Service

Wenn digitale Plattformen anfassbar werden

Hybride Ökosysteme als Geschäftsmodell der Zukunft.

 

von André Maier

Einst rein digitale Plattformen bahnen sich ihren Weg in die physische Welt, wie man etwa an Amazons Übernahme der Supermarktkette Whole Foods Market sieht. Solche hybriden Ökosysteme gelten als Geschäftsmodell der Zukunft.

  • Das strategische Konzept des „Ökosystems“ bezeichnet eine wirtschaftliche Gemeinschaft aus Akteuren wie Lieferanten, Produzenten, Wettbewerbern und anderen Interessengruppen wie Konsumenten. Im Laufe der Zeit passen sich diese immer mehr einer Richtung an, die von einem oder mehreren Hauptunternehmen vorgegeben wird.
  • Bislang war das Zeitalter der digitalen Plattformen durch die gigantischen digitalen Ökosysteme von Google, Amazon und Co. geprägt. Sie agierten überwiegend digital und nutzen physische Erweiterungen nur als verlängerten Servicearm.
  • Diese physischen Auslagerungen wandeln sich mehr und mehr zu wichtigen Bestandteilen der Unternehmen und lassen damit hybride Ökosysteme entstehen.

Längst haben digitale Konzerne einige der wertvollsten Marken der Welt hervorgebracht. Nach dem winner-takes-all-Prinzip wachsen die Nutzerzahlen dieser digitalen Plattformen kontinuierlich. Sie profitieren von vergleichsweise niedrigen logistischen Kosten und nutzen gigantische Datenmengen zur Weiterentwicklung ihrer Angebote. Sie fächern ihre Dienste immer breiter, damit die Kunden die Website kaum noch verlassen müssen: Alles, was sie brauchen, sollen sie dort finden.

Doch nicht digitale, sondern hybride Ökosysteme gelten als das Wirtschaftsmodell der Zukunft, also eine Verbindung von Online- und Offline-Angeboten. Denn physische Erweiterungen digitaler Ökosysteme verzahnen sich mehr und mehr mit der Bedürfniswelt der Nutzer.

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DIE KUNST DES BRÜCKENBAUENS

Was Design und Management miteinander zu tun haben

VORN_Design Management

Von Jutta Bärenfaller

Seit ich mich dazu entschieden habe, Design Management zu studieren, werde ich gefragt, was das denn eigentlich sei. „Gute Frage“, erwidere ich dann meistens, obwohl sich vor meinem inneren Auge immer schon eine Brücke als Verbindung zwischen Design und Management bildet. Denn bei all den existierenden Definitionen von Design Management sind sich alle in genau dem Punkt einig, dass Design Management die dringend notwendige Brücke zwischen den beiden Bereichen darstellt. Leider sagt dies noch nicht allzu viel aus, darum folgt hier ein Versuch, Design Management und seine Aufgabe in der Welt kompakt zu erklären.

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Hype, Hype, Hurra!

Mit 3 Prinzipien zur nächsten Begeisterungswelle.

160706_VORN News_Hype

von Mathias Kowalik

Haben Sie am Wochenende eine rosafarbene Wurst auf Ihrem Grillrost entdeckt? Oder sich heute morgen gar mit rosa-glitzerndem Duschgel eingerieben? Herzlichen Glückwunsch: Dann sind Sie auf einen Hype gestoßen. Besser gesagt: Auf die letzten Ausläufer des Einhorn-Hypes, der seit Ende 2016 für massive Begeisterungswellen sorgte und nicht nur einer bekannten deutschen Schokoladenmarke ganz schön viel Aufmerksamkeit bescherte. Während das Einhorn so langsam wieder aus dem Fokus des Geschehens trabt, stellt sich für uns alle die Frage: Was ist der nächste Hype? Und vor allem: Wie kann ich einen Hype kreieren? VORN zeigt, wie es geht.

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57% der heutigen Millennials tauschen bei der Reisebuchung bereitwillig persönliche Daten gegen personalisierten Service.

VORN Millennials

Von Theresa Schleicher, Sebastian Neis

Wenn es um das Thema „Reisen“ geht, dann machen sich Millennials keine besonders große Sorge um ihre Daten – so lange sie im Austausch dafür Reisetipps, Vergüngstigungen oder andere Services erhalten. Das ist nur ein interessanter Fakt von vielen aus dem „Millennial Traveller Report 2016“ von Expedia. Der Report zeigt Marketeers was Millennials bei einer Reise wichtig ist und wie ihre Art des Medienkonsums die Ansprüche an Marken verändert. Ein spannender Ausblick darauf, wie Millennials die Zukunft des Reisens beeinflussen, auf der Basis einer groß angelegten Befragung in 8 verschiedenen Ländern.

Quelle: Expedia-Millennial-Traveller-Report 2016