Zukunft

Health 4.0

 

von Berrak Sue Sarikaya und Carolin Bremer

Innovative Trends im Gesundheitswesen

Schonendere Medikamente, entspanntere Ärzte und schnellere Hilfe: Durch moderne Technik wird die Medizin in Zukunft vor allem eines: menschlicher. Wir geben einen Überblick über aktuelle Trends.

Ein OP-Roboter, der einen Schnitt auf den Mikrometer genau setzt und nie müde wird oder die Konzentration verliert: Was vor ein paar Jahrzehnten noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist heute schon fast Normalität; Die Digitalisierung des Gesundheitssystems ist in vollem Gange. Prozesse und Abläufe werden durch Technik vereinfacht und immer neue Innovationen helfen Medizinern, effektiver und erfolgreicher zu arbeiten. Das Potential ist riesig: Einerseits in Form von Technik wie 3D-Druckern oder Wearables, andererseits aber in Form von neuen Strategien und Herangehensweisen durch das Sammeln und Zentralisieren von Daten, zum Beispiel in den Krankenkassen. 

Die Digitalisierung birgt das Potential, die Medizin noch einmal völlig umzukrempeln: Hin zu einem klareren, effektiveren und für alle Beteiligten gesünderen System mit schonenderen Medikamenten, entspannteren Ärzten und schnellerer Hilfe. Durch moderne Technik wird die Medizin – so widersprüchlich es klingt – wohl vor allem eines werden: menschlicher.

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Mit Marketingbudgets Gutes tun

 

von Mike Arnus

Warum die Markenkommunikation der Zukunft unsere Welt ein kleines Stückchen besser machen wird

  • Markenkommunikation bedeutet heute mehr als schöne Bilder und aktivierende Claims – immer häufiger geht es um gesellschaftlich relevante Haltungen.
  • Anstatt das eigene Produkt zu bewerben, investieren immer mehr Marken Budget in Kampagnen zu sozialen Themen wie Menschenrechten oder Umweltschutz und positionieren sich damit klar im gesellschaftspolitischen Kontext.
  • Authentizität und Verantwortungsbewusstsein sind dem kritischen Konsumenten wichtig. Sie fordern echtes Engagement.

Liebevoll hält Tennisikone Serena Williams ihre kleine Tochter im Arm und redet mit sanfter Stimme auf sie ein: „I won’t mind if you choose to never pick up a tennis racquet, but I beg you – in this game of life keep playing my girl!“ Es geht um die Schönheit des Sports und die Kraft, die Sport für die Entwicklung junger Mädchen bedeuten kann. Wir sehen Szenen junger Frauen, die Körbe werfen, Rennen laufen oder Lacrosse spielen. Mädchen, die lachend gewinnen, tränenreich scheitern und sich tapfer wiederaufrichten. Am Ende des rund eineinhalbminütigen Spots erscheint in der Mitte des Bildes ein „G“ – dann ist Schluss.

Was war das? Eine Privatproduktion von Serena Williams? Oder der Ausschnitt aus einer Dokumentation? Weder noch – hinter dem Spot steht der Hersteller des neonfarbenden Sportgetränks Gatorade. Es handelt sich also um einen Werbespot. Doch was ist das für Werbung, in der nicht ein einziges Mal ein Produkt der Marke zu sehen ist?

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Hey Siri. Hey Auto. Hey Kühlschrank.

So suchen und finden wir in Zukunft Informationen.

VORN_Suche

Von Mathias Kowalik, Sarah Perlick und Kirsten Pöltl.

Die Suche nach Dingen oder Informationen ist so alt wie die Menschheit selbst. Kein Wunder also, dass Suchmaschinen wie Google und Co. unser Leben grundlegend verändert haben. Jetzt steht der nächste Schritt bevor. Denn in Zeiten, in denen unser Kühlschrank mit dem Internet verbunden ist und unser Fernseher uns zuhören kann, steht fest: Die Art und Weise, wie wir künftig im Internet nach Dingen suchen, wird sich ebenfalls ändern. Mit weitreichenden Möglichkeiten und Herausforderungen für Marken und Unternehmen. (mehr …)

WORK WORK WORK WORK WORK! AND THE REST I DON’T UNTERSTAND.

Warum wir anstatt von ‚Work-Life-Balance‘ von einer Integration sprechen sollten.

Work Flexicurity-Prinzip

Von Theresa Schleicher, Sebastian Neis, Anna von Dallwitz

 

Die heutige Arbeitswelt ist flexibler geworden. Selbständige, Gründer, Co-Worker, Projektarbeiter, Self-Entrepreneure – all diese Arbeitsmodelle drängen und beweisen sich auf dem Markt. Ein Phänomen, das auch in Zukunft nicht Halt macht. So heißt es in vielen Generation Z-Studien: die Generationen von morgen werde in Jobs arbeiten, die wir heute noch nicht einmal kennen. Hier und jetzt sind wir in der komplett flexiblen Arbeitswelt noch nicht angekommen. Abhängige Lohn-Arbeit ist immer noch die zentrale kulturelle Matrix. Die Angst vor dem Sicherheitsverlust ist teilweise sogar noch größer geworden – Debatten um „Burnout“, „Prekariat“ und Billiglöhne katalysieren eher Ängste, als den Freiheitsdrang zu bestärken.
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