Change Management – 5 Regeln zur internen Einführungen neuer Markenstrategien.

 

von Bastian Bakeberg

„Das einzig Stetige ist der Wandel“, schrieb schon Friedrich Engels und beschrieb damit die größte Herausforderung und gleichzeitig größte Chance der Menschheit. Wie wir mit Veränderungen umgehen, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab und reicht von Enthusiasmus bis hin zu Verleugnung.

Wenn es um die Einführung einer neuen Marke oder Markenstrategie geht handelt es sich um eine Form des Change Managements. Dies beinhaltet eine Vielzahl von Regeln, Ideen und möglichen Szenarien. Wichtig hierbei sind vor allem positive Botschaften, gute Beispiele und ehrliche Vorbilder, um alte Denkmuster zu hinterfragen und neue, bessere zu erkennen, zu üben und zu verfestigen.

People Drive the Change

Wenn Sie einen Wandel herbeiführen wollen, dann denken Sie immer daran, woran der Erfolg der Neuerung im Kern immer hängt: an der Zustimmung der Menschen, die davon betroffen sind. Deswegen ist Transparenz und aktive Teilhabe des Unternehmens essentiell. Die beste Innovation oder die sinnvollstes strategische Neuausrichtung wird nichts einbringen, wenn sich außerhalb Ihres eigenen Kopfes niemand davon überzeugen lassen will. Deshalb: Setzen Sie auf klare Kommunikation und ermutigen Sie von Anfang an zur Mitgestaltung.

Vision and Storytelling

Welche Tools brauchen Sie, um etwas Neues zu erschaffen? Richtig: am Anfang steht die Idee. Jetzt müssen Sie sie nur noch umsetzen, unter anderem unter Berücksichtigung von Punkt eins. Ob Sie Nelson Mandela fragen oder Steve Jobs, eines haben die echten Revolutionäre in Geschichte, Politik und Technik gemeinsam: Sie sind überzeugende Redner und Kommunikateure. Hinter der ursprünglichen fixen Idee stecken sorgfältig recherchierte Fakten, klare Zusammenhänge und ein funktionierendes Gesamtbild. Und das Wichtigste: das Ganze muss in einer guten Geschichte verpackt sein. Eine klare Vision und eine emotionale Vermittlung der Inhalte: Darauf sollten Sie sich in der ersten Phase konzentrieren.

Notwendigkeit der Veränderung

Menschen sind Gewohnheitstiere. Nicht ohne Grund werden große Marken für das Zurückziehen bestimmter Produkte wochenlang öffentlich gehatet, nicht ohne Grund gibt es immer wieder Retro-Editionen von bestimmten Verpackungen. Gewohnheit, Gleichförmigkeit ist notwendig für den Menschen, um sich sicher zu fühlen. Doch genau so wichtig ist es, glaubhaft zu vermitteln, dass die Veränderung, die Sie im Begriff sind umzusetzen, notwendig ist.

Start at the Top

Um besagte alte Denkmuster aufbrechen zu können, müssen Sie erst einmal selbst überzeugt sein, und das beinhaltet auch, dass Sie den Wandel vorleben und zeigen, dass es gar nicht so schlimm sein wird in Zukunft – dass es tatsächlich sogar sehr gut werden kann. Die Führungsebene hat in ihrer Rolle als Vorarbeiter und eben auch die Verantwortung als Wegbereiter. Erst, wenn die repräsentativen Köpfe des Unternehmens verkörpern, was bald normalisiert werden soll, ziehen alle mit und der Wandel kann effektiv und nachhaltig in den Alltag getragen werden.

Nutzung von Botschaftern für den Wandel

Neben der Funktion der role models in der Führungsebene brauchen Sie aber gerade bei den tiefgreifenden Veränderungen der Marken- oder Unternehmensstrategie Multiplikatoren beziehungsweise Botschafter im Unternehmen. Diese Mitarbeiter helfen in den unterschiedlichen Abteilungen, dem bevorstehenden Wandel ein (bekanntes) Gesicht zu geben, Fragen zu beantworten und zwischen den Ebenen zu kommunizieren. Außerdem helfen sie dabei, ein Stimmungsbild zu generieren und beim Tempo der Veränderungen zu beraten.

 

 

 

Quellen:

(https://www.quickbase.com/blog/10-best-practices-in-change-management)

(https://www.strategy-business.com/article/rr00006?gko=dab72)

(http://www.brand-management-review.com/ger/Collected-Edition/Ausgabe-3-Juli-2015/Change-Management-muss-Denkmuster-aufbrechen-und-Veraenderungen-positiv-vermitteln/)

(https://econsultancy.com/three-key-elements-change-management-strategy-marketers/)

(https://change.walkme.com/change-management-golden-rules/)

 

 

 

 

 

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