Plattform-Zeitalter

Das Plattform-Zeitalter

Was Plattformen für Unternehmen und Marken bedeuten und warum sie ein neues Strategieverständnis erfordern.

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Von André Maier

When platform-based businesses enter the same marketplace, the platforms virtually always win.
(Geoffrey G. Parker, Autor von „Platform Revolution“)

Plattformen verbreiten sich durch die Digitalisierung von Produkten, Services und Unternehmen zunehmend. Sie sind essentieller Bestandteil unseres Privatlebens, verzahnen sich täglich weiter und tiefer in Geschäftsprozesse und formen unbestreitbar die Paradigmen unserer Welt neu. Plattformen und digitale Ökosysteme haben sich in rasender Geschwindigkeit zu hoch erfolgreichen Geschäftsmodellen etabliert. Google, Apple, Amazon und Uber sind dabei nur einige der bekanntesten und wertvollsten Marken, die Plattformen nutzen und anbieten, respektive sich selbst als solche verstehen. Mit einer Marktkapitalisierung in Billionenhöhe treiben Plattformen – und die um sie entstehenden Ökosysteme – die größte und tiefgreifendste ökonomische Veränderung seit der industriellen Revolution.

Eine fundierte Plattformstrategie wird künftig für Unternehmen und Marken unabdingbar. Für sie wird es unausweichlich werden, den Umgang mit Plattformen zu definieren, mit Ihnen zu kooperieren, möglicherweise zu akquirieren oder selbst eine entsprechende aufzubauen. Allerdings sind bislang nur bei etwa der Hälfte aller deutschen Geschäftsführer und Vorstände Begriffe wie digitale Plattformen und damit zusammenhängende Termini überhaupt bekannt. Es ist zu beobachten, dass Plattformen bestehende Märkte von Grund auf verändern und bis dato geltende Regeln und Grenzen branchenübergreifend neu definieren. Ohne Verständnis für Bezeichnung und Art der zugrundeliegenden Mechanismen und Geschäftsmodelle kann auch keine fundierte strategische Grundlage für den Nutzen und Umgang mit Plattformen etabliert werden.

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