Innovation

Die Dmexco 2016 – 5 Trends und Eindrücke

160916_vornsights_dmexco_trends-001Von Lisa Hartmann

Die letzten zwei Tage hat die Dmexco, die größte deutsche Digitalmesse, wieder in Köln stattgefunden und VORN war natürlich auch vor Ort. Bei sommerlichen 30 Grad sind mehr als 50.000 Besucher gekommen, um sich gemeinsam in den 2 Tagen auszutauschen, interessanten Vorträgen zu folgen und zahlreiche Kontakte zu knüpfen. Es gab dieses Jahr auch wieder sehr viele internationale Vorträge und Aussteller. Internationale CEOs, motivierte Start-Up Gründer, debatierfreudige Kreativchefs… bei dem gut gefüllten Programm mit 570 Speaker war es gar nicht so leicht sich für Vorträge zu entscheiden ohne etwas zu verpassen. Hier ist ein kleiner Überblick mit den wichtigsten und neusten Themen der Dmexco: (mehr …)

Spielen ist das neue Forschen!

Wie die Zukunft spielend erforscht werden kann.

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Von  Anna von Dallwitz und Laura Marie Garbe

Dass das Spiel eine geeignete Methode ist, um die Zukunft vorherzusagen, wussten schon die alten Griechen. Hermes, der Götterbote, erfand das Würfelspiel, in dem er Kieselsteine in eine Urne warf, um daraus die Zukunft weiszusagen.

Bei “spielbasierten Experimentalsystemen”, die an der Universität der Künste Berlin entworfen wurden, geht es darum, mögliche Zukünfte zu erforschen. Das Spiel hat im Gegensatz zum üblichen wissenschaftlichen Experiment den Vorteil, dass es „aus den Zwängen der Vorstellungswelten und Leitdiskursen einer Epoche, den Zwängen standardisierter Methoden, den hoch spezialisierten und abstrakten Denkpfaden einer Disziplin und der Macht des Wahrscheinlichen“ befreien kann. Kurzum: Im Spiel ist alles möglich!

Während eines experimentellen Spiels kann das Verhalten der Mitspieler erforscht werden: Was bewirken mögliche Zukunftsszenarien bei ihnen, welche Verhaltensmuster können erkannt werden? Ebenso interessant sind die Wirkungszusammenhänge, die daraus abgeleitet werden können. Welche Auswirkungen können neue Technologien auf die Interaktion zwischen Mensch und Maschine haben? Das experimentelle Spiel muss dabei nicht auf soziale Experimente beschränkt sein – auch Prototypen von Produkten, Software oder Systemen können dabei erforscht werden.

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5 Prinzipien, die ein Produkt unverzichtbar für den Kunden machen

In seinem Framework erklärt Nir Eyal, welche Grundregeln bei der Produkt- und Serviceentwicklung erfüllt sein müssen, damit diese den Kunden zu regelmäßiger Verwendung antreiben und im positiven Sinne süchtig machen.

VORN_PrinzipienProduktentwicklungVon Matthias Breitschaft, Jonas Gorris und Ruben Best

Produkte & Services als Lösung unserer Alltagsprobleme

Täglich nutzen wir verschiedene digitale Produkte und Services, ohne noch genauer darüber nachzudenken, warum wir dies eigentlich tun. Wenn wir diese Dienste jedoch nicht nutzen würden, würde uns etwas fehlen. Dramatisch formuliert: Wir sind süchtig.
Für diese Art von süchtig machenden Produkte gibt es einige sehr offensichtliche Beispiele: Facebook oder Instagram nutzen wir als Mittel gegen Langeweile, Google gegen Unsicherheit und Amazon aus unserem Jagdtrieb nach dem günstigsten Produkt.
Neben diesen allgegenwärtigen Beispielen nimmt jeder Mensch in seinem täglichen Leben individuelle Produkte und Services in Anspruch, die ihm bei der Lösung persönlicher großer und kleiner Probleme helfen.
Und genau hier liegt der Kern: Ein Unternehmen, welches es schafft, die Probleme der Kunden zu erkennen und eine entsprechende Lösung in Form eines Marken- oder Produkterlebnisses anzubieten, ist fast von alleine erfolgreich.
Besonders wenn die spontane Interaktion mit dem Kunden ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells ist, ist es notwendig, derartige Produkte zu entwickeln, um sich im Wettbewerb durchzusetzen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Unter anderem wird der direkte Draht zum Kunden aufrecht erhalten,  er kommt von alleine zurück, ist weniger preissensibel und dient als Sprachrohr zur Verbreitung des Produktes in seiner Community.

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Männlich, 35 Jahre, studiert gründet…

EIN BLICK AUF DIE HAMBURGER START-UP-SZENE

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Von Sarah Perlick, Kirsten Pöltl

Hamburg gilt neben Berlin, München und der Rhein-Ruhr Region als Start-up-Metropole Deutschlands. Erfolgreiche Unternehmen wie Bigpoint, Xing und myTaxi wurden hier gegründet. Eine neue Umfrage des Start-up Monitors unter 430 Hamburger Start-ups gibt nun Aufschluss über Strukturen, Schwerpunkt und Finanzierung der (teilnehmenden) Start-ups. Zudem gibt’s unten die 5 heissesten Hamburger Start-ups.

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Im Startup-Lab von der Idee bis zum Prototypen – 5 Learnings aus dem Burda Bootcamp

Unser Junior Strategy Consultant Uli Drömann studiert Brand Management an der Brand Academy und widmet sich derzeit seiner persönlichen Weiterbildung im Burda Bootcamp.

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von Uli Drömann

Ein kurzer Einblick ins Bootcamp

Seit drei Wochen bin ich nun im Burda Bootcamp, einem zweimonatigen Startup-Lab in München.
Die Aufgabe: Entwicklung von Startups. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Das Team: Journalisten, Entrepreneure, Entwickler und Designer. Alle wurden in einem Auswahlprozess rekrutiert.
In der ersten Woche stand alles im Zeichen von Ideation. Mittels Design Thinking Methoden haben wir in unterschiedlichen Teams Ideen entwickelt und diese anschließend durch unterschiedliche Befragungstechniken validiert.

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