Gesellschaft

Autonomes Fahren: Die letzten Hürden der Revolution

Sie wollen einem Autofahrer den Vogel zeigen, und merken, dass es gar keinen gibt: Willkommen in der Welt der selbstfahrenden Autos. Wir zeigen den Status Quo – und erklären, was der Technologie zum Durchbruch verhelfen wird.

 

von Jonas Gorris

  • Autonomes Fahren wird sich sehr wahrscheinlich durchsetzen – die Frage ist vor allem, wie lange es noch dauern wird.
  • Viele Unternehmen arbeiten an der Weiterentwicklung der autonomen Mobilität, allerdings kann bislang keines von ihnen ein abgeschlossenes Ökosystem  selbstfahrender Autos anbieten.
  • Wie bei allen technischen Revolutionen, müssen sich die Menschen an die neue Technologie erst gewöhnen. Außerdem stehen ethische Fragen im Raum, etwa wer bei von Robotern verursachten Unfällen die Verantwortung trägt.

Menschen, die in technisch angetriebenen Kisten durch die Gegend fahren – der Gedanke sei doch wirklich absurd, fand Wilhelm II. Und so verkündete der letzte deutsche Kaiser voller Überzeugung: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

Er war nicht das erste mal in der Geschichte, dass Technikskepsis und Verklärung des Status Quo zu aus heutiger Sicht lustig anmutenden Fehleinschätzungen führten. Ganz ähnlich hatten sich schon die ersten Zugpassagiere geäußert: Die Bahnen führen so schnell, dass man die Landschaft überhaupt nicht genießen könne. Die Kutsche sei wirklich das geeignetere Verkehrsmittel.

Wer diese Geschichten kennt, betrachtet so manchen Skeptiker selbstfahrender Autos mit anderen Augen – auch, wenn es denen nicht an Argumenten mangelt: Was ist mit dem Freiheitsgefühl beim Autofahren? Was mit der persönlichen Entscheidung, das Tempolimit auszureizen oder in einer schönen Landschaft langsamer zu fahren, um den Ausblick zu genießen? Oder zu einem Date im Cabrio vorzufahren, in dem man selbst hinterm Steuer sitzt und auf die Hupe drücken kann?

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Gestern, heute, morgen

Das sind die Trends für 2018

Von Carolin Bremer & Franziska Mülling

Es ist mal wieder soweit: Ein Jahr geht zu Ende und ein neues wird freudig begrüßt. Auch die nächsten zwölf Monate werden von technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägt sein, die die Wirtschaft und unser tägliches Leben nachhaltig beeinflussen. Aus diesem Grund veröffentlicht die J. Walter Thompson Company jedes Jahr den Future Report, der die 100 wichtigsten Trends und Innovationen der kommenden 365 Tage in 10 Kategorien aufzeigt, analysiert und diskutiert.

Was sind die wichtigsten Trends 2018?

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Stille Post mal anders

Die Deutsche Post als technischer Vorreiter

Bildschirmfoto 2017-11-14 um 12.04.27Von Carolin Bremer & Franziska Mülling

Dass die weltweite Automobilbranche einen Wandel erlebt, ist kein Geheimnis mehr. Nicht nur seit dem Dieselskandal, sondern spätestens seit den aktuellen Kartellvorwürfen und der zunehmenden Kritik an der Umweltfreundlichkeit von Dieselmotoren wird klar, dass sich in den nächsten Jahren einiges in dieser Branche ändern muss. Ein Unternehmen, das diesen Veränderungen vollkommen unerwartet zuvorkommt und die Vorreiterrolle übernimmt, ist die Deutsche Post. Mit der Produktion ihrer E-Autos gehört sie bereits zu den größten Herstellern von Elektroautos in Deutschland. (mehr …)

Das Goldfisch-Phänomen

Wie unsere Aufmerksamkeitsspanne zunehmend schwindet und warum wir das als Chance begreifen sollten

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Von Jonas Gorris

Der zunehmend digitalisierte Medien-Konsum verändert die Art, wie wir Informationen begegnen, wie wir sie aufnehmen und verarbeiten. Wir werden immer besser darin, Informationen in kürzester Zeit zu bewerten und zu priorisieren. Für Unternehmen, die in diesen virtuellen Welten mit potenziellen Kunden kommunizieren wollen, birgt das Herausforderungen. Herausforderungen, die man auch als Chance begreifen kann. Und sollte.

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Sozialer Wandel – Haben Marken mehr Einfluss als Regierungen?

Immer mehr Konsumenten wünschen sich, dass Unternehmen mehr soziale und ökologische Verantwortung übernehmen.160920_fact_sozialer-wandel_einfluss

Von Lisa Hartmann

Laut der Studie „Project Superbrand: 10 Truths Reshaping the Corporate World“ (veröffentlicht von Havas Worldwide 2016) gaben 75% der Befragten an, dass Unternehmen einen größeren Einfluss auf sozialen Wandel nehmen müssen. Unternehmen und Marken sollten mehr Verantwortung für eine gesellschaftliche- und  umweltbewusste Veränderung übernehmen, anstatt sich nur auf Profit zu fokussieren. (mehr …)