Slow Marketing

Warum 12.000 Menschen Farbe beim trocknen zusehen.

Warum Slow Marketing funktioniert und neue Chancen für Marken bietet.

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Von Hans Willems, Tom Davis und Laura Garbe

Die Supermarkt-Kette „Waitrose“ warb mit einer Live-Übertragung von ihren Bauernhöfen und der englische Farbenhersteller „Ronseal“ schaltete Ende April  einen 3-minütigen Spot, der einen Mann beim Streichen seines Zauns zeigt. Der Spot, eine ruhige, gemütliche und meditative Abwechslung zum zunehmend hektischen Alltag der Menschen, kam unter #RonsealAdBreak sogar unter die Top Trends auf Twitter.

Es gibt drei wesentliche Erklärungen für den Erfolg von Slow-Marketing und Schlüsse die Marken daraus ziehen können:

1. Ruhe in Zeit der Schnelllebigkeit

In einer Zeit, in der Burnout zur Volkskrankheit wird, ist das Verlangen nach Ruhe und Entspannung groß. Das zeigen u.a. die unzähligen Stressreduzierungs-Apps und Devices. Auch eine Werbung kann entspannend wirken.

2. Kennenlernen statt plakativer Verkaufe

Wenn die Kunden nicht direkt mit dem Produkt konfrontiert werden, sich aber trotzdem damit auseinander, kann das die Beziehung des Kunden zu Produkt und Marke verstärken.

3. Reden ist Silber, schweigen ist Gold

Slow-Marketing hebt sich ab von lauten Kampagnen. In Werbeunterbrechungen können die ruhigen Slow-Marketing-Spots wie ein geschenkter Moment von Balance und Ausgleich wirken.

Aber Slow-Marketing muss natürlich zu Marke und Zielgruppe passen. Ist das der Fall, kann man schonmal 45 Minuten mit seinen Zuschauern Whiskey trinken, wie eine Schottische Whiskeymarke 2015.

QUELLE: Campaign Magazin (UK) vom 23. Mai 2016 

http://www.campaignlive.co.uk/article/why-slow-marketing-going-mainstream/1395451?bulletin=campaign_1805&utm_medium=EMAIL&utm_campaign=eNews%20Bulletin&utm_source=20160523&utm_content=#