Markenstrategie

Alle Ostereier gefunden?

Emotionale Kundenbindung dank raffiniert versteckter Botschaften.

Banner Easter Eggs

Von André Maier & Franziska Mülling

„Ein Easter Egg zu finden ist schön. Als hätte man einen Schatz gefunden.“ sagt Jon Wiley, Googles Director of Immersive Design. Nach den gerade verbrachten Osterfeiertagen wird es den meisten leicht fallen, dem zuzustimmen. Die Aufregung beim Suchen, die Begeisterung beim Finden und das Genießen des Triumphes sind wahrhaft emotionale und bindende Erlebnisse, die in uns allen nachklingen. Warum nicht selbst solche Erlebnisse kreieren?

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Channel Planning – 3 zentrale Schritte zum Erfolg

VORN_ChannelPlanningVon Ruben Best und Mathias Kowalik  

Wir Strategen hören es immer wieder: Neue Devices wie Smartphones, Tablets und immer höhere Bandbreiten haben Fernsehen und Co. in unserer täglichen Mediennutzung ergänzt oder längst abgelöst. Das Positive: Je fragmentierter die Medienwelt ist, desto mehr und bessere Möglichkeiten besitzen Marken, mit ihren Kunden zu sprechen. Die Herausforderung: Nur wer die Kanäle zielgenau nutzt, wird auch wahrgenommen. 

Mit ihrem Workshop zum Thema Channel Planning hat sich die APG genau das zum Ziel gesetzt. Die Macher wollen nicht nur einen strukturierten Einblick in die Kanalplanung ermöglichen, sondern uns Strategen auch hilfreiche Werkzeuge an die Hand geben, die wir in unserer täglichen Arbeit auch direkt nutzen können.   

Wir waren persönlich vor Ort und haben drei zentrale Schritte mitgebracht, die Channel-Planning zum Erfolg machen. 

Ohne genaues Zielgruppenverständnis ist Channel Planning sinnlos

Bevor man sich mit der Auswahl der Medien und der Botschaften auseinandersetzen kann, ist es unabdingbar die Zielgruppe kompromisslos verstanden zu haben. Dazu gehören vor allem die Beschreibung der Zielgruppe über die sozio-und psychografischen Merkmale, aber auch die Identifikationen von Barrieren gegenüber der Marke oder dem Produkt und die Mediennutzung im Tagesverlauf. Nur wenn ein genaues Bild der Zielgruppe gezeichnet wird, lassen sich die Botschaften mit dem richtigen Inhalt versehen und an den richtigen Kontaktpunkten inszenieren.   

Die Zielgruppe sollte nicht alleine gelassen werden

Der Mensch beschreitet auf dem Weg zum Kaufabschluss einen Prozess, auf dem er an sich an verschiedenen Kontaktpunkten mit der Marke oder dem Produkt auseinandersetzt – mal oberflächlich, mal intensiver.  Fakt ist, dass der Kunde an jedem Kontaktpunkt plötzlich vor einer Hürde stehen kann, die ihn davon abhält, näher zum Kauf des Produktes zu kommen. Diese Hürden gilt es in den einzelnen Phasen des Kaufprozesses zu identifizieren, den Kunden an die Hand zu nehmen, und mit der richtigen Botschaft nahtlos in die nächste Phase zu überführen.  

Kenne nicht nur deine Zielgruppe, sondern auch deine Kanäle

Und nicht jeder Kanal ist für jedes Ziel geeignet. Reichweite lässt sich nur teuer über Mailings erkaufen. Advertorials entfalten ihre größte Kraft eher in späteren Phasen des Kaufprozesses. Und vor allem: Jeder Kanal hat seine eigenen Regeln. Bewegtbild im TV funktioniert deutlich anders, als bei Facebook. Gehen Mediennutzung der Zielgruppe und Formate zu stark auseinander, verpufft der Aufwand womöglich ins Leere. Hier hilft es, sich einen guten Überblick zu verschaffen, Stärken der Kanäle und Ziele pro Phase gegeneinander abzuprüfen und die gewählten Maßnahmen entlang des Kaufprozesses schlau zu verknüpfen.

Eines der hilfreichsten Tools auf dem Workshop haben die Teilnehmer übrigens selbst mitgebracht: Den Austausch unter Kollegen. Denn so gut die Theorie auch oft klingt, jeder Stratege kennt seine eigenen Tricks und Kniffe, um sich durch den Dschungel an Modellen, Journeys, Studien und Zählungen durchzuschlagen.  

In dem Sinne: Frohes Planen!

Raus aus der Komfortzone!

Liebe Marken, zeigt endlich Rückgrat und werdet wieder die Kulturträger, die ihr mal wart!

VORN_MarkenKomfortzone

Von Jonas Gorris, Vincent Schmidlin

Viele Märkte sind gesättigt. Er herrscht ein Verdrängungswettbewerb, der in zunehmend zermürbenden Grabenkämpfen um generische Benefits ausgefochten wird. Das hilft niemandem, auch nicht dem Kunden. Es wird Zeit für neue Ansätze. Es wird Zeit, größer zu denken und sich über die Konventionen der Kategorie zu erheben. Es wird Zeit für Transzendenz! Die Umstände waren selten besser.

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Sozialer Wandel – Haben Marken mehr Einfluss als Regierungen?

Immer mehr Konsumenten wünschen sich, dass Unternehmen mehr soziale und ökologische Verantwortung übernehmen.160920_fact_sozialer-wandel_einfluss

Von Lisa Hartmann

Laut der Studie „Project Superbrand: 10 Truths Reshaping the Corporate World“ (veröffentlicht von Havas Worldwide 2016) gaben 75% der Befragten an, dass Unternehmen einen größeren Einfluss auf sozialen Wandel nehmen müssen. Unternehmen und Marken sollten mehr Verantwortung für eine gesellschaftliche- und  umweltbewusste Veränderung übernehmen, anstatt sich nur auf Profit zu fokussieren. (mehr …)

Backlash Culture – Backlash Brands

Warum sich Mut für Marken auszahlt

VORN_BacklashCulture

Von Kirsten Pöltl, Mathias Kowalik und Sarah Perlick

Stets politisch korrekt, immer auf der sicheren Seite – das Rezept erfolgreicher Markenführung? Das neueste Trend Briefing des britischen Future Laboratory zum Thema „Backlash Culture“ (dt. Gegenreaktion) erklärt den Ansatz „the customer is always right“ in Zeiten von Social Media für überholt. Die These: Marken verlieren im Versuch, den Ansprüchen aller gerecht zu werden und bloß nicht anzuecken, ihre Identität. Zeit für den Backlash! Wir zeigen drei Beispiele von Marken, die nicht mit dem „netten Mainstream“ geschwommen sind – und genau dadurch für Konsumenten relevant wurden.
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