Marken

Schreibt ein Kind die bessere Markenvision?

Was Markenverantwortliche von Kindern lernen können

VORN Markenvision Uli_Drömann

Von Uli Drömann 

Wird ein Zehnjähriger danach gefragt, was er sich für das Jahr 2100 vorstellt, ist er in der Lage einen Aufsatz zu schreiben, der von Vision, Zuversicht und Ehrlichkeit bzgl. menschlicher Bedürfnisse nur so strotzt. Erwachsene haben das belächelt. Was früher, im Jahr 2000, nur in kühnen Abenteuer-Comics vorstellbar schien, ist jedoch heute teils Realität und wurde mit Kindesaugen als selbstverständlicher Bestandteil der Zukunft betrachtet.  (mehr …)

King of Content

Fünf Learnings von Game of Thrones für Marken, die auf den Content Marketing-Thron wollen

Game of Thrones – King of Content

Von Sebastian Neis

Weltweit schauten sich über 100 Millionen Menschen die Premierenfolge der letzten Staffel einer der erfolgreichsten TV-Serien unserer Zeit an: Game of Thrones. Eine Serie die alles zu haben scheint: eine spannende Story mit unerwarteten Wendungen, faszinierende Charaktere im ständigen Strudel von Loyalität und Verrat, atemberaubende Landschaften und Kulissen – eine Aufzählung die Fans der Serie sicher noch endlos weiterführen könnten. Aber Game of Thrones macht nicht nur bei der Produktion der Serie sehr viel richtig, die Macher von HBO schaffen es auch Staffel für Staffel immer wieder durch brillantes Content Marketing rund um die Serie zu überzeugen. Man kann getrost sagen: Game of Thrones ist unter den Serien der „King of Content“.
Höchste Zeit zum Start der 7. Staffel noch einmal zurück zu blicken und aufzuzeigen wovon sich andere Marken auf ihrem eigenen Weg zum Content-Thron inspirieren lassen können.
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MINIMUM MAXIMUM

Was Marken von Kraftwerk lernen können.

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von Andree Schneider

Ohne Kraftwerk kein Hip-Hop, kein House, keine Ambient Music, kein Electro, kein Techno. Die Düsseldorfer Musikpioniere haben bereits 1977 ein komplett vereintes Europa („Trans Europa Express“), 1978 (!) die Industrie 4.0 („Die Mensch-Maschine“), 1981 die Digitalisierung aller Lebensbereiche und den komplexen Umgang mit Daten („Computerwelt“) sowie 1986 den Hedonismus der 90er-Jahre („Techno Pop“) vorausgedacht, visualisiert und in ihrer Musik zum Ausdruck gebracht.

Kraftwerk entwickelte mit der Zeit ein griffiges und streng einheitliches Image-Konzept, mit dem sie sich deutlich von anderen Bands und Künstlern abgrenzten. Mit dem Albumtitel „Mensch-Maschine“ lässt sich ihr Image am besten beschreiben. Dem Personen- und Starkult setzten sie das Konzept der Entpersonalisierung entgegen. Die Bandmitglieder können ausgetauscht werden – Kraftwerk bleibt immer Kraftwerk. Ihre Corporate Identity wird sehr konsequent gelebt und behutsam im Laufe der Zeit modifiziert. So bleibt Kraftwerk stets modern und relevant – egal ob 1977, 2017 oder 2057.

Was also kann eine Unternehmens- oder Produktmarke von den Düsseldorfer Visionären lernen? Sehr vieles, zum Beispiel …

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