Technologie

Stressless Tech

 

von Xenia Schwarz

Wie Unternehmen und Marken neue Technologien zur Beeinflussung von Stimmung und Emotion für sich nutzen können

Stetig kommen neue Technologien auf den Markt, die den Menschen dabei unterstützen sollen, sein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu verbessern und zu stärken. Millionen von Menschen in aller Welt versuchen mithilfe von digitaler Technologie ihre Gefühle und Gedanken zu kontrollieren, zu ihrer inneren Mitte zu finden und somit zur Ruhe zu kommen. Der stetig wachsende Wellbeing-Markt ist Indikator für die zunehmende Präsenz von Stress und den Versuch des Menschen, diesem entgegenzuwirken. Der Vorreiter dieser neuen Gefühlsdigitalisierung und heutiger Marktführer in diesem Bereich ist das kalifornische Unternehmen Headspace, das seine gleichnamige App seit 2012 anbietet. Bereits mehr als 17,5 Millionen Menschen in über 190 Ländern nutzen diese, um zu meditieren und Gefühle wie Nervosität, Angst und Wut zu lindern sowie Stimmungen wie Dankbarkeit, Gelassenheit und Zuversicht zu stärken. Der Marktwert von Headspace wird derzeit auf 320 Millionen Dollar geschätzt. Dies zeigt nur allzu deutlich das bestehende Bedürfnis des Menschen nach stressreduzierenden Maßnahmen. (mehr …)

Das „Ethic Washing“ der großen Tech-Unternehmen

 

von Katharina Ulbing

Wie ethisch kann künstliche Intelligenz sein? Die großen Tech-Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, diese Frage beantworten zu müssen. Doch vielen scheint der Enthusiasmus bislang zu fehlen.
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State of Digital Transformation

 

von André Maier

Seit fünf Jahren analysiert der „State of Digital Transformation“-Report jährlich den Stand der digitalen Transformation in Unternehmen. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Die Digitalisierung der Unternehmenswelt ist in vollem Gange. Die Budgets und Potentiale sind hoch wie nie und die Liste disruptiver Technologien, die an der Börse beobachtet werden, wird immer länger. Investiert wird dabei vor allem in Customer Experience (CX) und insgesamt wird deutlich, dass digitale Transformation sich über die IT-Abteilungen hinaus auf die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens auswirkt.

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Autonomes Fahren: Die letzten Hürden der Revolution

Sie wollen einem Autofahrer den Vogel zeigen, und merken, dass es gar keinen gibt: Willkommen in der Welt der selbstfahrenden Autos. Wir zeigen den Status Quo – und erklären, was der Technologie zum Durchbruch verhelfen wird.

 

von Jonas Gorris

  • Autonomes Fahren wird sich sehr wahrscheinlich durchsetzen – die Frage ist vor allem, wie lange es noch dauern wird.
  • Viele Unternehmen arbeiten an der Weiterentwicklung der autonomen Mobilität, allerdings kann bislang keines von ihnen ein abgeschlossenes Ökosystem  selbstfahrender Autos anbieten.
  • Wie bei allen technischen Revolutionen, müssen sich die Menschen an die neue Technologie erst gewöhnen. Außerdem stehen ethische Fragen im Raum, etwa wer bei von Robotern verursachten Unfällen die Verantwortung trägt.

Menschen, die in technisch angetriebenen Kisten durch die Gegend fahren – der Gedanke sei doch wirklich absurd, fand Wilhelm II. Und so verkündete der letzte deutsche Kaiser voller Überzeugung: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

Er war nicht das erste mal in der Geschichte, dass Technikskepsis und Verklärung des Status Quo zu aus heutiger Sicht lustig anmutenden Fehleinschätzungen führten. Ganz ähnlich hatten sich schon die ersten Zugpassagiere geäußert: Die Bahnen führen so schnell, dass man die Landschaft überhaupt nicht genießen könne. Die Kutsche sei wirklich das geeignetere Verkehrsmittel.

Wer diese Geschichten kennt, betrachtet so manchen Skeptiker selbstfahrender Autos mit anderen Augen – auch, wenn es denen nicht an Argumenten mangelt: Was ist mit dem Freiheitsgefühl beim Autofahren? Was mit der persönlichen Entscheidung, das Tempolimit auszureizen oder in einer schönen Landschaft langsamer zu fahren, um den Ausblick zu genießen? Oder zu einem Date im Cabrio vorzufahren, in dem man selbst hinterm Steuer sitzt und auf die Hupe drücken kann?

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Dickes B: Warum sich jede Marke mit Blockchains beschäftigen sollte.

Blockchains sind einer der größten Trends der Technikszene. Nicht nur, weil sie die Grundlage der Internet-Währung Bitcoin bilden – sie können noch viel mehr.

 

von Mathias Kowalik

Blockchains sind Datenbanken, die dezentral in einem Netzwerk verteilt sind. Die Datensätze werden verkettet, was sie besonders sicher macht.

• 47 Prozent der deutschen Unternehmen prüfen aktuell den Einsatz von Blockchain, 21 Prozent arbeiten an Proto­typen.

• Konzerne wie Walmart und Kodak nutzen die Technik schon heute.

So mancher Börsianer staunte nicht schlecht, als der Aktienkurs der „Long Island Iced Tea Corp.“ im vergangenen Dezember binnen weniger Stunden von 2,44 US-Dollar auf 6,91 US-Dollar schoss – und sich damit fast verdreifachte. Zuvor hatte der Getränkehersteller angekündigt, sich in “Long Blockchain Corp.“ umzubenennen: Ab sofort wolle man sich nicht mehr nur Getränken, sondern auch der Blockchain-Technologie widmen, teilte das Unternehmen mit.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Aktien eines Unternehmens dank Blockchains in die Höhe schnellen. Anleger und IT-Experten sind sich längst einig: Die Datenbanktechnologie wird Marken und Unternehmen nachhaltig verändern.

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