leistungsorientierte Bezahlmodelle

Agentur-Kunden-Beziehungen im Wandel

 

von Tim Lösse

„Wieso brauche ich sieben Agenturen für eine Wurst?“

Mehr Kreativität, höhere Effizienz: Durch die zunehmende Digitalisierung und Spezialisierung steigen die Anforderungen an Agenturen. Was ändert sich genau? Und worauf kommt es jetzt an?

400 Millionen US-Dollar in vier Jahren: Diesen Betrag will Marc Pritchard, weltweiter Marketing-Chef von Procter&Gamble, bei den Agentur- und Produktionskosten sparen. „Wir konsolidieren das Agenturnetzwerk und haben die Anzahl der Agenturen um fast 50 Prozent auf 2.500 reduziert. Bis 2021 werden wir weitere 50 Prozent reduzieren“, bestätigt eine Unternehmenssprecherin. Das sei nicht als reine Sparmaßnahme zu verstehen, sondern solle dazu beitragen, völlig neue Agenturmodelle anzuregen und letztlich die Kreativität und Effizienz zu fördern.

Solche Kürzungen sowie der erhöhte Geschwindigkeitsdruck auf Verantwortliche im Marketing führen dazu, dass sich Agenturen schnell anpassen müssen, um im Wettbewerb mithalten zu können. Neue Strategien müssen her. Doch was ändert sich genau? Und worauf kommt es jetzt an?

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