studie zu den Erfolgsfaktoren beim E-Learning erstellt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Beim Thema E-Learning gibt es zurzeit vielerorts noch mehr Fragen als Antworten. Zum Beispiel: In welchen Situationen machen digitale Medien Sinn und welche altbewährten Unterrichtsmethoden bleiben unersetzbar? Wie schafft man eine barrierefreie, für alle hilfreiche digitale Plattform? Wie können verschiedene Angebote genutzt werden, ohne dass man sich im Wirrwarr von Apps, Websites und Programmen verheddert?

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Tschüss, Overheadprojektor!

 

von Carina Rodekohr und Carolin Bremer

eLearning und Internet 4.0 an deutschen Schulen

Der Übergang in das digitale Zeitalter fällt den deutschen Schulen schwer: Lehrer sind schlecht ausgebildet, die vorhandene Technik ist oft mangelhaft oder ungenutzt. Dabei fehlt es nicht an guten Ideen.

Ein Gedankenspiel: Während der Sommerferien beschließt die Bundesregierung, alle Schulen zu digitalisieren. Die Agenda „Lernen 4.0“ wird in Windeseile umgesetzt. Wenn Kinder und Jugendliche im August in ihre Schulen zurückkehren, werden sie diese nicht wiedererkennen: In jeder Stunde können sie Lerneinheiten mit dem Smartphone herunterladen. Die kleinen Informationshappen sind mit spielerischen Elementen wie z.B. Quizzes aufbereitet.
Die Lehrer waren allesamt auf Schulungen und sogar der kurz vor der Pensionierung stehende Herr Müller weiß, wie er mit wenigen Mausklicks das Content-Management-System bedienen kann, um schnell und einfach eLearning-Kurse zu erstellen. Aus einer riesigen Datenbank wählt er noch schnell ein passendes Video aus und stellt die Inhalte dann in die Cloud, auf die alle Schüler zugreifen können – in der Schule und zu Hause. Digital noch versiertere Lehrer experimentieren bereits mit Augmented Reality und VR-Brillen.
Die alten Overhead-Projektoren sind ausrangiert worden, stattdessen: Leinwände und integrierte Technik in jedem Klassenraum. Der antiquierte Medienwagen, der Wochen im Voraus reserviert werden muss, ist passé. An jedem Schultisch ist nun ein Tablet montiert.

Hier endet das Gedankenexperiment. Denn die Realität sieht leider anders aus.

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WORK WORK WORK WORK WORK! AND THE REST I DON’T UNTERSTAND.

Warum wir anstatt von ‚Work-Life-Balance‘ von einer Integration sprechen sollten.

Work Flexicurity-Prinzip

Von Theresa Schleicher, Sebastian Neis, Anna von Dallwitz

 

Die heutige Arbeitswelt ist flexibler geworden. Selbständige, Gründer, Co-Worker, Projektarbeiter, Self-Entrepreneure – all diese Arbeitsmodelle drängen und beweisen sich auf dem Markt. Ein Phänomen, das auch in Zukunft nicht Halt macht. So heißt es in vielen Generation Z-Studien: die Generationen von morgen werde in Jobs arbeiten, die wir heute noch nicht einmal kennen. Hier und jetzt sind wir in der komplett flexiblen Arbeitswelt noch nicht angekommen. Abhängige Lohn-Arbeit ist immer noch die zentrale kulturelle Matrix. Die Angst vor dem Sicherheitsverlust ist teilweise sogar noch größer geworden – Debatten um „Burnout“, „Prekariat“ und Billiglöhne katalysieren eher Ängste, als den Freiheitsdrang zu bestärken.
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5 E-Learning Trends, die für Unternehmen wichtig werden

VORN_E-LearningTrendsVon Eyleen Grinda, Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek, Miriam Klein

Digitales Lernen ist nicht nur eine spannende Möglichkeit für den Einzelnen, sich nach seinen persönlichen Interessen weiterzubilden. Es ist auch ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor. Dabei sind Großunternehmen  die mit Abstand wichtigsten Kunden im Bereich des E-Learnings. Während hier früher IT-Schulungen den Großteil ausmachten, werden diese in den kommenden Jahren von „Compliance“ als dominierendes Thema abgelöst – derartige Schulungen sind schließlich in vielen Unternehmen heutzutage bereits Pflicht. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Trendstudie „mmb Learning Delphi“ des mmb Instituts. Betrachtet man die E-Learning-Formen, werden kollaborative und soziale Lernformen eine immer größere Rolle spielen. Darüber hinaus wird zunehmend Bewegbildmaterial in Form von „How to“-Videos eingesetzt werden.

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Die Berliner Startups stehen auf der Liste der größten Arbeitgeber der Stadt auf Platz fünf

VORN_StartupsBerlin

Von Annalies Beck, Tom Davis und Laura Marie Garbe

 Die Berliner Startup Szene entwickelt sich nach wie vor sehr dynamisch. 2012 wurden 270 solcher Unternehmen gezählt, zu Beginn dieses Jahres waren es bereits 620. Insgesamt arbeiten 13.200 Menschen in Berliner Startups, damit stehen sie kurz hinter der BVG und vor Siemens auf Platz fünf der größten Arbeitgeber der deutschen Hauptstadt. Die Ergebnisse der Studie „Booming Berlin“ zeigen zudem, dass sich die Schwerpunkte der Unternehmen von den Kategorien „Content“ und „E-Commerce“ in Richtung „Services“ entwickeln und damit insgesamt „techlastiger“ werden.

Ein Potenzial, das noch nicht in ausgeschöpft wurde, ist die Verknüpfung der Startups mit der Kreativen Szene der Stadt. Um auch zukünftig in den Top Ten der weltweiten Startup Ökosysteme mithalten zu können, sollte Berlin genau dieses Berlin-spezifische Potenzial aus Diversität und Kreativität noch stärker nutzen.

Quelle: Studie des IFSE