Zukunftsforschung

21 Köpfe denken Zukunft

Ein Ausblick auf künftige Kommunikationsszenarien

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Von Carolin Bremer & Franziska Mülling

VORN gelingt ein Auftritt im Museum für Kommunikation Frankfurt. In der aktuellen Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt“ präsentieren unter anderem 21 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik ihre Perspektiven auf die Kommunikation im 21. Jahrhundert. Einer von ihnen ist unser Academic Director Thomas Schildhauer. (mehr …)

Spielen ist das neue Forschen!

Wie die Zukunft spielend erforscht werden kann.

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Von  Anna von Dallwitz und Laura Marie Garbe

Dass das Spiel eine geeignete Methode ist, um die Zukunft vorherzusagen, wussten schon die alten Griechen. Hermes, der Götterbote, erfand das Würfelspiel, in dem er Kieselsteine in eine Urne warf, um daraus die Zukunft weiszusagen.

Bei “spielbasierten Experimentalsystemen”, die an der Universität der Künste Berlin entworfen wurden, geht es darum, mögliche Zukünfte zu erforschen. Das Spiel hat im Gegensatz zum üblichen wissenschaftlichen Experiment den Vorteil, dass es „aus den Zwängen der Vorstellungswelten und Leitdiskursen einer Epoche, den Zwängen standardisierter Methoden, den hoch spezialisierten und abstrakten Denkpfaden einer Disziplin und der Macht des Wahrscheinlichen“ befreien kann. Kurzum: Im Spiel ist alles möglich!

Während eines experimentellen Spiels kann das Verhalten der Mitspieler erforscht werden: Was bewirken mögliche Zukunftsszenarien bei ihnen, welche Verhaltensmuster können erkannt werden? Ebenso interessant sind die Wirkungszusammenhänge, die daraus abgeleitet werden können. Welche Auswirkungen können neue Technologien auf die Interaktion zwischen Mensch und Maschine haben? Das experimentelle Spiel muss dabei nicht auf soziale Experimente beschränkt sein – auch Prototypen von Produkten, Software oder Systemen können dabei erforscht werden.

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