Privatsphäre

Werbung nervt!

3 Gründe für Adblocker-Apps & 2 Lösungsansätze für Advertiser

VORN_WerbungAdblocker.001Von Miriam Klein, Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek

Bereits 70% der Smartphone-Besitzer blockieren aktiv Werbung auf ihrem Smartphone oder interessieren sich dafür dies in Zukunft zu tun, ergab eine US-Studie von globalwebindex. Adblocker gewinnen damit immer mehr an Bedeutung, besonders für mobile Endgeräte. Sollte sich der aktuelle Trend zum Adblocker mit ähnlichen Wachstumsraten wie im letzten Jahr fortsetzen, hätte schon Ende diesen Jahres die Mehrheit der Smartphone-Nutzer einem Adblocker auf ihrem Smartphone installiert.

Ein Hoffnungsschimmer bleibt der Werbebranche dennoch… (mehr …)

Wie definiert man digitale Freiheit?

Eine nachdenkliche re:publica sucht Antworten.

VORN_republica_digitale Freiheit

Von Eyleen Grinda, Lisa Hartmann, Dorothea Stanjek

Diese Woche hat in Berlin die zehnte Ausgabe der re:publica stattgefunden, eines der global größten und wichtigsten Events zu digitalen Themen. Die diskutierten Inhalte betreffen schon lange nicht mehr nur Geeks und Blogger – dieses Jahr war sogar Edward Snowden per Video zugeschaltet. Publikumswirksam ging es um virtuelle Realität, theoretisch und praktisch. So hat Google am Dienstag einen Flashmob mit VR-Cardboard-Brillen veranstaltet, bei dem die Teilnehmer mit ihren eigenen Smartphones 360° Grad-Videos live erleben konnten.

Neben Hypes und Zukunftsvisionen beschäftigte sich die Szene allerdings auch mit Selbstreflexion und Selbstkritik: Was hat die re:publica in den zehn Jahren ihrer Existenz denn nun wirklich bewirken können? Die einstige Internet-Avantgarde des re:publica-Publikums ist zum Mainstream geworden. Sasha Lobo nennt sie auch die „Lost Generation“ des Internets, die ehemaligen Vordenker, die aber netzpolitisch nur wenig bewirken konnten. Als hätte es Edward Snowden nie gegeben – denn umfassende Vorratsdatenspeicherung ist heutzutage längst etabliert.

Wie definiert man digitale Freiheit?

Das war eine der zentralen Fragen der diesjährigen re:publica. Wie definiert sich Meinungsfreiheit im Netz? Ist das Kuratieren und gezielte Löschen von digitalen Inhalten richtig bzw. zulässig? Was ist Zensur? Und wie geht man mit Hass-Kommentaren um, die – oft im Schutz der Anonymität – die sozialen Median überschwemmen?
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Cloud Computing als Schlüsselfaktor der digitalen Kommunikation

von Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer,
wissenschaftlicher Direktor, VORN Strategy Consulting

Cloud Computing hat sich längst vom Hype-Thema zur alltäglichen Realität gewandelt – für private Nutzer wie für Unternehmen. Allein in den letzten Wochen reihen sich die Meldungen zum Thema in dichter Folge aneinander: Amazon kündigt an, Prime-Mitgliedern unbegrenzten Speicherplatz für Fotos in der Cloud zur Verfügung zu stellen, Google hat vor, Unternehmenskunden extraschnelle Verbindungen zu seinen Cloud-Services anbieten und Microsoft will es Office-Nutzern ermöglichen, Dokumente direkt im Cloud-Speicher Dropbox abzulegen. Obwohl große Cloud-Anbieter – Amazon, Microsoft, Google – zu den bekanntesten Unternehmen überhaupt gehören, können laut (N)Onliner-Atlas der Initiative D21 über die Hälfte der Befragten mit dem Begriff nichts anfangen: Die Cloud scheint einfach da zu sein und wird als solche gar nicht mehr wahrgenommen.
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